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ARCHIV - IFEU aktuell

 

     
 
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Deponien zurückbauen - es kann sich lohnen

 

Cover Enhanced Landfill Mining27.05.2016 Abfälle über Deponien zu entsorgen, war über viele Jahrzehnte gängige Praxis und dies in einem Zeitraum, in dem die Abfall- und Kreislaufwirtschaft noch weit von den heutigen Standards entfernt war. Entsprechend interessant sind Deponien als mögliche Rohstofflagerstätten, entsprechend wichtig kann ein Rückbau aber auch wegen mangelnder technischer Standards sein. Unter welchen Randbedingungen sich ein Rückbau lohnt und wie Abfallmassenströme verwertet werden können, zeigt ein Leitfaden, der in einem BMBF-Forschungsvorhaben erarbeitet wurde.

Weitere Informationen ... (pdf 4 MB)

 
 
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Entwicklung und Einführung von Recycling-Beton

 

Studiencover19.05.2016 Das Umweltministerium des Landes Baden-Württemberg hat einen Bericht zum aktuellen Stand der Entwicklung und Einführung von Recycling-Beton veröffentlicht. Die vom ifeu im Auftrag des Ministeriums erstellte Studie berichtet über Beispiele mit dem sogenannten R-Beton aus der Bau- und Recycling-Praxis sowie über Erfahrungen mit der Entwicklung neuer Beton-Rezepturen.

„Der Bericht belegt, dass Bauvorhaben aus R-Beton eine ebenso hohe Qualität aufweisen können wie mit herkömmlichem Beton“, erklärte Umweltminister Franz Untersteller in Stuttgart. „Ich hoffe, dass er Recyclingunternehmen, Betonwerke, Architekten und Bauherren ermutigen wird, sich künftig mehr dem Baustoff R-Beton zu öffnen.“ Fachleute gingen davon aus, dass in Baden-Württemberg ein Vielfaches der bisher pro Jahr rund 71.000 Tonnen aufbereiteten Bauschuttes wiederverwertet werden können, so der Minister.

„Die Natur und unsere Umwelt danken es uns, wenn wir Bauvorhaben mit möglichst viel Beton aus wiederverwertetem Bauschutt herstellen“, sagte Untersteller weiter. Da auch der Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg davon profitiere, wenn die im Bauschutt und Straßenaufbruch steckenden Rohstoffe erneut genutzt werden, fördere das Land zahlreiche Projekte, Untersuchungen und Demonstrationsvorhaben in Sachen R-Beton. „Der Bericht zeigt, dass wir hier über die Landesgrenzen hinaus wichtige Impulse gesetzt und eine bundesweite Vorreiterrolle eingenommen haben“, betonte Untersteller.

Weitere Informationen … (pdf 8.5 MB)

 
 
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Akzeptanz von Energiesuffizienzpraktiken im Haushalt

 

Logo Energiesuffizienz29.04.2016 Das Forschungsprojekt Energiesuffizienz hat bislang vielfältige denkbare Suffizienzentscheidungen und -handlungen beobachtet, analysiert, beschrieben und systematisiert, gestützt durch zwölf qualitative Befragungen. Doch welche dieser Entscheidungen und Handlungen werden bereits heute breit praktiziert, welche werden möglicherweise zukünftig akzeptiert und welche Rahmenbedingungen müssen sich dazu ändern?
Eine zentrale Forschungsfrage des Projektes ist es zu untersuchen, welche Akzeptanz und Akzeptabilität für bestimmte Suffizienzentscheidungen und –handlungen in der deutschen Bevölkerung besteht. Um die Beantwortung dieser Frage quantitativ zu untermauern, wurde eine Breitenbefragung konzipiert und durchgeführt, in der 601 haushaltsführende Personen als zentrale Akteure suffizienzrelevanter Entscheidungen im Haushalt interviewt wurden. Abschließend wurden die Befragungsergebnisse ausgewertet und Hinweise auf erfolgversprechende Politiken abgeleitet.

Weitere Informationen … (pdf 1.7 MB)

 
 
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Online-Beteiligung zur Erstellung des Integrierten Klimaschutzkonzepts der Stadt Bühl

 

Grafik Klimaschutz Stadt Bühl26.04.2016 Die Stadt Bühl hat das ifeu und weitere Partner beauftragt, ein integriertes Klimaschutzkonzept zu erstellen. Alle Bühlerinnen und Bühler sind eingeladen, aktiv mitzuwirken. Auf einer eigenen Homepage finden sich Angebote zu Gesprächsrunden, Einladungen zur Auftaktveranstaltung im Juli und zu mehreren offenen Workshops sowie weitere Informationen rund um das Thema Klimaschutz. Aktuell wird ein passendes Motto für den Klimaschutzprozess der Stadt gesucht.

Bühl will sich eigene Klimaschutzziele geben, die sowohl die Vermeidung von Klimagasen als auch die Anpassung an den Klimawandel, der am Oberrhein schon deutlich zu bemerken ist, beinhalten.

Weitere Informationen …

 
 
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Sharing Economy zwischen Gemeinwohl und Gewinn

 

PeerSharing_logo22.04.2016 "Sharing Economy zwischen Gemeinwohl und Gewinn - Neue Heraus­forderungen für Zivilgesellschaft, Wirt­schaft und Politik". Unter diesem Titel veranstalten die Projektpartner IÖW, IZT und ifeu im Rahmen des Projektes "PeerSharing" aus dem BMBF-geförderten Forschungsbereich "Nachhaltiges Wirtschaften" am 15. Juni 2016 in Berlin eine Stakeholder-Konferenz.
Tauschen, Verleihen und Mieten – die neue Ökonomie des Teilens boomt.
Sharing-Konzepte bewegen sich zwischen sozial-orientierten Non-Profit Plattformen und gewinnorientierten internationalen Unternehmen. Die Konferenz präsentiert die bisherigen Forschungsergebnisse und möchte Fragen zu Herausforderungen, Problemen und Lösungsansätzen diskutieren.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und richtet sich an Vertreter/innen aus Wissenschaft, Politik, Unternehmen sowie Verbraucher/innen, die sich für eine nachhaltige Gestaltung der Sharing Economy interessieren.

Die Anmeldung erfolgt online über die Projekt-Website ...

 
 
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Bioenergie auf Marginalstandorten

 

seemla logo22.04.2016 Anfang 2016 startete das SEEMLA-Projekt (Sustainable exploitation of biomass for bioenergy from marginal lands) für die nachhaltige Nutzung von Biomasse zur Bioenergiegewinnung auf Marginalstandorten in Europa. Das von der EU über Horizont 2020 geförderte Projekt umfasst insgesamt acht Partner aus Deutschland, der Ukraine, Griechenland und Italien und wird von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) koordiniert. Das Dreijahresprojekt fokussiert auf die zuverlässige und nachhaltige Nutzung von Biomasse auf Marginalstandorten, die weder für Lebensmittel noch für die Futtermittelproduktion genutzt werden, noch eine mögliche Gefahr für die Umwelt darstellen. Innerhalb des Projektes ist das ifeu für die Nachhaltigkeitsbewertung der untersuchten Bioenergiepfade zuständig.

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Gemeinschaftliches Wohnen in Heidelberg - Kommunale Governance-Ansätze zur Förderung von Energiesuffizienz

 

11.04.2016 Kann gemeinschaftliches Wohnen zu einem energiesuffizienteren Leben beitragen? Führt gemeinschaftliches Wohnen automatisch zu einem geringeren Energieverbrauch durch weniger Wohnquadratmeter pro Person oder ökologischerem Lebensstil im Alltag? Welche Hemmnisse und Chancen gemeinschaftlichen Wohnens sehen die Heidelberger Praxispartner des Forschungsprojekts Energiesuffizienz? Wie könnte die Stadt Heidelberg (exemplarisch für eine kommunale Governance) hier verstärkt zur Weichenstellung hin zu einem suffizienteren, gemeinschaftlichen Wohnen beitragen?

Mit diesen Fragen näherte sich das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung  (BMBF) im Rahmen des Forschungsprogramms Sozial-ökologische Forschung geförderte Projekt Energiesuffizienz dem Thema „Gemeinschaftliches Wohnen in Heidelberg - Kommunale Governance-Ansätze zur Förderung von Energiesuffizienz“.

