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Verkehr & Umwelt
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Verkehr & Umwelt

           
   

Forschungsschwerpunkt im Fachbereich "Verkehr & Umwelt" ist die Analyse des Energieverbrauchs und der Emissionen aller motorisierten Verkehrssysteme sowie die Bewertung von Maßnahmen und Strategien zur Verringerung der verkehrsbedingten Umweltbelastungen. Dazu erstellen wir Gutachten im Auftrag von Bundes- und Landesbehörden, Kommunen, Verbänden und Industrie. Zudem wirken wir in verschiedenen Fachgremien auf nationaler sowie internationaler Ebene mit.

Eine Übersicht unserer Themenschwerpunkt finden Sie in der rechten Spalte.

 
 

 

 

Kontakt

 

Ansprechpartner für den Bereich "Verkehr & Umwelt" ist Udo Lambrecht
(06221/ 4767-35; udo.lambrecht@ifeu.de)

 
 
 

 
 

Aktuelles aus dem Fachbereich


 
 
 

 

 

 

Einführungsszenarien von Oberleitungs-Hybrid-Lkw: Projekt gestartet

 

30.11.2016 Um die Klimaziele von Paris zu erreichen (Dekarbonisierung bis 2050), müssen alternative Antriebe über kurz oder lang auch in den Güterfernverkehr auf der Straße Einzug halten. Eine Möglichkeit dafür bieten „Oberleitungs-Hybrid-Lkw“, die mit Fahrstrom aus einer Oberleitung elektrisch betrieben werden können. Mögliche Einführungsszenarien werden in den kommenden zweieinhalb Jahren im Rahmen des Projekts „Roadmap OH-Lkw“ näher untersucht.


Das Projekt wird von ifeu koordiniert und vom Bundesumweltministerium (BMUB) gefördert. Zusätzliche Expertise bringen die Projektpartner Fraunhofer IWES (Stromnetzauswirkungen), M-Five (Geschäftsmodellanalyse) und PTV Transport Consult (Verkehrsdaten) ein.


Ziel des Projekts ist es, geographisch konkrete Einführungsszenarien für Oberleitungs-Lkw zu erarbeiten. Dabei müssen die enormen logistischen, wirtschaftlichen und betrieblichen Herausforderungen bei der Einführung eines solchen Systems berücksichtigt werden.


Nach dem offiziellen Kick-off Treffen am 7. November befindet sich das Projekt in der ersten Arbeitsphase, in der vorteilhafte Anwendungsfälle für die OH-Lkw-Technologie identifiziert und bewertet werden.

Weitere Informationen … (Projektflyer, 949 kB)


 
 
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Renewbility - Dekarbonisierung des Verkehrs

 

10.11.2016 ifeu stellt gemeinsam mit den Projektpartnern – Öko-Institut, DLR und INFRAS – und dem Auftraggeber, dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) die Projektergebnisse aus dem Forschungsvorhaben Renewbility in Berlin vor.

Effizienz und erneuerbare Energien sind die Hauptstrategien für einen vollständig treibhausgasfreien Verkehr – eine der Voraussetzungen, um die Klimaschutzziele zu erreichen, die sich Deutschland mit der Unterzeichnung des Pariser Klimaabkommens gegeben hat. Diese können kostengünstig realisiert werden, wenn vor allem in den Städten alternative Verkehrsmittel zum Einsatz kommen und weniger Verkehr vom Verbrennungsmotor abhängt. So kann der Verkehrssektor in Deutschland bis zum Jahr 2050 CO2-frei werden und die Lebensqualität in Städten steigen.

Dass das bei gleichzeitig positiven Auswirkungen für die Volkswirtschaft machbar ist, zeigt das Projekt Renewbility, in dem Optionen für eine vollständige Dekarbonisierung des Verkehrs in Deutschland im Jahre 2050 untersucht worden sind. Der Schwerpunkt der ifeu-Arbeiten im Projekt lag auf den Vorketten der Fahrzeuge. Dabei wurden die Beiträge der Fahrzeugproduktion und der Kraftstoffvorketten zu den Treibhausgasemissionen untersucht, ferner, welcher Materialbedarf für die Fahrzeuge in Zukunft zu erwarten ist. Auf der Homepage www.renewbility.de lassen sich die Ergebnisse, eine Infobroschüre (38 kB) und weitere Information zu dem Projekt herunterladen.

