Langfristszenarien für die Transformation des Energiesystems in Deutschland (Langfristszenarien 3)

In dem Projekt werden Szenarien für die zukünftige Entwicklung des Energiesystems modelliert, mit denen die energie- und klimapolitischen Ziele erreicht werden. Die Modellierung umfasst das gesamte Energiesystem, also übergreifend die Erzeugung von Strom, Wärme und Wasserstoff sowie die Nachfrage nach Energie in den Sektoren Industrie, Verkehr, Gebäude und Geräte. Die Energieinfrastrukturen (Strom und Gase) werden ebenfalls mit modelliert. Im Fokus der Analyse steht dabei nicht die Entwicklung eines einzelnen "Leitszenarios", sondern die Untersuchung von unterschiedlichen Szenariowelten, um durch die vergleichenden Analysen Erkenntnisse über die Vor- und Nachteile alternativer Pfade für die Transformation des Energiesystems zu gewinnen.

Das ifeu modelliert acht verschiedene Szenarien für den Gebäudebereich mit dem Gebäudemodell GEMOD.

Szenariowelten

Die Szenariowelten der Elektrifizierung setzen auf eine starke Nutzung von erneuerbarem Strom, wobei zur Erreichung von Treibhausgasneutralität auch in diesen Szenarien bereits erhebliche Mengen an Wasserstoff benötigt werden.

Die Szenariowelten auf Basis von Wasserstoff untersuchen unterschiedliche Ausprägungen einer verstärkten Nutzung von Wasserstoff für die Dekarbonisierung des Energiesystems.

Die Szenariowelten auf Basis von synthetischen Kohlenwasserstoffen (Power-to-Gas/Power-to-Liquid (PtG/PtL)) untersuchen unterschiedliche Ausprägungen der Nutzung von synthetischen Kohlenwasserstoffen (PtG/PtL) für die Dekarbonisierung des Energiesystems.

Runtime

Oktober 2019 – September 2022

Client

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Partner

Fraunhofer ISI (Projektleitung)

Consentec

TU Berlin

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Energie