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Umwelt- und Ressourcenbilanz über den gesamten Lebensweg von Elektrofahrzeugen

 

Foto priv.30.03.2016 Die ifeu-Studie „Weiterentwicklung und vertiefte Analyse der Umweltbilanz von Elektrofahrzeugen“ im Auftrag des Umweltbundesamtes liegt jetzt öffentlich vor. Die Studie untersucht die Umweltbilanz von Elektrofahrzeugen über den gesamten Lebensweg („von der Wiege bis zur Bahre“) und vergleicht diese mit der von konventionell betriebenen Fahrzeugen. Verschiedenste Einflussfaktoren wie Klimazone, Fahrprofil, Ladeverhalten und elektrischer Fahranteil sogenannter Plug-In Hybride werden betrachtet. Insbesondere werden die heute zur Batterieherstellung verwendeten Materialien bilanziert und neue Ansätze zur Bewertung des Ressourcen­einsatzes dargestellt.

Szenarien für 2030 adressieren zukünftig mögliche Änderungen. Demnach werden sich die Umweltvorteile von Elektrofahrzeugen in den nächsten Jahren weiter erhöhen (insbesondere durch den Ausbau erneuerbarer Energien) und die Nachteile verringern (durch Verbesserung spezifischer Batterieeigenschaften und verstärktes Recycling auch aus ökonomischen Gründen). Voraussetzung dafür sind ein konsequenter Umbau der Energiewirtschaft sowie Anreize für eine rohstoffeffiziente Produktgestaltung und weitgehende Kreislaufwirtschaft.

Download der Studie ... (UBA Texte 27/2016, pdf 5 MB)

 
 
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Umweltbundesamt veröffentlicht Abschlussbericht "Prüfung und Aktualisierung der Ökobilanzen für Getränkeverpackungen"

 

Cover Studie29.02.2016 Die Debatte um die Wahl der „richtigen“ Getränkeverpackung wird schon seit Mitte der 1990er Jahre anhand von Ökobilanzergebnissen geführt. Die Ergebnisse der bisherigen Studien waren jedoch oft auch Gegenstand öffentlicher Kontroversen. Vor allem Fragen der Verpackungs­gewichte, der Recyclingraten und der Umlaufzahlen der Mehrwegpackmittel sowie methodischer Aspekte, wie die Systemallokation oder die Details der Wirkungsabschätzung, wurden diskutiert.

Um zukünftige Studien stärker zu vereinheitlichen und die Ergebnisse auf ein vergleichbares Niveau zu bringen, hat ifeu zusammen mit den Partner GVM Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung mbH und Prof. Dr. Birgit Grahl nun in einem langjährigen Forschungsvorhaben im Auftrag des Umweltbundesamt einen Katalog an Mindest­standards für die Praxis der Getränkeverpackungs­ökobilanzen erarbeitet. Somit ist eine wichtige Voraussetzung erfüllt, dass Ökobilanzen weiterhin als wichtige Grundlage für politische Entschei­dungsfindungen dienen können.

… zur Studie (pdf 9 MB)

 
 
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ifeu-Gutachten für UBA
zu Emissionsfaktoren für die relevanten Bio­energiepfade für Deutschland

 

cover Studie08.02.2016 In dem Sachverständigenvorhaben wurden Emissionsfaktoren für ca. 30 Pfade der Biomassenutzung in Deutschland abgeleitet. Die Berechnungen stützen sich, in Anlehnung an Arbeiten auf EU-Ebene, auf neueste Methoden (z.B. bzgl. der Lachgasemissions­berechnung im Kontext der Düngung) und auf aktuelle Eingangsdaten.
Neu in dieser Studie sind außerdem generalisierte Werte für Landnutzungsänderung für agrarische Produkte. Hierzu wurde das Konzept des "attributional Land Use Change" (aLUC) vorgeschlagen und angewandt. Die Studie umfasst neben den Treibhausgasen auch klassische Luftschadstoffe (NOx, Feinstaub etc.), Primärenergie und Flächeninanspruchnahme nach Hemerobiestufenkonzept.

... zur Studie (pdf 6 MB)

Weitere Informationen ...

 
 
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ifeu liefert Zahlen und Fakten für Unilever-Präsenz beim 8. Deutschen Nachhaltigkeitstag

 

Bildrechte: © Unilever Deutschland GmbH18.12.2015 Ende November 2015 wurde in Düsseldorf der diesjährige Deutsche Nachhaltigkeitspreis verliehen, u. a. an Unternehmen, Produkte sowie Städte und Gemeinden. Die Firma Unilever Deutschland GmbH – Preisträgerin im Jahr 2012 – war mit einem Messestand beim 8. Deutschen Nachhaltigkeitstag vertreten, der sich mit dem Thema nachhaltige Ernährung auseinander­setzte.

Das ifeu lieferte Zahlen und Fakten für diesen Messestand, insbesondere im Hinblick auf die Nachhaltigkeit von Margarine und Butter. Darüber hinaus berechnete das ifeu den Carbon footprint ausgewählter Unilever-Rezepte, die Fett als Zutat enthalten. Ergebnisbeispiel: Wird Margarine anstelle von Butter verwendet, können die Treibhausgasemissionen je nach Rezept und Palmölanteil in der Margarine teilweise um die Hälfte reduziert werden.

Weitere Informationen und Rezept-Downloads...

 
 
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Minderungspotenziale von Energiesparreifen bei Lkw in Europa und China

 

12.01.2016 Der Lkw-Sektor ist weltweit wachsend und für einen hohen Anteil an den THG-Emissionen verantwortlich. Reifen mit niedrigem Rollwiderstand können die Treibhausgasemissionen erheblich reduzieren. Das ifeu hat dazu mehrere Studien im Auftrag der GIZ in dem Projekt “Transfer of Climate Friendly Technologies and Measures” (TRANSfer) durchgeführt.

In zwei Potenzialanalysen wurden mögliche Energieeinsparungen und THG-Minderungen durch Einsatz von Energiesparreifen im Lkw-Transportsektor durch die bestehenden EU-Reifenregulierungen in Europa sowie durch mögliche zukünftige Reifenregulierungen in China analysiert. Am Beispiel der Analysen für Europa wurde zudem ein methodischer Vorschlag für das Monitoring von durch gesetzliche Reifenregulierungen erreichten THG-Emissionseinsparungen sowie anderen Umweltwirkungen und Kosteneinsparungen entwickelt. Dieser "MRV Blueprint" soll die Entwicklung geeigneter Methoden für die Bewertung von Minderungserfolgen (MRV - Measurement, Reporting and Verification) für verkehrsbezogene Klimaschutzmaßnahmen in Entwicklungsländern im Rahmen von NAMAs (Nationally Appropriate Mitigation Action) unterstützen.

Studie “GHG Mitigation Potential of European Rolling Resistance Labelling and Phase-out Scheme for Heavy-Duty Truck Tyres”

Studie “GHG Mitigation Potential of a Green Tyre Programme for Road Freight in China”

“Monitoring emission savings from low rolling resistance tire labelling and phase-out schemes - MRV Blueprint based on an example from the European Union”, Studie und Vortrag
Grafik

 
 
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Deutsch-chinesischer Austausch zu Emissions­modellen und Maßnah­men im Verkehrssektor

 

 

 


 

09.12.2015 Beijing: Emissionen aus dem Verkehr sind in China ein Hauptverursacher der starken lokalen Luftverschmutzung und auch zunehmend der Treibhausgasemissionen. Maßnahmen dagegen und ihre Wirksamkeit waren die Themen mehrerer Workshops, die ifeu-Experten jetzt in Peking mit verschiedenen chinesischen Institutionen durchführten. Der Auftrag und die Koordination erfolgten durch die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Rahmen der „Sino-German Environmental Partnership“ des Bundesumweltministeriums (BMUB).

Im Mittelpunkt stand ein Austausch zu Methoden zur Emissionsquantifizierung und zu Analysen von Maßnahmen in Szenarien. Hinrich Helms und Christoph Heidt stellten die von ifeu entwickelten Modelle TREMOD und TREMOD-MM (für mobile Maschinen) vor. In weiteren Workshops wurden Strategien zur Erreichung der Klimaziele und einer Energiewende im Verkehr in Deutschland sowie das Potenzial von Elektrobussen im Stadtverkehr diskutiert.

Weitere Informationen zu TREMOD und TREMOD-MM

Quelle: TPRI (Transport Planing and Research Institute)

(per Click vergrößerbar)

 
 
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Bertelsmann Umwelt und Klimabilanz 2014 veröffentlicht

 

 

 


 

04.12.2015 Ende November wurde die vierte Umweltbilanz der Bertelsmann Gruppe veröffentlicht, die wieder unter wissenschaftlicher Beratung und Mitarbeit des ifeu entstanden ist. Unter dem Dach von Bertelsmann sind bekannte Unternehmensgruppen wie RTL, Penguin Random House, Gruner + Jahr, Be Printers und Arvato mit weltweit mehr als 112.000 Mitarbeitern versammelt.


