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UVP & SUP
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UVP + SUP

           

 

 

Umweltprüfung ist Standard

 

Umweltsünden können vermieden werden, wenn Umweltaspekte schon bei der Genehmigung einer Anlage oder eines Eingriffs berücksichtigt werden. Das war die Erkenntnis der 70er und 80er Jahre, die schließlich zum Erlass einer EU-Richtlinie führte (Richtlinie 85/337/EWG des Rates über die Umweltverträglichkeitsprüfung bei bestimmten öffentlichen und privaten Projekten vom 27. Juni 1985) und zum "Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung", das 1990 in Kraft trat.

Damit erhielt die jahrelange Diskussion um die berühmte „UVP“ eine verbindliche Rechtsgrundlage. Auch wenn viele Kritiker mit der recht schwachen Umsetzung der UVP als „unselbständiger Bestandteil“ des Gesetzgebungsverfahrens nicht zufrieden waren und das Investitionserleichterungsgesetz wieder viele Anlagen ausgenommen hat, war es gelungen, Umweltaspekten eine einklagbare Bedeutung zu verschaffen.

 
 
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SUP als neues magisches Kürzel

 

 

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Mehr als 10 Jahre hat es gedauert, bis die Erkenntnis in die europäische und deutsche Gesetzgebung aufgenommen war, dass umweltrelevante Weichenstellungen bereits bei der Aufstellung von Plänen und Programmen erfolgen müssen und nicht erst mit der Errichtung von Anlagen. Sei es ein Flächennutzungsplan, Bebauungsplan oder Abfallwirtschaftskonzept, Verkehrsplan oder Maßnahmenprogramm nach dem Wasserhaushaltsgesetz – an vielen Stellen werden sehr grundsätzliche Entscheidungen getroffen, die die Umwelt betreffen. SUP (Strategische Umweltprüfung) heißt das im Jahr 2005 in Deutschland gesetzlich definierte Umweltprüfverfahren, dem bestimmte Pläne und Programme unterzogen werden müssen. Mit dem neuen Kürzel SUP ist die Unterscheidung zur einzelbezogenen UVP möglich. Diskutiert – aber vielleicht nie gesetzlich vorgeschrieben – wird die Umweltprüfung von Politikentwürfen oder Gesetzesvorhaben, also Entscheidungen, die sogar weit vor Plänen und Programmen angesiedelt sind.

 
 
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IFEU untersucht die Umwelt

 

 

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Umweltverträglichkeitsprüfungen oder strategische Umweltprüfungen sind Verwaltungsakte, die auch nur von Verwaltungen vorgenommen werden können. Das IFEU trägt seinerseits mit Hilfe von Umweltverträglichkeitsuntersuchungen (UVUs) zu diesen Verwaltungsakten durch fachlich fundierte Studien, Gutachten und Beratungen bei. Meist im Auftrag des Antragstellers eines Projektes, aber auch für Standort-gemeinden, Einwender und Genehmigungsbehörden hat das IFEU das UVP Verwal-tungsverfahren schon vielfach begleitet.

Ursprünglich wurden vom IFEU sogar schon vor in Kraft treten des UVP-Gesetzes Projekte im Abfallbereich bearbeitet. Die besondere Umweltrelevanz von Müllverbrennungsanlagen und Deponien und die gesellschaftliche Auseinandersetzung darum waren die Auslöser. Seit dieser Zeit wurden vielfältigste Projekte in der Abfallwirtschaft bearbeitet, zunehmend auch im Bereich der Energieversorgung (z.B. GuD–Kraftwerke) und in der Wasserwirtschaft.

 
 
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Für neue Aufgaben gerüstet

 

 

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Für die neuen gesetzlichen Entwicklungen wie eine UVP-Vorprüfung bei Projekten und der strategischen Umweltprüfung für Pläne und Programme werden erste Untersuchungen und Umsetzungen vorgenommen. Mit der fast 20-jährigen Expertise – auch bei Fragen zu den Verwaltungsverfahren – können wir mit Rat und Tat Antragstellern, Behörden und Einwendern zur Verfügung stehen. Durch die verschiedenen Blickrichtungen, die wir in den abgeschlossenen Projekten eingenommen haben, sind wir in der Lage, die jeweiligen Akteure optimal zu beraten.

 
 
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Unsere Arbeitsschwerpunkte

 

 

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Derzeit finden Sie genauere Informationen zu folgenden Arbeitsschwerpunkten:

Umweltverträglichkeitsuntersuchung (UVU)

UVP Vorprüfung

-> Referenzliste "UVP und SUP"

 
 
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Ansprechpartner

 

Ansprechpartner für den Bereich UVP + SUP ist Bernd Franke
(06221/4767-23;
bernd.franke@ifeu.de)

 
 
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 Druckversion  Link zu dieser Seite versenden Letzte Änderung: 30. 08. 2011