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Projektbeschreibung |
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Rohstoffproduktivität ist ein Schlüsselindikator in der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie im Kapitel „Ressourcenschonung“. Die Rohstoffproduktivität beschreibt das Verhältnis von Bruttoinlandsprodukt (BIP) zu der Summe aus inländisch entnommenen abiotischen Rohstoffen und eingeführten abiotischen Rohstoffen, Halbwaren und Produkten. Hauptziel des Forschungsvorhabens war, diesen Indikator weiterzuentwickeln oder sinnvoll zu ergänzen.
Zunächst wurden die grundlegenden Begriffe „natürliche Ressource“ und „Rohstoff“ genauer bestimmt und in den Zusammenhang existierender Ressourcenstrategien gebracht. Basierend auf einem umfassenden Ressourcenbegriff wurden sechs Typen natürlicher Ressourcen identifiziert (Rohstoff, Energie, Wasser, Fläche, Biodiversität und Senken-funktion der Umweltmedien) und dazu jeweils Leitindikatoren vorgeschlagen. Ein aggregierter Indikator namens Umwelteinwirkungsbelastung (UEBEL) wurde entwickelt und diskutiert.
Für vier Ressourcenindikatoren und vier Umweltindikatoren der Senkenfunktion wurden die importierten Lasten mit Hilfe von 130 Ressourcen- und Umweltprofilen und der Importstatistik für 2005 berechnet, um die Asymmetrie zwischen der Behandlung der Belastungen durch Importe und den inländischen Belastungen zu beheben. Die mit Importen verbundenen Belastungsrucksäcke wurden mit inländischen und exportierten Belastungen verrechnet. Beim kumulierten Rohstoffaufwand (KRA) liegen die als Rohstoffäquivalent berechneten Importe etwa einen Faktor zwei über den Mengen der inländischen Entnahme.
Schließlich wurde in einer Reihe von Korrelationen die Repräsentanzfunktion der einzelnen Ressourcenindikatoren untereinander geprüft. Obwohl eine gewisse Korrelation in erster Näherung besteht, wird empfohlen, die Indikatoren der verschiedenen natürlichen Ressourcen separat zu verwenden.
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