ifeu // 2050

5. Juni 2020

Wenn die Mülltonnen Spalier stehen, ist der Mieter nicht mehr fern! Im April sind wir endlich mit Sack und Pack in unser neues Gebäude gezogen – mitten in der Corona-Hochphase, unter erschwerten Bedingungen also. Unser Dank gebührt all denjenigen, die tatkräftig dazu beigetragen haben, dass Umzug und Nacharbeiten dennoch erfolgreich und zügig stattfinden konnten.

Inzwischen sind einige Kolleg*innen aus dem Homeoffice in das Gebäude zurückgekehrt und füllen es langsam mit Leben. Und was gibt es nicht alles zu entdecken! Altbekanntes, das in der neuen Umgebung in frischem Licht erstrahlt, in erster Linie aber viel Neues: lichtdurchflutete Zimmer, neue Möglichkeitsräume, viel Platz für Begegnung und Austausch. Am Interessantesten aber vielleicht: technische Innovationen vom Feinsten. Kreisläufe schließen, hohe Effizienz, erneuerbare Energien und Smart Readiness – so kann man das Konzept für unser neues Gebäude in Schlagworte fassen. Um nur einige Beispiele zu nennen: Die PV-Anlage auf dem Dach deckt mehr als den ifeu-Jahrestrombedarf, durch den Anschluss an das Heidelberger Fernwärmenetz und den Rücklauf der Fernwärme wird bis 2025 rund 50% der Wärme aus erneuerbaren Energien stammen. Ein freies Kühlkonzept mit außenliegender Verschattung sorgt für angenehme Temperaturen im Inneren – das Ganze per Solartsrom gesteuert durch das innovative Gebäudemanagementsystem OLI.

Auch bei den verwendeten Materialien haben wir ganz auf Nachhaltigkeit gesetzt: die Regenwasser-Zisterne und das separate Grauwassernmetz für den sanitären Bereich erlauben den sparsamen Umgang mit der Ressource Wasser, als Baustoffe kamen Recyclingbeton und viel Holz zum Einsatz.

Der Neubau erreicht den besten für Nichtwohngebäude definierten Energiestandard EH 55, die Anforderungen an Primärenergie werden sogar um 17 % unterschritten. Die Maßnahmen am Gebäudebestand erfüllen alle den KfW-Einzelmaßnahmenstandard. Unser neues Gebäude ist also im Hinblick auf Effizienz und Nachhaltigkeit state of the art und setzt damit die Themen des ifeu konsequent um – für uns als Energie- und Umweltinstitut Ehrensache! Dass der Gebäudeeigentümer, die Verlegerfamilie Hüthig, von Anfang an unseren Ideen gegenüber aufgeschlossen und bereit war, in Zusammenarbeit ein nachhaltiges Gebäude zu errichten, soll nicht unerwähnt bleiben. Auch ihm gebührt an dieser Stelle unser Dank!

Nun hoffen wir darauf, dass die Corona-Situation die baldige Rückkehr aller Mitarbeiter*innen zulässt und das Leben und Arbeiten am ifeu bald wieder seinen gewohnten Gang nimmt – inklusive unserer heißgeliebten Tischtennisturniere, unserem wöchentlichen gemeinsamen Kochen (mit Gemüse aus unserem neuen Garten!) und Essen und dem inspirierenden Miteinander, das wir schon aus dem alten ifeu kennen. Los geht’s, neuen Projekten und Visionen entgegen – im neuem Gewand und mit frischen Ideen!

© links oben und Mitte: Alexander Böhm / ifeu; links unten: Christian Buck
© unten, alle Bilder: Christian Buck

ifeu Gebäude

für alle Bilder: © ifeu

27. März 2020

Der Innenausbau schreitet in Riesenschritten voran, jeden Tag treffen neue Möbel und Einrichtungselemente ein. Heute ein Blick in unsere zukünftige Cafeteria, besonders angetan haben es uns die Kacheln. Sie sehen nicht nur wunderschön aus, sondern haben es in sich: zu ihrer Herstellung verwendet die junge Designerin Lea Schücking ausschließlich Rohstoffe, die sie auf Mülldeponien und Bauschutthöfen sammelt – u.a. Ziegelsteine und Glasscherben.

Die so entstehenden Kacheln weisen  unterschiedliche Oberflächenstrukturen und Haptiken auf und erstrahlen, je nach Mischverhältnis und Brenntemperatur der verwendeten Materialien, in den schönsten Farben –  und das ganz ohne zusätzliche Farbpigmente! Die Kacheln leisten damit nicht nur einen wertvollen Beitrag zu Recycling und Ressourcenschonung: 2018 wurde Lea Schücking für ihre Arbeit mit dem Bundespreis Ecodesign ausgezeichnet.