Weitere Informationen ... (pdf 2.4 MB)

 
 
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Erste Druckerei mit dem Blauen Engel ausgezeichnet

 

 

 


 

Logo Blauer Engel02.12.2015 Am 30. November zeichnete Staatssekretär Adler vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit die DBM Druckhaus Berlin-Mitte GmbH am Berliner Südkreuz als erstes Unternehmen mit dem Blauen Engel 195 für emissionsarmes Drucken aus. Die Druckerei erhält das Umweltzeichen, weil bei der Papierherstellung der Energie- und Ressourcenverbrauch begrenzt wird und zudem die Umwelt- und Gesundheitswirkungen des gesamten Druckprozesses niedrig gehalten werden. Das ifeu war zusammen mit Ökolpol, Hamburg und dem oekom verlag, München für die Erstellung der Kriterien verantwortlich.

Weitere Informationen ... (Website Blauer Engel)

 
 
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Optimierung der Ressourceneffizienz in der Bauwirtschaft: R-Beton hilft Stoffkreisläufe schließen

 

 

 


 

26.11.2015 Unter diesem Titel veranstaltet das Umweltministerium in Zusammenarbeit mit dem ifeu am 20. Januar 2016 ein Fachsymposium in Stuttgart. Die Bauwirtschaft beansprucht in hohem Maße Ressourcen. Beton lässt sich nach den üblichen Regelwerken ohne Abstriche in den Frisch- und Festbetoneigenschaften jedoch auch ressourcenschonend herstellen. In den klassischen, im Hochbau üblichen, Betonsorten dürfen bis zu 45 Vol. % Steine eingesetzt werden, die aus gebrochenem Altbeton und Mauerwerk hergestellt wurden. Nur mit diesem ressourcenschonenden Beton (R-Beton) ist bislang eine Kreislaufwirtschaft im Hochbau möglich.

Das Programm sowie die Möglichkeiten zur Anmeldung stehen hier (pdf 1.41 MB) zur Verfügung.

 
 
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Einheimische Ölpflanzen für die Oleochemie

 

 

 


 

cosmos logo23.11.2015 Als Gastgeber des ersten Progress Meetings, begrüßte das ifeu vom 17.-19.11.2015 knapp 40 Delegierte des Projekts COSMOS (Camelina & crambe Oil crops as Sources for Medium-chain Oils for Specialty oleochemicals) in Heidelberg.

Das Ziel dieses von der EU geförderten 4,5-Jahres-Projekts ist es, die Abhängigkeit der europäischen oleochemischen Industrie von importierten Pflanzenölen zu reduzieren, indem die derzeit ungenutzten einheimischen Ölpflanzen Leindotter (Camelina sativa) und Meerkohl (Crambe abyssinica) weiterentwickelt werden. Beides sind Pflanzen aus der Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae), zu der auch der Raps (Brassica napus) gehört. Die europäische oleochemische Industrie ist derzeit auf importiertes Kokosnuss-, Palmkern- und Rizinusöl als Rohstoff für mittelkettige Fettsäuren (C10–C14) und mittellange Polymerbausteine angewiesen.

Weitere Informationen ...

Cosmos Heidelberg Group

(per Click vergrößerbar)

 
 
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Pflanzenproteine für die zukünftige Ernährung

 

 

 


 

logo protein2food19.11.2015 Protein2Food ist ein durch die EU im Rahmen von Horizon2020 gefördertes Projekt mit dem Ziel, innova­tive, kosten- und ressourceneffiziente sowie gesunde Nahrungsmittel auf der Basis pflanzlicher Proteine für den menschlichen Verzehr zu entwickeln. Dabei sollen neue, attraktive, pflanzenbasierte Lebensmittel als nachhaltige Alternative zu Produkten tierischen Ursprungs entstehen.

 
 
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ifeu bringt sich aktiv in die Diskussion um das neue Wertstoffgesetz ein

 

 

 

 

12.11.2015 Das Bundesumweltministerium hat am 22. Oktober 2015 den Arbeitsentwurf eines Wertstoffgesetzes veröffentlicht. Der vom BMUB vorgelegte Arbeitsentwurf enthält auch Implikationen für den Bereich der Getränkeverpackungen.

Aufgrund seiner langjährigen Expertise im Bereich der Getränkeverpackungsökobilanzen hat das ifeu eine Stellungnahme zu Händen des BMUB verfasst und begrüßt als unabhängiges Forschungsinstitut aus dem Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit viele der Neuformulierungen und die neue klare Strukturierung des WerstoffG. Es ist jedoch wichtig, dass die bislang erreichten Ziele und über viele Jahre etablierten, umweltwissenschaftlich fundierten Anforderungen nicht ersatzlos gestrichen werden.

Die vollständige Stellungnahme des ifeu an das BMUB finden sie hier ... (pdf 447 KB)

Der Text des Arbeitsentwurfes ist auf den Internetseiten des BMUB abrufbar.

 
 
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„Leistungsschau – Made in Germany“: Auszeichnung für Xingfubao Passivhaus

 

 

 


 

Urkunde30.10.2015 Beijing: Unter Koordination des ifeu wurde im Jahr 2014 das erste zertifizierte Passivhaus (Xingfubao, Glücksschloss) in Chinas extrem kalter Klimazone in Urumqi, der Hauptstadt der Provinz Xinjiang fertig gestellt. Im Rahmen der "Leistungsschau – Made in Germany", wurde Xingfubao nun vom Deutschen Handelskammer­netzwerk im Auftrag der Exportinitiative Energie­effizienz des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) als Musterbeispiel deutsch-chinesischer Kooperation bei der Steigerung der Energieeffizienz von Gebäuden ausgezeichnet. Eine Fachjury evaluierte dabei nach folgenden Kriterien: Energieeffizienz, Innovationsgrad, Modernität, Qualität als "Best-Practice"-Projekt, potenzielles Medieninteresse und Ausmaß an deutscher Beteiligung.

Bernd Franke als Projektleiter des ifeu, und Frau Xiong Bo als Koordinatorin des chinesischen Partners Dacheng International nahmen die Auszeichnung entgegen. Herr Franke erläuterte: „Das Interesse am Xingfubao-Projekt als Meilenstein in der deutsch-chinesischen Kooperation ist ungebrochen groß. Das Gebäude wurde bereits von vielen Fachleuten aus ganz China besucht. Es freut mich, dass in Urumqi jetzt weitere Passivhausprojekte gefördert und in der China Passive House Alliance Erfahrungen aus vielen neuen Projekten ausgetauscht werden.“ Frau Xiong ergänzte: „Xingfubao ist auch wirtschaftlich interessant; die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen und energieeffizienten Gebäuden in China nimmt zu.“ Die Forschungsarbeiten des ifeu wurden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderschwerpunkts Future Megacities gefördert.

Broschüre zur Leistungsschau (deutsch/chinesisch, pdf)

Weitere Informationen….

 
 
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Verlagerungs- und Klimaeffekte durch Pedelec-Nutzung im Individualverkehr

 

 

 


 

Cover Studie29.10.2015 „Pedelecs haben großes Potential, Autofahrten zu ersetzen. Dies gilt insbesondere bei Arbeitsfahrten von bis zu 10 Kilometern. Aber auch in anderen Alltagssituationen gibt das Pedelec Anreize, das Auto stehen zu lassen." Zu diesem Ergebnis kommt das Forschungsvorhaben PEDELECTION.

Im Rahmen dieses vom BMUB geförderten Projekts wurden Verlagerungseffekte zwischen den verschiedenen Verkehrsträgern ermittelt, die durch die Nutzung von Pedelecs (Fahrrädern mit elektrischer Tretunterstützung) entstehen. Gemeinsam mit dem Braunschweiger Institut für Transportation Design (ITD) untersuchte das ifeu die alltäglichen Nutzungsprofile und -motive der Fahrer in einem umfangreich angelegten Feldtest. Zusätzlich wurde aufbauend auf den Fahrmustern eine Umweltbewertung vorgenommen, bei der die Situationen vor und nach der Anschaffung des Pedelecs verglichen wurden. Die Umweltbewertung folgt dabei einem ökobilanziellen Ansatz, berücksichtigt also auch diejenigen Umweltwirkungen, die durch Herstellung und Entsorgung der benutzten Verkehrsmittel sowie in den energetischen und materiellen Vorketten entstehen.

Die gewonnenen Erkenntnisse stellen einen guten Ausgangspunkt dar, um Anreize zu entwickeln, damit Pedelecs insbesondere im Berufsverkehr stärker genutzt werden können.

