TIPS untersucht die Wechselwirkungen zwischen Natur, Ökonomie, individuellem Verhalten und Governance innerhalb des Elektrizitätssystems. Der Schwerpunkt liegt auf sozialen und technischen Innovationsprozessen und deren Governance-Strategien. Dieses komplexe Problem erfordert einen interdisziplinären Ansatz. Sieben Forscherinnen und Forscher aus vier verschiedenen Disziplinen arbeiten mit einem gemeinsamen Set von Forschungsfragen und Konzepten.
Das IFEU-Teilprojekt identifiziert und systematisiert Problemdimensionen, die bei der Umweltbewertung von zukünftigen Energiesystemen auftreten, analysiert sie anhand ausgewählter Transformationspfade des Stromsystems und entwickelt ein methodisches Instrumentarium, um diese zukünftigen Entwicklungen hinsichtlich ihrer Umweltwirkungen zu bewerten.
Dies geschieht anhand der beispielhaft untersuchten Innovationen:
Mikro-Kraftwärmekopplung
Brennstoffzellen
Photovoltaik
CO2-Entsorgung
Wind Offshore
Beispiel Wind-Offshore
Der Einstieg in die Offshore-Windnutzung erscheint zur Erreichung der von
der Bundesregierung avisierten Klimaschutzziele von besonderer Bedeutung.
Aus diesem Grund ist eine umfassende Systemanalyse der möglichen CO2-Minderungen unter adäquater Berücksichtigung aller relevanten Vorgänge
notwendig. Dieses Ziel kann durch die Kopplung eines Ökobilanzmodells der
Offshore-Windnutzung mit einem stochastischen Fundamentalmodell des
deutschen Elektrizitätsmarktes erreicht werden.
Im Rahmen des Projekts "Transformation and Innovation in Power Systems"
(TIPS) hat das IFEU gemeinsam mit dem Institut für Energiewirtschaft und
Rationelle Energieanwendung der Universität Stuttgart eine entsprechende
Analyse durchgeführt. Sie folgt dem methodischen Gedanken der Consequential
Environmental System Analysis.