 
 
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planet e - ifeu erläutert die Umweltbilanz von Elektrofahrzeugen

 

Planet Logo ZDF19.10.2016 Eine Million Elektroautos sollen bis zum Jahr 2020 in Deutschland fahren, so will es zumindest die Bundesregierung. Noch hinken die Verkaufszahlen den Erwartungen hinterher. Zusätzlich stellen sich wichtige Fragen nach der Herkunft von Strom und Rohstoffen. Das ZDF hat diesen Fragen in der Reihe „planet e“ unter dem Titel "Elektroautos – Top oder Flop?" einen Beitrag gewidmet und dabei auch das ifeu befragt. Neben wichtigen Aspekten der Umweltbilanz wird in dem Beitrag auch die App My eDrive vorgestellt, die derzeit von ifeu und dem ADAC Technikzentrum mit Förderung des Bundesumweltministeriums (BMUB) entwickelt wird. Die Sendung ist derzeit in der ZDF Mediathek abrufbar.

Zur Sendung ...

My eDrive ...

 
 
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"My eDrive“-Betatest - Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesucht!

 

Logo My eDrive29.09.2016 Immer mehr Elektroautos kommen auf den Markt. Welches Elektroauto passt zu Ihnen? Gemeinsam mit dem ADAC-Technik­zentrum entwickelt das ifeu eine App, die NutzerInnen in die Lage versetzt, Elektro­fahrzeuge „virtuell Probe zu fahren“, um Informationen zu dessen Eignung, Kosten und die erzielbare CO2-Minderung zu bekommen. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Momentan befindet sich die Software im offenen Betatest und wir freuen uns über weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die App ist für Android-Smartphones verfügbar und ermöglicht es, das eigene Fahrprofil via GPS aufzuzeichnen. Bereits während der Fahrt sehen Sie für Ihr gewähltes Probefahrzeug Batteriestand und Restreichweite. Haben Sie Ihre wichtigsten Fahrten aufgezeichnet, so berechnet "My eDrive" für Ihr Fahrprofil die CO2-Bilanz und die Vollkosten Ihres gewählten Probefahrzeugs. Zudem sehen Sie, welche Strecken Sie mit dem Elektrofahrzeug zurücklegen können.

Weitere Infos und Anmeldemöglichkeit finden Sie hier ...

 

 

 

Klimaschutzbeitrag des Verkehrs bis 2050

 

Cover_Klimaschutzbeitrag_Verkehr17.06.2016 Um Deutschlands Klimaziele zu erreichen, muss der Verkehr in Deutschland bis spätestens 2050 treibhausgasneutral werden – dies gilt für den Gesamtverkehr und ist insbesondere eine Herausforderung für den stark wachsenden Güterverkehr. Das Umweltbundesamt (UBA) hat jetzt die von ifeu, INFRAS und LBST erstellte Studie "Klimaschutzbeitrag des Verkehrs bis 2050" veröffentlicht. Kernpunkte sind die Verkehrswende, hier insbesondere eine konsequente Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene, sowie die Energiewende hin zu postfossilen Antrieben und Kraftstoffen.

Mehr Informationen dazu in der Pressemitteilung des UBA, in der Kurzfassung sowie im UBA-Bericht 56/2016 (pdf 3.5 MB)

 

 

 

Umwelt- und Ressourcenbilanz über den gesamten Lebensweg von Elektrofahrzeugen

 

30.03.2016 Die ifeu-Studie „Weiterentwicklung und vertiefte Analyse der Umweltbilanz von Elektrofahrzeugen“ im Auftrag des Umwelt­bundesamtes liegt jetzt öffentlich vor. Die Studie untersucht die Umweltbilanz von Elektrofahrzeugen über den gesamten Lebensweg („von der Wiege bis zur Bahre“) und vergleicht diese mit der von konventionell betriebenen Fahrzeugen. Verschiedenste Einflussfaktoren wie Klimazone, Fahrprofil, Ladeverhalten und elektrischer Fahranteil sogenannter Plug-In Hybride werden betrachtet. Insbesondere werden die heute zur Batterie­herstellung verwendeten Materialien bilanziert und neue Ansätze zur Bewertung des Ressourcen­einsatzes dargestellt.

