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Risikobewertung
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Risikobewertung

           

 

 

Schutzgüter und Schäden

 

Risiko ist ein vielfältig verwendeter Begriff. Man kennt Umweltrisiken und eine Risikolebensversicherung ebenso wie das Anlagenrisiko einer Aktie. Im eigentlichen Wortsinn bedeutet Risiko die Kombination aus Schaden und der Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Schadens. Man kennt es aus der Verkehrssicherheit. Die Eintrittswahrscheinlichkeit, einen Autounfall zu erleiden ist höher als mit einem Flugzeug abzustürzen, da Autounfälle häufiger vorkommen. Umgekehrt ist jedoch der mögliche Schaden bei einem Flugzeugabsturz höher als bei einem Autounfall. Das Risiko lässt sich anhand statistischer Daten jeweils berechnen.

Umweltrisiken beziehen sich in erster Linie auf die eigentlichen Schutzgüter, die durch das Risiko einer Vernichtung oder Beeinträchtigung betroffen sind:

  • Boden
  • Wasser
  • Luft
  • Flora und Fauna
  • Mensch
  • Andere (Klima, Landschaft etc.)

Man kann Umweltrisiken jedoch auch als Beeinträchtigung eines Schutzgutes durch eine Umweltgefahr begreifen. So ist Strahlenschutz zu sehen als das Gesundheitsrisiko, dem ein Mensch bei einer bestimmten Dosis an radioaktiven Strahlen ausgesetzt ist.

 
 
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ifeu arbeitet schutzgutbezogen...

 

 

...und gefahrenbezogen

 

 

Viele Arbeiten des ifeu, sei es im Genehmigungsverfahren für Anlagen oder in bestimmten Forschungsvorhaben, haben einen ausgewiesenen Schutzgutbezug. Sie können sich auf ein einzelnes Schutzgut beziehen wie etwa die Arbeiten zum Klimaschutz oder Bodenschutz oder mehrere in ihrer Wechselbeziehung wie etwa bei der Prüfung aller Schutzgüter im Rahmen von Genehmigungsverfahren (s. UVP und SUP). Immer gehört dazu, das Risiko bezüglich des oder der Schutzgüter zu ermitteln und zu bewerten.

Das ifeu hat eine lange Tradition bei der Ermittlung und Bewertung von Gefahren durch radioaktive Strahlung. Das gilt sowohl für Strahlung von kerntechnischen Anlagen im Normalbetrieb als auch bei Störfällen und Unfällen. Auch die Wirkungen nicht-ionisierender UV-Strahlung oder die Strahlung durch Radargeräte wurden untersucht. Bernd Franke vom ifeu war Mitglied der Strahlenschutzkommission und der Radarkommission. Auch die neue EU-Chemikalienverordnung (REACH) ist Gegenstand von Forschungs- und Beratungsprojekten am ifeu.

 
 
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Arbeitsschwerpunkte

 

Derzeit finden Sie genauere Informationen zu folgenden Arbeitsschwerpunkten:

Schutzgut Boden

Schutzgut Wasser

Medienübergreifende Bewertung

Chemikalien

Strahlenschutz

-> Referenzliste "Risikobewertung/Strahlenschutz"

 
 
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Ansprechpartner

 

Ansprechpartner für den Bereich Risikobewertung ist Bernd Franke
(06221/4767-23;
bernd.franke@ifeu.de).

 
 
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 Druckversion  Link zu dieser Seite versenden Letzte Änderung: 09. 11. 2015