PEDELECTION - Verlagerungs- und Klimaeffekte durch Pedelec-Nutzung im Individualverkehr - Endbericht (pdf 11.5 MB)

Weitere Informationen… (Website ITD)

 
 
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Wiederverwendung von Bauteilen und hoch­wertige Verwertung von Bauabfällen

 

 

 


 

Cover Studie29.10.2015 Im Bemühen um eine Steigerung der Ressourceneffizienz rückt der materialintensive Bausektor immer stärker in den Fokus. Wie sich eine Vielzahl von Innenbauteilen aber auch konstruktive Bauelemente beim Abbruch eines Gebäudes entnehmen und als solche weiternutzen lassen, zeigt eine aktuell veröffentlichte Studie für das Umweltbundesamt. Die Entkernung der Gebäude und ihr selektiver Rückbau ist zudem wichtige Grundvoraussetzung für die Nutzung der verbleibenden mineralischen und sonstigen Bauabfälle als hochwertige sekundäre Rohstoffe.

Das Forschungsprojekt zeigt nicht nur die derzeitigen Hemmnisse auf, sondern entwickelt Lösungsansätze und –strategien sowie konkrete Umsetzungsmaßnahmen im regulatorischen, informatorischen und ökonomischen Bereich.

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Konzept für eine sektorübergreifende Energiewende erarbeitet

 

 

 


 

Cover Studie13.10.2015 „Um die Klimaschutzziele auf dem volkswirtschaftlich günstigsten Weg zu erreichen, müssen Wind- und Sonnenenergie die wichtigsten Primärenergiequellen werden, auch in der Wärmeversorgung und der Mobilität.“ Zu diesem Ergebnis kommen Forscher zweier Fraunhofer-Institute, des ifeu Heidelberg und der Stiftung Umweltenergie­recht. Das dreijährige Forschungsvorhaben „Interaktion EE-Strom, Wärme und Verkehr“ geht auf einen Beschluss des Deutschen Bundestags zurück und wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.

Es leitet „optimale strukturelle Entwicklungspfade für den Verkehrs- und Wärmesektor“ ab. „Wärmepumpen und Power-to-Heat auch in Nah- und Fernwärmenetzen, Elektrofahrzeuge und Oberleitungs-Lkw sind Beispiele für zukünftige Schlüsseltechnologien zur Verschränkung der drei Energiesektoren Strom, Wärme und Verkehr. Das ist volkswirtschaftlich sinnvoll und eröffnet vielfältige Flexibilitätsoptionen, die eine zuverlässige und sichere Energieversorgung gewährleisten“, so die Autoren bei der Vorstellung der Ergebnisse.

Interaktion EE-Strom, Wärme und Verkehr
Endbericht (pdf 5,7 MB)
+ Kurzfassung (pdf 924 KB)

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„Vom Ziel her denken“ – Suffizienz als wichtiges Handlungsfeld in Kommunen

 

 

 


 

Foto / Quelle: Lizenzfrei09.10.2015 Suffizienz-Maßnahmen und -Politiken in Kommunen
In zahlreichen kommunalen Klimaschutzkonzepten und „Masterplänen 100 % Klima­schutz“ wird die Bedeutung der Suffizienz zum Erreichen kom­munaler Klimaschutzziele er­kannt. Es wird bereits eine Vielzahl an Politikmaßnahmen vorgeschlagen, um Suffizienz in Kommunen zu ermöglichen, zu erleichtern und zu bestär­ken.

Zu diesem Ergebnis kommt eine umfangreiche Analyse der Klimaschutzkonzepte von 32 Kommunen und Regionen sowie der Masterpläne 100 % Klimaschutz von 19 Kommunen und Regionen, die in dem Arbeitspapier "Suffizienz-Maßnahmen und -Politiken in kommunalen Klimaschutzkonzepten und Masterplänen – ein Überblick" zusammengefasst sind.

Die Analyse zeigt aber auch, dass bisher vor allem bei Maßnahmen im Bereich Mobilität bereits in Richtung Suffizienz gedacht wird. In den Bereichen Bauen und Wohnen, Ernährung und privater Konsum ist Suffizienz jedoch noch nicht systematisch verankert. Nach Einschätzung der Autor*innen bestehen in diesen Konsumfeldern große Potenziale Suffizienz-Maßnahmen und -Politiken zu konzipieren und umzusetzen und damit zur absoluten Reduktion des Energieverbrauchs einen signifikanten Beitrag zu leisten.


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Wärmewende in Kommunen - Leitfaden für den klimafreundlichen Umbau der Wärmeversorgung

 

 

 


 

Cover Leitfaden08.10.2015 Die Energiewende wird in Deutschland derzeit hauptsächlich als Stromwende gedacht und praktiziert. Eine Energiewende, die ihren Namen verdient, erfordert jedoch zusätzlich einen Umbau der Wärmeversorgung und eine deutliche Verringerung der Wärmebedarfe. Denn zurzeit werden 56 Prozent der Endenergie in Deutschland als Wärme verbraucht.

Der Leitfaden Wärmewende in Kommunen wurde vom ifeu im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung erarbeitet. Er richtet sich an alle, die in ihrer Stadt oder Gemeinde die Wärme­wende in Angriff nehmen wollen, und bietet einen Kompass für die richtigen Entscheidungen zur klimaneutralen Wärmeversor­gung.

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Transparente Verbrauchsinformationen auch für Elektro-Pkw notwendig

 

 

 


 

Logo My eDrive29.09.2015 Bei Elektro-Fahrzeugen wird eine nutzerspezifische und korrekte Verbrauchs­information noch wichtiger als bei Verbrenner­fahrzeugen. Die Prüfstandsdaten, die auch im Verkaufsprospekt dargestellt werden, geben kaum Anhaltspunkte für die reale Nutzung. Das Nutzerverhalten hat hohen Einfluss auf den Energieverbrauch von reinen batterieelektrischen Pkw und Hybridsystemen mit Verbrennungsmotoren, sogenannten Plug-in-Hybriden.

Um eine realistische Einschätzung der Einsparpotentiale durch den Umstieg auf Elektrofahrzeuge zu geben, entwickelt das ifeu im Projekt „My eDrive“ in Zusammenarbeit mit dem ADAC eine Webanwendung, mit der Pkw-Nutzer aktuelle Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeuge virtuell und kostenlos „Probe fahren“ können. Eine Smartphone-App zeichnet zunächst typische Nutzungsprofile des interessierten Käufers mit seinem bisherigen Pkw auf. Daraus werden die Kosten, Umweltwirkungen und Reichweite für beliebige aktuelle Elektrofahrzeuge berechnet.

In Kürze werden wir mit My eDrive in eine Testphase starten, für die Sie sich ab sofort bewerben können. Die Möglichkeit dazu und weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier ...

 
 
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Hohe Abweichungen zwischen Testverbrauch und Realverbrauch bei heutigen Pkw

 

 

 


 

Cover Studie28.09.2015 Seit Jahren ist bekannt, dass der Verbrauch der Pkw – und damit auch die Treib­hausgasemissionen – auf der Straße höher liegen kann als auf dem Prüfstand gemessen und im Prospekt dargestellt. Dieser Unterschied hat seit 2001 von 8 % auf heute durchschnittlich 40 % zugenommen. Das ergibt sich aus Verbrauchs­daten von 600.000 in der EU zugelassenen Pkw der Jahre 2001 bis 2014, die ICCT zusammen mit ifeu Heidelberg und TNO ausgewertet hat.

Dies gefährdet die Erreichung unserer nationalen Klimaziele und verursacht jährlich Kfz-Steuer­mindereinnahmen im dreistelligen Millionenbereich. Nicht zuletzt ist dies aus Verbraucherperspektive bedenklich: Der Autofahrer muss durch­schnittlich rund 450 €/Jahr mehr für den Kraftstoff ausgeben als es die Hersteller­angaben nahe legen. Gründe für den Unterschied zwischen Prüfstand und Praxis sind z.B. die zunehmende Ausnützung der Schlupflöcher in der Testprozedur durch die Fahrzeughersteller sowie die geringe Berücksichtigung von Nebenverbrauchern. Hier können nur ein realistisches neues Testverfahren und die Einführung von nachträglichen Tests Abhilfe schaffen.

Hintergrundinformationen sowie Studie „From Laboratory to Road
(icct-Website) ...
(Cover per Click vergrößerbar)

 
 
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Hochwertige Verwertung von Bioabfällen - ein Leitfaden

 

 

 


 

Cover15.09.2015 "Im Bioabfall steckt noch viel ungenutztes Potenzial", betonte Umweltminister Franz Untersteller anlässlich der Veröffentlichung des Leitfadens "Hochwertige Verwertung von Bioabfällen" in Stuttgart.