Szenarien für 2030 adressieren zukünftig mögliche Änderungen. Demnach werden sich die Umweltvorteile von Elektrofahrzeugen in den nächsten Jahren weiter erhöhen (insbesondere durch den Ausbau erneuerbarer Energien) und die Nachteile verringern (durch Verbesserung spezifischer Batterieeigenschaften und verstärktes Recycling auch aus ökonomischen Gründen). Voraussetzung dafür sind ein konsequenter Umbau der Energiewirtschaft sowie Anreize für eine rohstoffeffiziente Produktgestaltung und weitgehende Kreislaufwirtschaft.

Download der Studie ... (UBA Texte 27/2016, pdf 5 MB)

 

 

 

Minderungspotenziale von Energiesparreifen bei Lkw in Europa und China

 

12.01.2016 Der Lkw-Sektor ist weltweit wachsend und für einen hohen Anteil an den THG-Emissionen verantwortlich. Reifen mit niedrigem Rollwiderstand können die Treibhausgasemissionen erheblich reduzieren. Das ifeu hat dazu mehrere Studien im Auftrag der GIZ in dem Projekt “Transfer of Climate Friendly Technologies and Measures” (TRANSfer) durchgeführt.

In zwei Potenzialanalysen wurden mögliche Energieeinsparungen und THG-Minderungen durch Einsatz von Energiesparreifen im Lkw-Transportsektor durch die bestehenden EU-Reifenregulierungen in Europa sowie durch mögliche zukünftige Reifenregulierungen in China analysiert. Am Beispiel der Analysen für Europa wurde zudem ein methodischer Vorschlag für das Monitoring von durch gesetzliche Reifenregulierungen erreichten THG-Emissionseinsparungen sowie anderen Umweltwirkungen und Kosteneinsparungen entwickelt. Dieser "MRV Blueprint" soll die Entwicklung geeigneter Methoden für die Bewertung von Minderungserfolgen (MRV - Measurement, Reporting and Verification) für verkehrsbezogene Klimaschutzmaßnahmen in Entwicklungsländern im Rahmen von NAMAs (Nationally Appropriate Mitigation Action) unterstützen.

Studie “GHG Mitigation Potential of European Rolling Resistance Labelling and Phase-out Scheme for Heavy-Duty Truck Tyres”

Studie “GHG Mitigation Potential of a Green Tyre Programme for Road Freight in China”

“Monitoring emission savings from low rolling resistance tire labelling and phase-out schemes - MRV Blueprint based on an example from the European Union”, Studie und Vortrag
Grafik

 

 

 

Deutsch-chinesischer Austausch zu Emissions­modellen und Maßnah­men im Verkehrssektor

 

 

 


 

09.12.2015 Beijing: Emissionen aus dem Verkehr sind in China ein Hauptverursacher der starken lokalen Luftverschmutzung und auch zunehmend der Treibhausgasemissionen. Maßnahmen dagegen und ihre Wirksamkeit waren die Themen mehrerer Workshops, die ifeu-Experten jetzt in Peking mit verschiedenen chinesischen Institutionen durchführten. Der Auftrag und die Koordination erfolgten durch die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Rahmen der „Sino-German Environmental Partnership“ des Bundesumweltministeriums (BMUB).

Im Mittelpunkt stand ein Austausch zu Methoden zur Emissionsquantifizierung und zu Analysen von Maßnahmen in Szenarien. Hinrich Helms und Christoph Heidt stellten die von ifeu entwickelten Modelle TREMOD und TREMOD-MM (für mobile Maschinen) vor. In weiteren Workshops wurden Strategien zur Erreichung der Klimaziele und einer Energiewende im Verkehr in Deutschland sowie das Potenzial von Elektrobussen im Stadtverkehr diskutiert.

