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Liebe Leserin, lieber Leser,

es wächst – unser neues Gebäude, das wir – hoffentlich – nächstes Jahr beziehen werden. Die Gebäude-Wärmewende im Kleinen gelingt, auch wenn Bürokratie und Handwerker-Mangel für eine erhebliche Verzögerung gesorgt haben (https://www.ifeu.de/ifeu-2050/).

In Deutschland und der Welt hingegen ist die Wärmewende nicht so erfolgreich: das neue Gebäudeenergiegesetz enttäuscht, und eine sozial ausgestaltete Klimaabgabe lässt auf sich warten. Derweil steigen die weltweiten CO2-Emissionen das zweite Jahr in Folge wieder kräftig an. Auch in anderen Umweltfeldern – z. B. Dieselkrise, Biodiversitätsstrategie oder Ressourceneffizienz – ist die Stimmung derzeit verhalten.

Apropos Erwartung: Sollten wir eher erwartungsfrei – und damit gelassen und augenblicksbezogen – durch das Leben gehen, oder sind Erwartungen die Voraussetzung für Begeisterung, Kreativität und Zielerreichung?

Wer erwartet, muss warten können, sagt der Publizist Peter Schumacher. Na ja: In einer Welt, so scheint uns, wo wir so ehrgeizige Ziele wie eine Komplett-Dekarbonisierung in 30 Jahren erreichen müssen und wo Zeit eine entscheidende Rolle spielt, müssen unmittelbares Handeln und umsichtiges Vorausplanen Hand in Hand gehen. Es ist keine Zeit mehr für Zwischenlösungen. Diese Erwartung dessen, was getan werden sollte – die normative Erwartung –, ist eine, die kreative Kräfte freisetzt. Damit wünschen wir Ihnen wunderbare Weihnachtstage und ein schönes neues Jahr!



Martin Pehnt, Lothar Eisenmann und das gesamte ifeu-Energieteam

Evaluation des Pilotprogramms Einsparzähler

Evaluation des Pilotprogramms Einsparzähler
Wie können Endkunden beim Energiesparen unterstützt werden? Im Rahmen des Pilotprogramms Einsparzähler werden seit Mai 2016 Unternehmen und Konsortien gefördert, die dafür innovative digitale Dienstleistungen entwickeln. Erste teils signifikante Energieeinsparungen zeigen, dass sich Energieeffizienz als Geschäftsmodell lohnt.

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Kommunale Abwässer als Potenzial für die Wärmewende?

Kommunale Abwässer als Potenzial für die Wärmewende?

Bis zu 5 % des gesamten Nutzenergiebedarfs für Raumwärme- und Trinkwarmwasser in Gebäuden könnte mittels Einbindung von Wärmepumpen durch Energie aus Abwasser gedeckt werden.
Im Rahmen einer Kurzstudie im Auftrag des Bundesumweltministeriums wurden bereits umgesetzte Projekte und die für die Umsetzung notwendigen Anforderungen analysiert sowie eine räumlich hochaufgelöste Potenzialanalyse durchgeführt.

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Der Startschuss der Concerted Action zur Gebäudeeffizienz-Richtlinie (EPBD) ist gefallen

Der Startschuss der Concerted Action zur Gebäudeeffizienz-Richtlinie (EPBD) ist gefallen
Am 19. November fiel in London der Startschuss für die fünfte "Concerted Action", ein europäischer Dialog der Mitgliedsstaaten zur neuen europäischen Gebäuderichtlinie (EPBD). Im Rahmen der Concerted Action organisiert ifeu einen inhaltlichen Austausch zu langfristigen Renovierungsstrategien, die jeder Mitgliedsstaat bis 2020 vorlegen muss. Im Mittelpunkt stehen Fragen der Sanierungsziele, der politischen Instrumente und der öffentlichen Partizipation.

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iBRoad – Individual Building Renovation Roadmaps

iBRoad – Individual Building Renovation Roadmaps
Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines individuellen Sanierungsfahrplans auf europäischer Ebene. Zusätzlich wird ein Gebäude-Logbuch entwickelt, das alle energetisch relevanten Gebäudedaten sammelt und den Eigentümern unverlierbar zugänglich macht.

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Fachartikel zu Energiesuffizienz-Politik: Instrumente für eine suffiziente Stromnutzung in Haushalten und zur Reduktion der Wohnfläche pro Kopf

Fachartikel zu Energiesuffizienz-Politik: Instrumente für eine suffiziente Stromnutzung in Haushalten und zur Reduktion der Wohnfläche pro Kopf
Energiesuffizienz braucht politische Flankierung – aber wie sehen konkrete Maßnahmen und Instrumentenbündel aus, um suffiziente Praktiken bei der Stromnutzung in Haushalten zu ermöglichen und um den Bedarf an Wohnfläche pro Kopf zu verringern? Welche Besonderheiten müssen dabei berücksichtigt werden? Diesen Fragen geht eine Veröffentlichung im Fachjournal „Energy Efficiency“ nach, die unter Mitwirkung des ifeu entstand und nun im open access verfügbar ist.

