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Biomasse & Lebensmittel
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Projekt

Produkte aus biobasierten Kunststoffen im öffentlichen und unternehmerischen (Groß-)Einkauf – Kriterien, Auswahl, Anreize

 
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Zuwendungsgeber

 

 

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

 

 

 

Projektträger

 

Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe

 

 

 

Projekt Partner

 
Logo Dagefoerde

 

 
 
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Kurzbeschreibung

 

Das Institut für Energie- und Umweltforschung (ifeu) in Heidelberg bearbeitet, in Kooperation mit narocon Innovationsberatung in Berlin und der Anwaltskanzlei DAGEFÖRDE Öffentliches Wirtschaftsrecht in Hannover, im Rahmen des Förderprogramms „Nachwachsende Rohstoffe“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) das Vorhaben (FKZ 22025415)

Produkte aus biobasierten Kunststoffen im öffentlichen und unternehmerischen (Groß-)Einkauf – Kriterien, Auswahl, Anreize.

Das Projekt untersucht die Möglichkeit, das Instrument "Nachhaltige und Innovative Beschaffung" auf die wachsende Produktwelt der biobasierten Kunststoffe anzuwenden bzw. anwendbar zu machen, um ihre Markteinführung zu fördern.


Eine wichtige Legitimation dazu ist die Bioökonomie-Strategie der Bundesregierung, nach der ein Rohstoffwechsel zur Schonung des Klimas und der Ressourcen angestrebt wird. Biobasierte Kunststoffe zählen zu den aussichtsreichsten Produktinnovationen einer biobasierten Wirtschaft. Auf Grund ihrer bisherigen Entwicklung und ihres Potenzials stehen sie beispielhaft für den Wandel von einer bislang nahezu ausschließlich auf fossile Rohstoffe ausgerichteten linearen Wirtschaftsweise, hin zu einer kreislauforientierten Wirtschaftsweise, bei der Produkte primär aus erneuerbaren Rohstoffen erzeugt werden. Zwar gibt es bereits eine Reihe von biobasierten Kunststoffen und eine Vielzahl an Produkten in unterschiedlichen Anwendungssegmenten, doch steht ihre Markteinführung in Deutschland noch ganz am Anfang. Staat, Wirtschaft und Gesellschaft haben aus vielerlei Gründen Interesse an der Entwicklung der erhofften positiven Effekte und ihrem Marktdurchbruch. Die Beteiligten des Projektes suchen nach Wegen, um im rechtlich reglementierten, gleichzeitig ökonomisch dominierten öffentlichen Großeinkauf biobasierten Kunststoffprodukten zu deutlich mehr Berücksichtigung zu verhelfen.


Das neueste deutsche Vergaberecht für die öffentliche Beschaffung lässt auf Basis des seit 2014 geltenden EU Rechts expliziten Spielraum, den innovativen Charakter sowie ökologische und soziale Kriterien in den Vergabeprozess zu integrieren, um damit nachhaltige Entwicklung und Innovation zu fördern. Biobasierten Produkten bietet es die Chance, von der enormen Kaufkraft der öffentlichen Hand in Deutschland zu profitieren. Private Organisationen können den Einkauf öffentlicher Träger als Vorbild nutzen, um unternehmerische Nachhaltigkeitsstrategien ebenso in Handlung umzusetzen. Nicht nur der Staat, auch viele Unternehmen haben sich dem Klimaschutz und der Nachhaltigen Entwicklung verschrieben. Das Projekt soll auch dazu dienen, die Forderungen, die zur Erfüllung von Nachhaltigkeitskriterien an Produkte zu stellen sind, praktikabel und anwendbar zu machen. Umwelt- und Gütezeichen sowie andere Systeme und Kriterien zum Nachweis gibt es bereits, doch mangelt es ihnen oft an Popularität, Praktikabilität oder Preiswürdigkeit - gerade mit Blick auf entstehende Märkte und KMUs. Als Leitlinie soll hierbei gelten: Innovationen brauchen Geleit und Entwicklungsspielraum gleichermaßen, damit sie ihr Potenzial entwickeln und ausschöpfen. Nachhaltigkeit ist ein Ziel, der Weg erfordert viele Schritte.


Im Projekt wird der Bedarf der öffentlichen Hand in verschiedenen Kategorien dem potenziellen Produktspektrum gegenübergestellt. Es wird untersucht, welche Voraussetzungen an die Produkte und Produzenten in Beschaffungsprozessen gestellt werden (können), damit sie ökologische und technisch-ökonomische Vorgaben erfüllen können. Lösungen und bestehende Lücken werden identifiziert und mit Vorschlägen zum praktikablen Umgang ausgestattet. Im Rahmen des Projekts wird ein intensiver Dialog mit der Produzenten- und Einkäuferseite geführt. Workshops mit allen wichtigen Interessensgruppen dienen dem Informationsaustausch und der gemeinsamen Suche nach Lösungen. Das zu bildende Netzwerk der Handelnden soll dabei nicht auf Deutschland beschränkt bleiben, eine aktive Anbindung an europäische Projekte mit ähnlicher Schlagrichtung ist geplant.

 
 
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Ansprechpartner

 

ifeu: Bendedikt Kauertz; benedikt.kauertz@ifeu.de
narocon: Harald Käb; kaeb@narocon.de
Kanzlei Dageförde: Angela Dageförde; assistenz@kanzlei-dagefoerde.de

 
 
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Laufzeit

 

09/2016 – 03/2018

 
 
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 Druckversion  Link zu dieser Seite versenden Letzte Änderung: 28. 11. 2016

 

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Die meisten Informationen zu unseren Projekten, Arbeiten, Aktivitäten und Publikationen zum Thema Biomasse & Lebensmittel einschließlich der dazugehörigen Ökobilanzen, nachwachsenden Rohstoffe etc. führen wir derzeit ausschließlich auf Englisch.