Der Leitfaden wurde Im Auftrag des Umwelt­ministeriums und der Landesanstaltung für Umwelt, Messungen und Naturschutz vom ifeu in Zusammenarbeit mit IGlux Witzenhausen erstellt. Er informiert über die hochwertig und ökologisch sinnvolle Nutzung von Bioabfällen und richtet sich an Entschei­dungsträger, Fachleute und interessierte Bürgerinnen und Bürger.

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Dämmbarkeit des deutschen Gebäudebestands

 

 

 


 

Cover Studie07.09.2015 Wie stark kann der Wärmeverbrauch im Gebäudebereich gesenkt werden? Wie hoch wäre der Wärmeverbrauch, wenn alle deutschen Gebäude auf den besten möglichen Zustand saniert werden könnten. Wie rasch könnte dieser Zustand schnellstens erreicht werden?

Mit dem Projekt "Dämmbarkeit des deutschen Gebäudebestands“ lotet das ifeu gemeinsam mit der Beuth Hochschule für Technik Berlin, gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die Potenzialgrenzen der Gebäudeeffizienz aus. Damit wird eine wichtige Leitplanke für die Gebäudestrategie der Bundesregierung festgestellt.

Weitere Informationen ...

(Cover per Click vergrößerbar)


 
 
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Informationsbroschüre "Klimaschutz und Energieeffizienz"

 

 

 

 


 

04.09.2015 Im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktor­sicherheit haben ifeu und co2online Berlin eine Broschüre veröffentlicht, die einen übersicht­lichen und fundierten Einblick in viele Facetten der Energie­effizienz gibt und Umsetzungs­beispiele aus der Praxis aufzeigt. Sie soll als Nachschlagewerk technische Zusammenhänge, Hintergrundwissen und aktuelle Zahlen vermitteln, aber auch Anstöße für eigene Ideen liefern.

Die Broschüre kann gratis heruntergeladen (pdf) werden.

 

 
 
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Ökoprofile für PVC und VCM aktualisiert

 

 

 

 


 

01.09.2015 Im Auftrag von PlasticsEurope, dem Europäischen Verband der Kunststoff-Hersteller, und ECVM, dem Europäischen Verband der PVC-Hersteller wurden die Ökoprofile des Kunststoffes PVC (Polyvinylchlorid) und von Vinylchlorid (VCM), dem Ausgangsstoff für PVC, aktualisiert. Dazu wurden Betriebsdaten (u.a. Material- und Energie-Einsatz, Emissionen in Luft und Wasser) von 38 europäischen Produktions­standorten abgefragt. Zusammen mit Daten, die den Ressourcenverbrauch und die Emissionen zur Bereitstellung von Energie und Materialien für die VCM- und PVC-Herstellung beschreiben, wurde ein mathematisches Modell erzeugt. Dadurch konnte ein umfassender Überblick über die Umweltauswirkungen gegeben werden, die bei der Herstellung von je 1 kg VCM und PVC in Europa entstehen.

Im Gegensatz zu Ökobilanzen, die den gesamten Lebensweg eines Produktes "von der Wiege bis zur Bahre" betrachten, haben Ökoprofile nur den Produktionsweg "von der Wiege bis zum Fabriktor" im Fokus. Ökoprofile stellen somit wichtige Bausteine zur Berechnung einer Ökobilanz dar. Das aktualisierte Ökoprofil bietet somit die Grundlage für aktuelle Ökobilanzen, z.B. für Abwasserrohre aus PVC.

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Leitfaden zum neuen Umweltzeichen UZ195 Druckerzeugnisse erschienen

 

 

 

 


 

07.08.2015 Zu den im Januar 2015 veröffentlichten Vergabegrundlagen des Blauen Engels Druckerzeugnisse ist Anfang August ein kurzer Leitfaden erschienen. Zielgruppen sind Verlage, Druckereien, Auftraggeber von Werbebroschüren und Drucksachen sowie alle, die öffentlichkeitswirksam zeigen wollen, dass ihre Printprodukte umweltfreundlich hergestellt wurden.

Das Projekt "Blauer Engel für Druckerzeugnisse" wurde vom November 2014 bis April 2015 gemeinsam von der oekom verlag GmbH, München, dem ifeu und dem Ökopol – Institut für Ökologie und Politik, Hamburg durchgeführt.

Den kostenlosen Download finden Sie hier ...

 
 
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Übernahme und Updates der Treibhausgasrechner für Biokraftstoffe

 

 

 

 


 

15.07.2015 Die Treibhausgasemissionen, die bei der Herstellung von Biokraftstoffen und von flüssigen Bioenergieträgern entstehen, müssen nachvollziehbar berechnet werden. Dieses schreiben eine EU-Richtlinie sowie deutsche Nachhaltigkeitsverordnungen vor. Dazu war das ifeu bei der Entwicklung zweier Tools beteiligt: das BioGrace I-Tool auf der europäischen Ebene sowie das ENZO2-Tool auf deutscher Ebene.

Nach dem Ende des EU-finanzierten BioGrace-Projektes übernimmt das ifeu seit März 2015 das Management und die Pflege des BioGrace I-Tools. Pünktlich zur Übernahme wurde ein Update des Tools erstellt (Version 4d). Um eine weitere Harmonisierung zu gewährleisten, wurden auch für die ENZO2-Rechner Updates erstellt (Version 1.4).

Zu weiteren Informationen und den Rechnern …

 

 

 

Welche sozial-ökologi­schen Potenziale haben das private Leihen, Tauschen und Verkaufen?

 

 

 

 


 

PeerSharing Website30.06.2015 Autos, Kleidung, Wohnungen – viele Produkte und Dienstleistungen werden mittlerweile von Privat zu Privat verliehen, getauscht und verkauft. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt "PeerSharing" stellt jetzt sein Unter­suchungsdesign vor. Ziel des trans­disziplinären Forschungsprojekts ist die Analyse der sozial-ökologischen Potenziale von Peer-to-Peer-Sharing. Vier Pioniere der Sharing-Community kooperieren mit dem Projekt: Die Plattformen Kleider­kreisel, flinc, Drivy und Airbnb. Forschungspartner des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) sind das Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) und das ifeu. Die Online-Plattform für nachhaltigen Konsum Utopia und das internationale Netzwerk Ouishare arbeiten ebenfalls mit. Das ifeu ist innerhalb dieses Forschungsvorhabens für die ökobilanzielle Betrachtung der geteilten Produkte und Dienstleistungen sowie den Vergleich mit passenden Referenz- und Alternativszenarios zuständig.

 
 
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Stärkere Bürgerbeteili­gung bei Effizienzwende erforderlich

 

 

 

 


 

Cover Broschüre Energiesparen19.06.2015 Neue Studie zu "Energiesparen in Bürgerhand" im Auftrag des Bündnis Bürgerenergie e.V. und Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) zeigt enormes Potential.
Das gemeinschaftliche Engagement der Bürger für Effizienzprojekte, das Energie­sparen „in Bürgerhand“, kann ein wesent­licher Faktor für die Energiewende sein. Denn durch Bürgerbeteiligung werden wichtige Problemfelder der Energieeffizienz wirkungsvoll adressiert. Denn nur mit der Beteiligung der Menschen vor Ort lassen sich die vielen dezentralen und klein­teiligen Einsparmöglichkeiten wirklich heben: in den Wohnzimmern, den Kellern, den Garagen und den Geschäftsräumen des kleinen Einzelhandels. Vor Ort greifen lokales Wissen, Verantwortung und Vernetzung ineinander.
Doch bisher sind die enormen Potentiale von Bürgereinsparprojekten bei weitem noch nicht gehoben. Die aktuelle Studie „Energiesparen in Bürgerhand“, die gemeinsam vom Bündnis Bürgerenergie und dem Bund für Umwelt und Natuschutz Deutschland (BUND) in Auftrag gegeben wurde, zeigt das enorme Potenzial des bürgerschaftlichen Engagements beim Energiesparen auf. Und sie macht deutlich, wie bestehende Hindernisse überwunden werden können.