Im Vorraum zur Cafeteria wartet unterdessen noch ein Rudel Stühle auf seinen Einsatz. Wir haben uns für einen Klassiker entschieden: den berühmten Frankfurter Stuhl, in den 1930er Jahren von Max Stoelcker ganz im Geiste des Bauhaus entworfen und seitdem Liebling von Designfans in aller Welt.
Unsere Exemplare sind vermutlich nicht ganz so alt, aber dennoch nachhaltig, sie stammen aus alten öffentlichen Beständen. Wir sitzen zukünftig also ökologisch korrekt auf Stühlen mit Patina – und Geschichte: sie standen einst in Amtsstuben und Arztpraxen, Vereinen und Kneipen!

3. März 2020

Da glitzert sie, die Sonne, auf unserer neuen, letzte Woche in Betrieb genommenen 30 kW-Solaranlage – man könnte auch sagen: die Sonne geht nicht mehr vergeblich über dem ifeu auf!
Aber nicht nur auf dem Dach funkelt sie, auch im Inneren zeichnet sie überall flirrende Bilder auf die noch nackten Wände, unbewohnten Büros und leeren Treppenhäuser. Nicht mehr lange, und alles füllt sich mit Leben und reger Betriebsamkeit! In Gedanken jedenfalls haben wir uns schon eingerichtet.

für alle Bilder: © ifeu

Neubau ifeu Wilckensstraße Heidelberg, Solaranlage auf dem Hausdach
Neubau ifeu Wilckensstraße Heidelberg, Sonnestrahlen in einem noch leeren Büroraum
Neubau ifeu Wilckensstraße Heidelberg, Sonnenstraheln im Treppenhaus
Zu sehen ist die rückwärtige Fassade des Hauptgebäudes mit der Glasschleuse ins hintere Gebäude und einem Teil des Hofes.

für beide Bilder: © ifeu

Das Foto zeigt den Anschluss an die Fernwärmeleitung: Zusehen ist der Anschluss an den Rücklauf der Fernwärme angeschlossen, über den das ifeu die Abwärme nutzt, die andere an die Stadtwerke zurückgeben.

20. Januar 2020

Wir können uns gar nicht sattsehen an unserer schönen neuen Fassade und schmuggeln noch schnell ein Foto davon ein, diesmal eine Ansicht aus dem Innenhof zwischen Vorder- und Hinterhaus. Jetzt aber ab ins Innere des neuen ifeus! Unscheinbarer, dafür aber um so spektakulärer der Blick auf unser neues Heizsystem: Gemäß dem Low Ex-Prinzip haben wir den Ölkessel durch einen Anschluss an das Heidelberger Fernwärmenetz ersetzt. Das heißt: die Versorgungsleitungen des ifeu sind am Rücklauf der Fernwärme angeschlossen, wir heizen also mit der Abwärme, die von unseren Nachbarn an die Stadtwerke zurückgegeben wird. Das ist auch hier im Bild ganz anschaulich zu sehen: wir haben nicht, wie normal, einen Vorlaufanschluss mit Rücklauf, also einen roten und einen blauen Hahn, sondern zwei blaue Hähne. Und der rote Hahn ganz links? Wurde nur prophylaktisch verlegt, aber verwenden tun wir ihn nicht!

19. Dezember 2019

Passend zur Jahreszeit fühlte es sich gestern ein wenig wie Geschenkeauspacken an, als bei schönstem Sonnenwetter unser neues ifeu-Gebäude aus dem Gerüst geschält wurde. Das ist der erste komplett unverstellte Blick auf den Neubau, welch ein Anblick! Nun kann man sich tatsächlich ausmalen, im nächsten Jahr hier einzuziehen – wenn auch es noch viel zu tun gibt, denn das Innere soll ja ebenso schön werden wie die äußere Hülle. Nach der Weihnachtspause heißt es daher: Ärmel hoch und weiter geht’s. Wir wünschen allen Leser*innen wunderschöne Feiertage, Fortsetzung folgt im neuen Jahr – dann mit Fotos und Infos zum Innenausbau!

ifeu Gebäude

© ifeu

für beide Bilder © Alexander Böhm

ifeu Gebäude in der Wilckennstraße, 5. Dezmber 2019; ein Kran liefert Metallelemete für die Terrasse im Dachgeschoss an

6. Dezember 2019

Dezember – bei klirrender Kälte geht die Sonne hinter dem ifeu-Gebäude auf. An der Außenhülle passiert momentan nicht viel, die Gipser beginnen mit dem Voranstrich und Oberputz. Die Solarmodule sind bereits Ende Oktober auf das Dach gehoben worden, nun werden Metallelemente für unsere Sonnenterrasse im Dachgeschoss angeliefert. Für uns verborgen ist aber im Inneren umso mehr los: der Hausanschluss für die Fernheizung wurde installiert, Estrich gegossen, die Planung für die Inneneinrichtung läuft jetzt auf Hochtouren.

