22 Masterplan-Kommunen

© ifeu / Lothar Eisenmann

haben ihre Masterplankonzepte fertig gestellt, vom höchsten kommunalen Gremium beschließen lassen, und setzen nun Klimaschutzprojekte für ihre besonders ambitionierten Klimaschutzziele um. Sie werden seit Juli 2016 im Rahmen der Richtlinie „Masterplan 100% Klimaschutz“ vom BMU gefördert.

Förderung von Klimaschutz in Masterplan-Kommunen

Das deutsche Klimaschutz-Ziel, bis zum Jahr 2050 die Treibhausgasemissionen um 80 bis 95 Prozent zu reduzieren, zieht nach sich, dass sich auch Kommunen an diesen Zielen orientieren und ihre Treibhausgasemissionen gegen Null reduzieren müssen. Mit der Masterplan-Richtlinie werden daher bereits seit 2012 deutschlandweit Kommunen über die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) gefördert, die sich dieser Herausforderung stellen, und damit einen Beitrag zum nationalen Klimaschutz leisten. Mit ihren besonders ambitionierten Klimaschutzzielen sind sie Vorreiter im Klimaschutz und beispielgebend für viele andere Städte, Gemeinden und Landkreise in Deutschland.

Die seit 2016 teilnehmenden Kommunen bringen ebenfalls weitreichende Erfahrungen in Klimaschutzprojekten mit und folgen den 19 Masterplan-Kommunen der ersten Runde. Die neu geförderten Masterplan-Kommunen sollen zusätzlich in besonderem Maße Suffizienz als handlungsleitendes Prinzip berücksichtigen, d.h. Maßnahmen umsetzen, die insbesondere das Leben der Menschen im Alltag betreffen.

Die Förderung der MPK2016 gliedert sich in zwei Phasen: 1. die Erstellung und 2. die Umsetzung eines ambitionierten Konzepts, mit dem es gelingt, die Treibhausgasemissionen um 95% sowie den Endenergiebedarf um 50% bis zum Jahr 2050 zu reduzieren. Die Förderdauer beträgt vier Jahre bis 2020.

Das ifeu begleitet die Masterplankommunen im Auftrag des BMU und organisiert einen Erfahrungsaustausch in regelmäßigen Vernetzungsveranstaltungen. In diesem Frühjahr treffen sich die Masterplan-Kommunen in Greifswald.

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Ansprechpartner: Lothar Eisenmann, Lisa Muckenfuß