Weitere Informationen ... (pdf 1.14 MB)

 
 
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Klimaschutzpotenziale der Abfallwirtschaft -
OECD Staaten und ausgewählte Schwellenländer

 

 


 

10.06.15 International besteht ein signifikantes Potenzial zur Treibhausgasminderung in der Abfallwirtschaft. Dies gilt für Schwellen- und Entwicklungsländer, aber auch für einige OECD- und EU-Länder. Zu dieser Einschätzung kommt eine neue Studie von ifeu und Öko-Institut im Auftrag von UBA und BMUB. Zur Erschließung der Minderungspotenziale bedarf es weitergehender Anreize, um Schwellenländer, aber auch einige OECD- und EU-Länder, beim Aufbau einer integrierten Kreislaufwirtschaft zu unterstützen. Auf EU-Ebene sind Vorgaben zur Reduzierung der Ablagerung biologisch abbaubarer Abfälle und zum Ausbau des Recyclings wichtige, richtungsweisende Schritte. Für Schwellen- und Entwicklungsländer ist die Integration des informellen Sektors, der allein die Entlastungseffekte durch Recycling in diesen Ländern bewirkt, in künftigen Konzepten zu beachten.

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SETAC-Jahrestagung – ifeu stellt Hemerobie-Ansatz vor

 

 

 


 

Poster Hemeroby08.05.2015 ifeu hat auf der 25. Jahres­tagung der SETAC Europe in Barcelona den Hemerobie-Ansatz zur Bewertung von Naturraumbeanspruchung bzw. Land­nutzung in Ökobilanzen vorgestellt.

Hemerobie (das bedeutet Naturferne) stellt hierbei die zu bemessende negative Umweltwirkung dar. Dieser Ansatz wird vom ifeu bereits seit den 90er Jahren verwendet und auch vom UBA für Ökobilanzen empfohlen. Dabei werden die Wald-, Agrar-, Siedlungs- und andere Flächen in ein System von sieben Hemerobie- bzw. Naturnäheklassen eingeteilt. Im Rahmen eines laufenden UBA-Vorhabens wurde der Ansatz zuletzt aktualisiert und erweitert. Er versteht sich als Beitrag zum derzeit intensiv diskutierten Thema Biodiversität und Landnutzung in Ökobilanzen, welches auch auf der SETAC-Tagung einen Schwerpunkt bildete. Partner in diesem Projekt ist Prof. Dr. Birgit Grahl.

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Bedeutendste Ehrung des Landes Baden-Württemberg für Ulrich Höpfner

 

 

 


 

Foto MP Kretschmann, Dr. Hoepfner; Quelle_ STM BaWue27.04.2015 Ministerpräsident Winfried Kretschmann verlieh am 25.04.2015 den Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg an Dr. Ulrich Höpfner, Ehrenvorsitzender, Mitbegründer und Leiter des ifeu von 1977 bis 2009. Dieser Orden ist die höchste Auszeich­nung des Landes. Er wird für heraus­ragende Verdienste um das Land Baden-Württemberg, insbesondere im sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Bereich, verliehen. Die Zahl der Ordensträger ist auf insgesamt 1.000 lebende Personen begrenzt.

Bei der diesjährigen Verleihung im Mannheimer Schloss wurden vom Ministerpräsidenten in Anwesenheit von Wissenschaftsministerin Theresia Bauer 25 Personen mit dem Landes­verdienstorden ausgezeichnet, darunter der Chemie-Nobelpreisträger Prof. Dr. Stefan Hell, der frühere Ministerpräsident Günther Oettinger und die frühere Bundes­justizministerin Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin.

Ministerpräsident Kretschmann führte bei der Verleihung u.a. aus: "Dr. Ulrich Höpfner ist der Pionier einer kritischen Nachhaltigkeitsforschung in Deutschland. Bereits 1977 gründete er mit Gleichgesinnten das ifeu - Institut für Energie- und Umweltforschung in Heidelberg. Unabhängig von Politik und Wirtschaft bezieht das Institut zu umweltpolitischen Themen wissenschaftlich fundiert Stellung und befördert die öffentliche Diskussion. Wichtige Gutachten zur Kernenergie, zu Abfall- und Ressourcen-Themen, zu Klimaschutz, Energie, Umwelt und Verkehr haben die Politik in Deutschland maßgeblich beeinflusst." Höpfner war zudem langjähriges aktives Mitglied mehrerer Landes- und Bundesgremien, so im Nachhal­tigkeitsbeirat des Landes Baden-Württemberg.

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Neues ifeu-Logo

 

 

 


 

Am 26. April 2015 haben wir ein neues Instituts-Logo eingeführt.
Das neue Logo ist eine Kombination aus Neuem und Bewährtem: Die Farbe Grün wird beibehalten, sie zeigt sich nun in einem frischeren Ton. Die Kleinschrift im Akronym bleibt ebenfalls erhalten. Der hüpfende i-Punkt signalisiert unsere Neugierde, Begeisterungs­fähigkeit und ständige Präsenz in allen Umweltforschungsgebieten. Er erinnert zugleich an die Messpunkte im alten Logo.
Damit schlagen sich zentrale Elemente der Arbeit des ifeu im Logo nieder: Kreativität und Kontinuität, wissenschaftliche Seriosität und das zentrale Anliegen, einen Beitrag zur Verbesserung der Umweltqualität und Nachhaltigkeit unserer Gesellschaft zu leisten.

Download des neuen ifeu-Logos ...

Logo IFEU neu

Logo IFEU alt
neues Logo
altes Logo
 
 
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Potenziale und Kosten von Effizienz­technologien bei Lkw und Bussen

 

Cover Report20.04.2015 Schwere Nutzfahrzeuge (Lkw und Busse) tragen heute etwa ein Viertel zu den CO2-Emissionen des Verkehrs in Deutschland bei. Aktuelle Prognosen gehen von einem weiteren Wachstum des Lkw-Verkehrs aus. Um nationale und europäische Energieverbrauchs- und Klima­schutzziele zu erreichen sind damit auch bei schweren Nutzfahrzeugen deutliche Verbesse­rungen der Energieeffizienz und damit verbundene Verringerungen der Treibhausgas­emissionen notwendig.
Das ifeu hat - gemeinsam mit der TU Graz - Energieeinspar- und Treibhausgas­minderungs­potenziale einer Vielzahl technologischer Effizienz­maßnahmen (z.B. Verbesserung Antriebsstrang, Aerodynamik, Rollwiderstand) untersucht. Dazu wurde das Simulationstool VECTO eingesetzt, welches die Grundlage für die zukünftige CO2-Zertifizierung schwerer Nutz­fahr­zeuge in der Europäischen Union ist.
Basierend auf den Energieeinsparungen durch die eingesetzten Maßnahmen und den damit ver­bundenen Änderungen der Fahrzeugkosten (Anschaffung, Kraftstoffkosten) wurden Amortisationzeiten für die Technologien abgeschätzt sowie technologiespezifische CO2-Vermeidungskosten ermittelt und für Technologiebündel zusammengeführt.

Die Studie ist hier verfügbar...

 
 
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Eco-profile für PTA aktualisiert

 

Cover Report16.03.2015 Im Auftrag von CPME, dem euro­päischen Verband der PET-Hersteller, wurde das Ökoprofil von gereinigter Terephthalsäure (PTA) aktualisiert. PTA ist eine wichtige Vorläufer­substanz zur Herstellung des Kunststoffs PET (Polyethylenterephthalat). Dazu wurden Be­triebsdaten (u. a. Material- und Energie-Einsatz, Emissionen in Luft und Wasser) von fünf europäischen PTA Produktionsstandorten abgefragt. Zusammen mit Daten, die den Ressourcenverbrauch und die Emissionen zur Bereitstellung von Energie und Materialien für die PTA-Herstellung beschreiben, wurde ein mathematisches Modell erzeugt. Dadurch konnte ein umfassender Überblick über die Umweltaus­wirkungen gegeben werden, die bei der Herstellung von 1 kg PTA in Europa entstehen.
Im Gegensatz zu Ökobilanzen, die den gesamten Lebensweg eines Produktes "von der Wiege bis zur Bahre" betrachten, haben Ökoprofile nur den Produktionsweg "von der Wiege bis zum Fabriktor" im Fokus. Ökoprofile stellen somit wichtige Bausteine zur Berechnung einer Ökobilanz dar. Das aktualisierte Ökoprofil für PTA bietet somit die Grundlage für aktuelle Ökobilanzen, z.B. für PET-Flaschen.

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Neue Studien zur Energieberatung

 

09.02.2015 Das ifeu hat zwei neue Studien zum Thema Energieberatung abgeschlossen. Für die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (VZ NRW) wurde deren Energie­beratungsprojekt "Klimaschutz und Energiewende konkret" (KEK) evaluiert. Durch die Evaluation konnte deutlich ein positiver direkter Einfluss der Vor-Ort-Energieberatung auf die erreichte Endenergieeinsparung und die damit verbundene Minderung der Treibhaus­gasemissionen aufgezeigt werden.

