English English Startseite & Aktuelles Das Institut Referenzen Kontakt & Impressum Sitemap Suchen
Abfallwirtschaft Bildung & Information Energie Industrie & Emissionen Biomasse & Lebensmittel Nachhaltigkeit Ökobilanzen Risikobewertung UVP & SUP Verkehr & Umwelt
Energie
Sie befinden sich hier: Home - Energie - Steinkohlekraftwerk

Projektbeschreibung

Steinkohle-Kraftwerk Hamburg-Moorburg und seine Alternativen

           

 

 

Auftraggeber und Projektpartner

 

Bund für Umwelt und Naturschutz e.V.
arrhenius Institut für Enrgie- und Klimapolitik, Hamburg

 
 
nach oben

 
 

Kurzbeschreibung

 

In der Studie wurde die ökologische und ökonomische Tragfähigkeit des geplanten 1600 MWel Steinkohlekraftwerks Moorburg in Hamburg untersucht. Sie beantwortet die Frage, ob das Kraftwerk mit einem nachhaltigen Energieszenario für Deutschland und für Hamburg kompatibel ist. Anhand von Ökobilanzen werden die ursprünglichen Neubauplanungen für Moorburg klima- und umweltpolitisch eingeordnet. Außerdem wird erläutert, wie sich die Marktbedingungen für Kohlekraftwerke durch die Liberalisierung des Strommarktes und den steigenden Anteil an erneuerbaren Energien verändern.
Die Studie zeigt:

  • Das Kraftwerk ist wesentlich klimaschädlicher als viele andere Kraftwerke,
  • es passt nicht in die zukünftigen Erzeugungsstrukturen eines auf Energieeffizienz und erneuerbaren Energien beruhenden Energiesystems,
  • es ist insgesamt ökologisch und wirtschaftlich fragwürdig,
  • es gibt sinnvollere und – auch kostenseitig – tragfähigere Alternativen.

Die Studie zeigt, dass Steinkohlekraftwerke - wie das geplante in Hamburg-Moorburg - in verschiedenen Preisszenarien nicht wirtschaftlich sind, wenn die CO2-Emissionsrechte ab 2013 vollständig versteigert werden.

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass eine stringente Klimaschutz-Strategie, die in erster Linie auf Energieeffizienz und erneuerbare Energien setzt, technisch machbar und wirtschaftlich vorteilhaft ist. Die Potenziale für erneuerbare Energien, Stromsparmaßnahmen und die verstärkte Verwendung von Kraft-Wärme-Kopplung in Hamburg und dessen Umgebung reichen aus, um den gesamten Energiebedarf der Großstadt betriebs- und gesamtwirtschaftlich günstiger abzudecken als es mit dem Kraftwerk der Fall wäre.

Das Steinkohle-Kraftwerk HH-Moorburg und seine Alternativen(pdf 615 KB)

The Hard Coal-Fired Power Plant... Summary (pdf 105 KB)

 
 
nach oben

 
 

Laufzeit

 

01.10. - 15.11.2007

 
 
nach oben

 
 

Ansprechpartner

 

Martin Pehnt, Tel. 06221 / 4767-36;martin.pehnt@ifeu.de

 
 

nach oben
 
 Druckversion  Link zu dieser Seite versenden Letzte Änderung: 01. 09. 2008

 

Aktuelles aus dem
Themenbereich Energie

Die persönliche CO2-Bilanz