Weitere Informationen zu TREMOD und TREMOD-MM

Quelle: TPRI (Transport Planing and Research Institute)

(per Click vergrößerbar)

 

 

 

Verlagerungs- und Klimaeffekte durch Pedelec-Nutzung im Individualverkehr

 

 

 


 

Cover Studie29.10.2015 „Pedelecs haben großes Potential, Autofahrten zu ersetzen. Dies gilt insbesondere bei Arbeitsfahrten von bis zu 10 Kilometern. Aber auch in anderen Alltagssituationen gibt das Pedelec Anreize, das Auto stehen zu lassen." Zu diesem Ergebnis kommt das Forschungsvorhaben PEDELECTION.

Im Rahmen dieses vom BMUB geförderten Projekts wurden Verlagerungseffekte zwischen den verschiedenen Verkehrsträgern ermittelt, die durch die Nutzung von Pedelecs (Fahrrädern mit elektrischer Tretunterstützung) entstehen. Gemeinsam mit dem Braunschweiger Institut für Transportation Design (ITD) untersuchte das ifeu die alltäglichen Nutzungsprofile und -motive der Fahrer in einem umfangreich angelegten Feldtest. Zusätzlich wurde aufbauend auf den Fahrmustern eine Umweltbewertung vorgenommen, bei der die Situationen vor und nach der Anschaffung des Pedelecs verglichen wurden. Die Umweltbewertung folgt dabei einem ökobilanziellen Ansatz, berücksichtigt also auch diejenigen Umweltwirkungen, die durch Herstellung und Entsorgung der benutzten Verkehrsmittel sowie in den energetischen und materiellen Vorketten entstehen.

Die gewonnenen Erkenntnisse stellen einen guten Ausgangspunkt dar, um Anreize zu entwickeln, damit Pedelecs insbesondere im Berufsverkehr stärker genutzt werden können.

PEDELECTION - Verlagerungs- und Klimaeffekte durch Pedelec-Nutzung im Individualverkehr - Endbericht (pdf 11.5 MB)

Weitere Informationen… (Website ITD)

 
 
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Konzept für eine sektorübergreifende Energiewende erarbeitet

 

 

 


 

Cover Studie13.10.2015 „Um die Klimaschutzziele auf dem volkswirtschaftlich günstigsten Weg zu erreichen, müssen Wind- und Sonnenenergie die wichtigsten Primärenergiequellen werden, auch in der Wärmeversorgung und der Mobilität“. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher zweier Fraunhofer-Institute, des ifeu Heidelberg und der Stiftung Umweltenergierecht. Das dreijährige Forschungsvorhaben „Interaktion EE-Strom, Wärme und Verkehr“ geht auf einen Beschluss des Deutschen Bundestags zurück und wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.

Es leitet „optimale strukturelle Entwicklungspfade für den Verkehrs- und Wärmesektor“ ab. „Wärmepumpen und Power-to-Heat auch in Nah- und Fernwärmenetzen, Elektrofahrzeuge und Oberleitungs-Lkw sind Beispiele für zukünftige Schlüsseltechnologien zur Verschränkung der drei Energiesektoren Strom, Wärme und Verkehr. Das ist volkswirtschaftlich sinnvoll und eröffnet vielfältige Flexibilitätsoptionen, die eine zuverlässige und sichere Energieversorgung gewährleisten“, so die Autoren bei der Vorstellung der Ergebnisse.

Interaktion EE-Strom, Wärme und Verkehr
Endbericht (pdf 5,7 MB)
+ Kurzfassung (pdf 924 KB)

Weitere Informationen…

 

 

 

Transparente Verbrauchsinformationen auch für Elektro-Pkw notwendig

 

 

 


 

Logo29.09.2015 Bei Elektro-Fahrzeugen wird eine nutzerspezifische und korrekte Verbrauchs­information noch wichtiger als bei Verbrenner­fahrzeugen. Die Prüfstandsdaten, die auch im Verkaufsprospekt dargestellt werden, geben kaum Anhaltspunkte für die reale Nutzung. Das Nutzerverhalten hat hohen Einfluss auf den Energieverbrauch von reinen batterieelektrischen Pkw und Hybridsystemen mit Verbrennungsmotoren, sogenannten Plug-in-Hybriden.