Für die ASEW (Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung im VKU) wurde untersucht, wie sich bestehende Energieberatungsangebote für private Haushalte besser aufeinander aufbauen lassen, und wie damit auch die Qualitätssicherung für die Energieberatung vorangebracht werden kann. Als wichtigster Ansatzpunkt stellte sich in dieser Studie heraus, dass es bisher keine hinreichende Differenzierung bei den Energie­beratungsangeboten gibt, die eine klare Abgrenzung und Verzahnung ermöglichen würde, wie auch der Aufbau adäquater Qualitätssicherungssysteme dadurch erschwert wird. Deshalb werden in der Studie Vorschläge für eine Kategorisierung der Beratungsangebote unterbreitet.

Weitere Informationen zur Evaluation für die VZ NRW ...

Weitere Informationen zur Studie für die ASEW ...

 
 
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Meilensteine für die Bioenergie

 

Cover Endbericht09.02.2015 Nach einer Laufzeit von gut zwei Jahren liegt nun der Endbericht zu dem vom BMWi geförderten Verbundvorhaben "Meilensteine 2030 - Elemente und Meilensteine für die Entwicklung einer tragfähigen nachhaltigen Bioenergiestrategie" vor. Das Forschungskonsortium konnte durch szenarienbasierte Modellierungen verschie­dene Entwicklungen der Bioenergienutzung simulieren und hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Klima, Biodiversität, Umwelt, Infrastruktur und Ernärungs­sicherheit analysieren. Das ifeu war im Rahmen des Projekts für die ökobilanzielle Bewertung der Bioenergie­szenarien verantwortlich. Auf Basis der Ergebnisse wurden wichtige Meilensteine identifiziert und Handlungsempfeh­lungen abgeleitet, die bis 2030 erreicht sein sollten, um eine langfristig tragbare und nachhaltige Bioenergiestrategie zu ermöglichen.

Zusamenfassung (englisch, pdf 2.0 MB)

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Abfallvermeidung durch Einsatz flexibler Verpackungen


 

Cover of the Report26.1.2015 Das Hauptziel der EU Richtlinie zu Ver­packungen und Verpackungsabfällen ist die ge­nerelle Vermeidung von Verpackungsabfällen.
Im Auftrag von Flexible Packaging Europe (FPE) hat das ifeu in einer Studie untersucht, ob ein Aus­tausch von festen durch flexible Verpackungen grundsätzlich mit Abfallver­meidung und Res­sourcenschonung verbunden wäre. Die Ergebnisse zeigen, dass mit einem Wechsel zu flexiblen Verpackungen mehr als 60 % der Verpackungs­abfälle in der EU vermieden werden könnten. Ein Austausch von allen festen Verpackungen, die im FMCG-Bereich (Schnell­dreher) zum Einsatz kommen, würde das Klima­wandelpotential (GWP) und den abiotischen Res­sourcenverbrauch (ADP) in jedem Fall verbessern, obwohl mehrere unter­schiedliche Recyclingraten in verschiedenen Szenarien modelliert wurden. Offensichtlich überwiegen die Vorteile von flexiblen Verpackungen gegenüber gesteigerten Recyclingraten deutlich.

Weitere Informationen:
Zusammenfassung der Studie (engl., pdf 37 KB)

 
 
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Umweltrechner für Milchprodukte - vorgestellt auf der Grünen Woche in Berlin


 

Foto Dr. Guido Reinhardt19.1.2015 Im Rahmen der Grünen Woche, der weltweit größten Verbrauchermesse zu Lebensmitteln, stellte ifeu-Vorstand Dr. Guido Reinhardt den ersten öffentlich zugänglichen Umweltrechner für Milch­produkte vor. Der Umwelt­rechner für Milch, Joghurt, Käse und weitere Milchprodukte wurde vom ifeu im Rahmen eines Forschungsvorhabens des BMEL entwickelt, wobei neben Klimagasen und Energie auch alle weiteren relevanten Umweltgrößen im Sinne einer Ökobilanz ermittelt wurden. Zusätzlich wurde ein umfangreicher Endbericht erstellt.

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Geschäftsführungs­wechsel im ifeu


 

Foto Schluesseluebergabe; Fotograf: U. Höpfnerv.l. Markus Duscha, Dr. Martin Pehnt, Andreas Detzel, Lothar Eisenmann, Jürgen Giegrich (mit zukünftigem ifeu-Logo auf den Schlüsselanhängern)

15.12.2014 Die diesjährige Weihnachtsfeier des ifeu lieferte den gebührenden feierlichen Rahmen für die Verabschiedung der bisherigen und die Begrüßung der neuen Geschäfts­führer.
Markus Duscha und Jürgen Giegrich haben fünf Jahre lang die Geschicke des Instituts als Geschäftsführer geleitet und möchten wieder weniger in der Verwaltung, dafür mehr an den wissenschaftlichen Inhalten arbeiten. "Ihr habt einen Super-Job gemacht: Das ifeu hat sich unter Eurer Leitung in der Themenvielfalt und der Mitarbeiterzahl noch weiter entwickelt. Dafür ganz herzlichen Dank", lobte Bernd Franke die beiden Kollegen unter großem Beifall der Mitarbeitenden. Und freute sich, direkt danach die drei Nachfolger in der Geschäftsführung - Andreas Detzel, Lothar Eisenmann und Dr. Martin Pehnt - zu begrüßen: "Ab dem 1. Januar 2015 seid Ihr dran. Ihr habt zusammen mehr als 50 Jahre ifeu-Erfahrung, Ihr wisst also, was Euch erwartet. Ihr habt klugerweise die Arbeiten der Geschäftsführung aufgeteilt und auf drei Schultern gelegt. Viel Glück dabei!"

 
 
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Blauer Engel für Druckerzeugnisse

 

10.12.2014 In seiner Sitzung am 9. Dezember 2014 in Berlin hat die "Jury Umweltzeichen" den Blauen Engel für Druckerzeugnisse beschlossen. Unter der Führung des oekom Verlags München wurden von IFEU Heidelberg und Ökopol Hamburg, unter reger Beteiligung aller beteiligten Interessensgruppen und der Frankfurter Buchmesse Kriterien für emissionsarme und ressourcenschonende Druckprodukte erarbeitet.
Die wichtigsten Kriterien sind:

  • ausschließlicher Einsatz von mit dem Blauen Engel UZ 14 oder UZ 72 zertifiziertem Recyclingpapier
  • Begrenzung der VOC-Emissionen in der Druckerei
  • Verwendung von mineralölfreien, schadstoffarmen Druckfarben
  • Gebot der hochwertigen Rezyklierbarkeit des gebrauchen Produktes
  • Energie- und Abfallmanagement im Druckhaus

Erstmals wurde auch der Tief- und Digitaldruck in die Vergabekriterien mit aufgenommen.

Weitere Informationen ... (Website BMUB-Pressedienst)

 
 
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Erfolgreicher Auftakt von Rapid Planning in Kigali, Ruanda

 

29.11.2014 Der erste Forschungs­aufenthalt von neun Wissenschaft­lern des auf fünf Jahre angelegten Forschungsprojekts Rapid Planning in Kigali wurde von Bernd Franke (IFEU) koordiniert. Rapid Planning hat die nachhaltige Entwicklung von urbanen Wachstumszentren in Afrika und Asien zum Ziel und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Zu Beginn liegt der Fokus in Ruandas Hauptstadt Kigali (1.2 Mio. Einw.) auf der Sanierung einer informellen Siedlung in Agatare (80 ha, 3.000 Haushalte). Dort unterstützt der trans-sektorale Ansatz von Rapid Planning lokale Aktivitäten mit dem Ziel, geeignete Optionen zur Verbesserung der Infrastruktur zu entwickeln. Das IFEU-Team ist für die Entwicklung eines Planungswerkzeugs zum Stoffstrommanagement und die lokale Koordination von 12 Forschungspartnern in Zusammenarbeit mit der Stadt Kigali, dem Infrastrukturministerium von Ruanda und der University of Rwanda zuständig.

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Meilensteine für Bioenergie in Deutschland

 

Redner: Nils Rettenmaier; Foto: Diana Pfeiffer / DBFZ20.11.2014 Nach einer Laufzeit von gut zwei Jahren präsentierte das vom BMWi geförderte Verbundvorhaben "Meilensteine 2030 - Elemente und Meilensteine für die Entwicklung einer tragfähigen nachhaltigen Bioenergiestrategie" auf der Dialogveranstaltung "Biomasse in zukünftigen Energiesystemen" am 18.11.2014 in Berlin seine Ergebnisse. Neben den vorgestellten Erkenntnissen zu Rohstoffmärkten, Landnutzung, Anlagenparkentwicklung und deren Auswirkungen auf verschiedene Nachhaltigkeitsaspekte diskutierte das Projektteam mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft die sich daraus ableitenden Meilensteine und Handlungsempfehlungen für die nachhaltige Entwicklung der energetischen Biomassenutzung. Das IFEU war im Rahmen des Projekts für die ökobilanzielle Bewertung der Bioenergieszenarien verantwortlich.