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ClimateFair mit dem Preis „Projekt Nachhaltigkeit 2018“ geehrt

ClimateFair mit dem Preis „Projekt Nachhaltigkeit 2018“ geehrt
ClimateFair ist ein Projekt für klimafreundliche und bürgernahe Mobilität. Mit 40 weiteren Preisträgern wurde das Projekt aus über 450 Bewerbungen ausgewählt und erhält den auf 1.000 Euro dotierten Preis der Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN).

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ifeu-Teamtopf bei der Klimaschutz+-Stiftung

Bereits 2010 hat das ifeu bei der Stiftung Klimaschutz+ einen Teamtopf eingerichtet. Jedes Jahr zahlt es einen weiteren Betrag in diesen Topf ein, von dem Investitionen in erneuerbare Energien getätigt werden. Die dadurch erwirtschaftete Einspeisevergütung wird ein weiteres Mal an das Projekt "Ecofarming und Regenwasser - Bewässerungsprojekt in Ruanda" gespendet.
Das ifeu evaluiert Erneuerbare-Wärme-Gesetz

Das ifeu evaluiert Erneuerbare-Wärme-Gesetz

Im Auftrag des baden-württembergischen Umweltministeriums hat das ifeu gemeinsam mit mehreren Partnern die Wirkungen des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes evaluiert. Der Bericht basiert auf umfangreichen statistischen Auswertungen, Modellrechnungen und Befragungen. Die Evaluation zeigt: Das EWärmeG wirkt; verschiedene Stellschrauben können weiterentwickelt werden.

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Maßnahmen für mehr Energieeffizienz im Produktebereich

Maßnahmen für mehr Energieeffizienz im Produktebereich
Nach drei Jahren Laufzeit ist ein Projekt zur Energieeffizienz von Produkten erfolgreich abgeschlossen: „Wissenschaftliche Untersuchung der Energieverbrauchsentwicklung und Maßnahmen zur Steigerung der produktbezogenen Energieeffizienz“. Es wurden Energieeinsparwirkungen von EU-Ökodesign und Labelling für Deutschland untersucht und dabei erstmals tatsächliche Verkaufs- oder Leistungsdaten zugrunde gelegt. Gezeigt haben sich robuste Primärenergie- und CO2-Emissionseinsparungen.

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Wert der Effizienz im Gebäudesektor in Zeiten der Sektorenkopplung

Wert der Effizienz im Gebäudesektor in Zeiten der Sektorenkopplung

Wie wird Klimaschutz bezahlbarer? Was ist die Grundvoraussetzung für die Nutzung vieler Erneuerbarer Energien? Die soeben erschienene Studie, die das ifeu zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik und der Consentec GmbH für die Agora Energiewende erstellt hat, gibt Antworten.

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Bundesweiter Wärmeatlas2.0

http://www.adv-online.de/AdV-Produkte/Weitere-Produkte/3D-Gebaeudemodelle-LoD/
Bundesweiter Wärmeatlas 2.0 für Wärmeplanung und Quartierskonzepte: ifeu und Partner entwickeln hochauflösendes Wärmebedarfsmodell, basierend auf 3D-Daten, Nutzungsinformationen und Baualtersklassen von rund 19 Mio. Wohn- und 3 Mio. Nichtwohngebäuden.

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Empty Nest – Bedarfsorientierte Anpassung von Wohnflächen

Empty Nest – Bedarfsorientierte Anpassung von Wohnflächen
Die Wohnsituation eines Menschen verändert sich im Laufe seines Lebens ständig. Zwei Forschungsprojekte, an denen das ifeu beteiligt ist, analysieren die Potenziale und erproben Lösungen, um die Pro-Kopf-Wohnfläche in Ein- und Zweifamilienhaussiedlungen zu reduzieren. Der Artikel „Empty Nest“ in der Zeitschrift „Der Gebäudeenergieberater“ fasst die bisherigen Ergebnisse zusammen.

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China und die Clean Heating Strategy

China und die Clean Heating Strategy
13 Milliarden Quadratmeter an Gebäudefläche müssen in China geheizt werden – Tendenz steil aufwärts. Die Gebäude werden überwiegend mit Kohle beheizt – über Fernwärmenetze, aber auch Kohleeinzelfeuerungen. Welche Möglichkeiten für Gebäudeeffizienzsteigerung, erneuerbare Energien und Abwärme gibt es?

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Climate Neighbourhoods

Climate Neighbourhoods
Das ifeu und das Klima-Bündnis organisieren die Climate Neighbourhoods in Heidelberg am 22. und 23. Mai 2019. Die sogenannten Klimanachbarschaften finden bereits zum zweiten Mal im Rahmen der International Conference on Climate Action ICCA2019 des Bundesministeriums für Umwelt statt.

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