24. September 2019

Dämmen – spielt nicht nur im, sondern nun auch um das ifeu eine große Rolle. Passend zur sich schon ankündigenden kälteren Jahreszeit sind die Gipser angetreten, um das ifeu-Gebäude in ein wärmendes (bzw. die Wärme im Inneren haltendes) Mineralwollpolster einzuhüllen.

© Alexander Böhm

19. September 2019

ifeu goes underground: in der letzten Folge wurde die Kellereinfahrt ausgebaggert, nun hat unser zukünftiger Fahrradkeller eine Bodenplatte erhalten.
Unterdessen geht der Reigen der Gipser, Metallbauer, Dachdecker weiter. Fortsetzung folgt!

für beide Bilder © Alexander Böhm

16. August 2019

Das Fassadengerüst ist abgebaut, für einen kurzen Moment steht das Gebäude in seiner ganzen, unvollendeten Pracht frei. Schon folgt das nächste Gerüst, und siehe da: die ersten Fensterelemente werden montiert – jetzt haben wir den Durchblick!

Und sonst? Die Decke über dem Dachgeschoss wurde ausgeschalt, an der Abfahrt zum Keller wird gebaggert – rege Betriebsamkeit also.

Bild links © ifeu
Bild rechts © Alexander Böhm

© ifeu

1. August 2019

Upcycling at its best: aus alt mach neu, aus Baustellenholz wird im Handumdrehen ein Arbeitstisch – ganz im ifeu-Sinne! Es geht nun im Inneren weiter, wir sind gespannt!

10. Juli 2019

Großer Tag! Der Aufzugschacht steht schon eine Weile, nun kommt auch eine Treppe geflogen. Oder besser: viele Treppenteile. Es tut sich etwas im Gebäude!

für beide Bilder © Alexander Böhm

3. Mai 2019

Es wächst und wächst und wächst… Am Rohbau wird eingeschalt, betoniert, beigefüllt, armiert, gegossen, flügelgeplättet, ausgeschalt. Das ifeu-Gebäude nimmt nun zweifellos Gestalt an: die einzelnen Geschosse sind erkennbar, Fensteröffnungen tun sich auf, die Höhe des Nachbargebäudes ist fast erreicht. Nun geht es an das Dachgeschoss.

für alle Bilder © Alexander Böhm

7. März 2019

Bei frühlingshaften Temperaturen und Sonnenschein sprießen nicht nur die Knospen, auch die Wände unseres neuen Gebäudes schießen in die Höhe. Noch werden sie vom Gerüst überragt, aber es kann nicht mehr lange dauern, bis sie auch dieses einholen. Der Eingangsbereich ist im Ansatz bereits erkennbar – willkommen im Rohbau, es geht weiter voran!

für beide Bilder © Alexander Böhm

16. Januar 2019

Das Jahr ist noch jung, das Gebäude aber schon mit Riesenschritten vorange-kommen: wie im Zeitraffer wurden das Fundament gelegt und die Kellerwände betoniert, inzwischen haben wir schon das Hochparterre erreicht. Vor uns liegt das Jahr mit den größten und sicht-barsten Forschritten, Ende 2019 können wir hoffentlich wieder Kisten packen!

Fotos Mitte und rechts : Alexander Böhm

12. November 2018

Endlich ist es soweit und wir können dem neuen ifeu-Gebäude beim Wachsen und Gedeihen zusehen! Wo im Oktober mit dem Ausheben der Baugrube der Startschuss für den Neubau fiel, sind nun rund vier Wochen später bereits erste Teile des Fundaments erkennbar. Schön, dass das Gebäude nun sukzessive Gestalt annimmt!

19. Juni 2018

Nun ist es ernst geworden: Schweres Gerät ist dem Gebäude an der Wilckensstraße zu Leibe gerückt  und hat es dem Erdboden gleich gemacht. Wehmütig sehen wir, wie das alte ifeu Stück für Stück verschwindet.
Doch gleichzeitig freuen wir uns über den Startschuss für den Neubau, dem wir alle entgegenfiebern!

14. März 2018

Die ersten Kräne sind in der Wilckensstr. 3 vorgefahren – vorerst aber nur, um einen kranken Baum zu fällen, der nun einem hohlen Zahn gleich in unserem alten Vorgarten liegt. Dennoch: ein erstes sichtbares Zeichen für den Umbau und ein Vorgeschmack auf die Baustelle, die uns in Kürze erwartet.