Um eine realistische Einschätzung der Einsparpotentiale durch den Umstieg auf Elektrofahrzeuge zu geben, entwickelt das ifeu im Projekt „My eDrive“ in Zusammenarbeit mit dem ADAC eine Webanwendung, mit der Pkw-Nutzer aktuelle Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeuge virtuell und kostenlos „Probe fahren“ können. Eine Smartphone-App zeichnet zunächst typische Nutzungsprofile des interessierten Käufers mit seinem bisherigen Pkw auf. Daraus werden die Kosten, Umweltwirkungen und Reichweite für beliebige aktuelle Elektrofahrzeuge berechnet.

In Kürze werden wir mit My eDrive in eine Testphase starten, für die Sie sich ab sofort bewerben können. Die Möglichkeit dazu und weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier ...

 

 

 

Hohe Abweichungen zwischen Testverbrauch und Realverbrauch bei heutigen Pkw

 

 

 


 

Cover28.09.2015 Seit Jahren ist bekannt, dass der Verbrauch der Pkw – und damit auch die Treib­hausgasemissionen – auf der Straße höher liegen kann als auf dem Prüfstand gemessen und im Prospekt dargestellt. Dieser Unterschied hat seit 2001 von 8 % auf heute durchschnittlich 40 % zugenommen. Das ergibt sich aus Verbrauchs­daten von 600.000 in der EU zugelassenen Pkw der Jahre 2001 bis 2014, die ICCT zusammen mit ifeu Heidelberg und TNO ausgewertet hat.

Dies gefährdet die Erreichung unserer nationalen Klimaziele und verursacht jährlich Kfz-Steuer­mindereinnahmen im dreistelligen Millionenbereich. Nicht zuletzt ist dies aus Verbraucherperspektive bedenklich: Der Autofahrer muss durch­schnittlich rund 450 €/Jahr mehr für den Kraftstoff ausgeben als es die Hersteller­angaben nahe legen. Gründe für den Unterschied zwischen Prüfstand und Praxis sind z.B. die zunehmende Ausnützung der Schlupflöcher in der Testprozedur durch die Fahrzeughersteller sowie die geringe Berücksichtigung von Nebenverbrauchern. Hier können nur ein realistisches neues Testverfahren und die Einführung von nachträglichen Tests Abhilfe schaffen.

Hintergrundinformationen sowie Studie „From Laboratory to Road
(icct-Website) ...
(Cover per Click vergrößerbar)

 

 

 

Potenziale und Kosten von Effizienz­technologien bei Lkw und Bussen


 

Cover Studie20.04.2015 Schwere Nutzfahrzeuge (Lkw und Busse) tragen heute etwa ein Viertel zu den CO2-Emissionen des Verkehrs in Deutschland bei. Aktuelle Prognosen gehen von einem weiteren Wachstum des Lkw-Verkehrs aus. Um nationale und europäische Energieverbrauchs- und Klimaschutzziele zu erreichen sind damit auch bei schweren Nutzfahrzeugen deutliche Verbesse­rungen der Energieeffizienz und damit verbundene Verringerungen der Treibhausgasemissionen notwendig.
Das ifeu hat - gemeinsam mit der TU Graz - Energieeinspar- und Treibhausgas­minderungs­potenziale einer Vielzahl technologischer Effizienzmaßnahmen (z.B. Verbesserung Antriebsstrang, Aerodynamik, Rollwiderstand) untersucht. Dazu wurde das Simulationstool VECTO eingesetzt, welches die Grundlage für die zukünftige CO2-Zertifizierung schwerer Nutz­fahrzeuge in der Europäischen Union ist.
Basierend auf den Energieeinsparungen durch die eingesetzten Maßnahmen und den damit verbundenen Änderungen der Fahrzeugkosten (Anschaffung, Kraftstoffkosten) wurden Amortisationzeiten für die Technologien abgeschätzt sowie technologiespezifische CO2-Vermeidungskosten ermittelt und für Technologiebündel zusammengeführt.

Die Studie ist hier verfügbar...

 
 
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