20. Oktober 2017

Abschied aus der alten Wilckensstraße. Mit einer Umzugsparty nimmt das ifeu Abschied von mehr als zwei Dekaden in unserem alten Bürogebäude: Sprayen, kegeln, tanzen, Yoga und essen in den alten Büroräumen. Aber: das ifeu kommt wieder … in eineinhalb Jahren.

1. September 2017

Der Umzugstermin steht. Am 29. September zieht das ifeu in ein Ausweichquartier: Im Weiher 10 in Handschuhsheim lautet die Adresse, nur zwei Kilometer von der Wilckensstraße entfernt. Wir freuen uns auf ein bunt gewürfeltes und verändertes Büroambiente, auch wenn der mittägliche Gang zum Neckar im nächsten Jahr pausieren muss.

Die Pläne für Neubau und Renovierung sind finalisiert. Hohe ökologische Ansprüche und kostenmäßige Machbarkeit haben wir miteinander vereint. Das Gebäude wird in mehrfacher Hinsicht ein Kreislauf-Haus: stoffliche Kreisläufe (Recycling-Beton, Strohplatten für den Innenausbau, Holz als wichtiges Material); energetische Kreisläufe (Abwärme-Rückgewinnung; Niedertemperatur-Fernwärmenutzung) und soziale Kreisläufe (Begegnungsorte; Ruhezonen; Inspirationsorte).

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2. Februar 2017

Unser Gebäudekonzept ist formuliert: „Mit dem ifeu // 2050 wird ein Bürogebäude aus den 1960er Jahren durch eine Sanierung und einen teilweisen Bestandsersatz in einer gesunden Mischung aus robusten, übertragbaren und kostengünstigen Effizienzelementen und einer ganzen Reihe von Innovationselementen als ein Schaufenster für eine ganze Generation von Bürogebäuden kleiner und mittlerer Unternehmen gestaltet. Es wird zu einem Vorzeigeprojekt des Heidelberger „Masterplan 100 % Klimaschutz“ und zeigt, dass die theoretischen Modellberechnungen des ifeu für die Effizienzstrategie Gebäude auch praktisch in ein Gebäude integrierbar sind. Außerdem demonstriert es Vorzüge und Ansätze den zahlreichen internationalen Besuchergruppen des ifeu.“ So der erste Absatz. Jetzt hoffen wir, dass der Bauantrag erfolgreich ist und wir bald starten können.

4. Januar 2017

Nur noch Bruchstücke sind übrig vom ifeu // 2050. Nein, nicht von unserem Konzept, sondern vom Knusperhäuschen, das Sabrina gebaut und auf der Weihnachtsfeier überreicht hat. So schmeckt energetische Gebäude-Sanierung!

Zu sehen ist ein mehrstöckiges Lebkuchenhaus mit dem ifeu-Logo auf dem Dach - die süße Version des geplanten ifeu//2050-Gebäudes.

14. Dezember 2016

ifeu//2050_Eintrag 14.12.2016_ÖltankerHeute fuhr er das letzte Mal vor: der Heizöl-Tankwagen, der jedes Jahr die Energiezufuhr des ifeu sicherte. Gestern: frierende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denn die Anzeige des Öltanks hatte uns fälschlicherweise glauben lassen, es reiche noch für diese Saison. Jährlich über 200 Kilowattstunden schluckt unser Institutsgebäude pro Quadratmeter. Noch. Denn wir haben uns mit unserem Vermieter geeinigt, den Anbau zu sanieren und das Hauptgebäude neu zu errichten. Bestandsersatz, wie das in der Fachsprache so schön heißt.

Es kann ja nicht angehen, dass wir in unseren Studien für die deutsche Energieffizienzstrategie Gebäude errechnen, dass wir schneller und tiefer sanieren müssen, gleichzeitig aber unsere Besuchergruppen, die sich bei uns über die deutsche Energiewende informieren möchten, in einem nahezu ungedämmten Gebäude aus den 1960er Jahren empfangen.

Zum Glück haben wir das Mieter-Vermieter-Dilemma überwunden und ein gemeinsames Konzept entwickelt: Ein hervorragender Energiestandard, ein innovativer Anschluss an den Rücklauf der Fernwärme, erneuerbare Energien, soweit es die Dachflächen hergeben, und eine Reihe von innovativen Elementen – das ist der Plan. Wir werden auch einen Antrag beim Programm ENEFF Gebäude 2050 stellen, einem Förderprogramm für besonders zukunftsweisende Gebäudekonzepte.

Alle Bilder auf dieser Seite (sofern nicht anders ausgewiesen): © ifeu