Pressemitteilung (pdf) ...

Vorträge Dialogveranstaltung ...

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GBEP-Indikatoren für nachhaltige Bioenergie

 

Cover of the Report14.11.2014 Die Global Bioenergy Partnership (GBEP) stellt eine global bedeutsame Plattform von rund 50 Staaten und 25 internationalen Organisationen dar und verfolgt das Ziel eines global angesiedelten Dialogs über Fragen der Bioenergie und deren Nachhaltigkeit auf high-level Ebene.

Ein substanzielles Produkt der GBEP-Arbeit stellt der Katalog von 24 Indikatoren zur
Bewertung der Nachhaltigkeit von nationalen Bioenergiepolitiken dar. Mehrere in der GBEP vertretene Länder haben inzwischen diese Indikatoren angewendet oder mit der Anwendung begonnen. Für Deutschland haben dies das IFEU und IINAS (Darmstadt) im Rahmen eines vom BMWi (zuvor BMU) beauftragten Projektes durchgeführt. Der Bericht liegt nun vor und wurde am 12. November 2014 auf dem GBEP-Meeting in Rom vorgestellt.

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Dr. Ulrich Höpfner zum Ehrenvorsitzenden des IFEU ernannt

 

27.10.2014 Der wissenschaftliche Vorstand des IFEU sowie seine Gesellschafterversammlung haben im Oktober 2014 Dr. Ulrich Höpfner, einen der Gründer und langjährigen Geschäftsführer des Instituts, zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Er ist somit nicht nur der erste Emeritus in der mittlerweile 36 jährigen Geschichte des Instituts, sondern auch der erste Mitarbeiter, dem dieser Titel zugesprochen wurde. Markus Duscha, heutiger Geschäftsführer, freut sich, den engagierten Wissenschaftler auf diese Weise zu würdigen: „Das Institut für Energie- und Umweltforschung wäre ohne Ulrich Höpfner nicht das, was es heute ist. Wir haben ihm viel zu verdanken!“ Ulli, wie ihn seine Freunde und Kollegen nennen, war von 1978 - 2009 Geschäftsführer des IFEU und im wissenschaftlichen Vorstand des Instituts. Zudem war er Leiter des Fach­bereichs „Verkehr und Umwelt“.

 
 
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Erstes Passivhaus in Westchina zertifiziert

 

Foto des Passivhauses25.09.2014 Urumqi, Provinz Xinjiang/China
In Urumqis Xingfulu (Glücksstrasse) wurde die Zertifizierung des ersten Passivhauses in Westchina im Beisein des Vize­gouverneurs der Provinz Xinjiang, des Vizebürgermeisters der Stadt Urumqi und von Frau Kundermann, Wissenschafts­referentin der deutschen Botschaft in Peking gefeiert. Das Klima in Urumqi ist durch extrem kalte Winter geprägt. Zusammen mit dem Bauträger Dacheng International und der Baubehörde der Stadt wurde das anspruchsvolle Ziel erreicht, den Heizwärmebedarf im Vergleich zu den Anforderungen für Neubauten um 80 % zu senken. Die Planung für das 8.000 m2 Gebäude mit Büros, Geschäften und Restaurants wurde von Culturebridge Architects Grünstadt und dem Xinjiang Architectural Design Institute erstellt, das Passivhaus-Institut Darmstadt begleitete das Vorhaben. Die Anforderungen an die Bauqualität waren hoch; zum ersten Mal wurden hierfür Passivhausfenster von der deutschen Firma REHAU in China gefertigt. Die Forschungsarbeiten des IFEU wurden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderschwerpunkts Future Megacities gefördert.

Foto: from left: Dr. Berthold Kaufmann (Passivhaus-Institut), Christian Hennecke (Culturebridge Architects), Xiong BO (Dacheng), Bernd Franke (IFEU)IFEU-Projektleiter Bernd Franke erklärte: "Dies ist das erste Passivhaus in der extrem kalten Klimazone Chinas. Die technischen und wirtschaftlichen Anforderungen waren hoch. Ich freue mich sehr, dass unser chinesisch-deutsches Team mit diesem Gebäude einen Leuchtturm für die nachhaltige Entwicklung Urumqis geschaffen hat. Mit der Unterstützung des IFEU wird derzeit ein Passivhausstandard für Xinjiang entwickelt. Diesem ersten Projekt werden also viele weitere folgen."

Weitere Informationen… (Website RECAST Urumqi)

 
 
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Neue Studien zu Anbau und Nutzung von Zuckerhirse

 

fig. cover reportfig. cover report22.09.2014 Zuckerhirse (Sweet Sorghum) gilt als Multifunktionspflanze, denn aus ihr können zur selben Zeit nicht nur Biokraftstoffe sondern auch Nahrungs­mittel und Dünger produziert werden. Das Konsortium des von der Europäischen Kommission geförderten Projektes SWEETFUEL beschäftigte sich über 5 1/2 Jahre mit der Optimierung des Sweet Sorghum-Anbaus und dessen Nutzung. Im Rahmen des Projektes leitete das IFEU das Arbeitspaket zur integrierten Nachhaltigkeits­bewertung. Zum Projektende hat das IFEU nun zwei Studien veröffentlicht, die zum einen die rein ökologischen Auswirkungen der Zuckerhirsenutzung analysieren, zum anderen alle Nachhaltigkeits­aspekte (ökologisch, ökonomisch, sozial) der Zuckerhirsenutzung in einer integrierten Analyse bewerten. Beide Studien zeigen Optimierungspotenziale und Handlungs­empfehlungen auf.

Beide Studien zum Download finden Sie hier...

 
 
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IFEU weitet Schwerpunkt "Algen" weiter aus

 

Fig. Jar of Fish, Flax & Borage Oil: Udo Lambrecht12.09.2014 Seit über zwei Jahrzehnten begleitet das IFEU Projekte zu Bioenergieträgern, Bioraffinieren und nach­wachsenden Rohstoffen. Mit zwei weiteren von der Europäischen Kommission geförderten Projekten, PUFAChain und D-FACTORY, weitet das IFEU nun seine Forschung im Bereich Algen weiter aus. Beide Projekte beschäftigen sich mit der industriellen Kultivierung von Mikroalgen und deren Verarbeitung zu hochwertigen Endprodukten wie Omega-3-Fettsäuren, Carotinoide oder Bioenergie. Im Rahmen der Projekte führt das IFEU integrierte Nachhaltigkeits­bewertungen durch, die die Nachhaltigkeit des gesamten Lebensweges vom Algenanbau bis zur Nutzung der Produkte berücksichtigen. Auf diese Weise können die nachhaltigsten Produktportfolios und Produktionsweisen für Mikroalgen-Bioraffinerien identifiziert werden.

Weitere Informationen zum Thema und den einzelnen Projekten finden Sie hier...

 
 
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Erstes Passivhaus in Tianjin/China: Beratung durch IFEU


 



06.08.2014
Seit Juli 2014 berät das IFEU in Kooperation mit dem Passivhaus-Institut/Darmstadt und Culturebridge Architects/Grünstadt das Technological Development Center of Beijing Uni-Construction Group Co., Ltd. (BUCC) bei der Planung für ein Passivhaus in Tianjin, einer großen Hafenstadt im Osten von Beijing. Dort wird bis Ende 2015 ein 14stöckiges Wohngebäude mit einer Geschossfläche von ca. 7.000 m2 errichtet. Der Heizwärmebedarf von 15 kWh pro m2 und Jahr beträgt nur ca. 20 % des Bedarfs für Neubauten nach dem geltenden chinesischen Standard und wird durch elektrische Wärmepumpen in Kombination mit einer solarthermischen Anlage bereitgestellt. In einem 3-tägigen Auftaktworkshop in Tianjin wurden Mitarbeiter von BUCC und der örtlichen Baubehörde geschult sowie eine Vielzahl technischer Details geklärt. Nach dem Projekt Xingfubao in Urumqi/Xinjiang ist dies das zweite Projekt, bei dem mit IFEU-Beteiligung ein Passivhaus in China realisiert wird. IFEU Projektleiter Bernd Franke erklärt dazu "Das Interesse am Bau von Passivhäusern in China nimmt rasant zu. Die Projekte sind ein klares Signal, dass die Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudebereich eine hohe Priorität bei chinesischen Bauträgern und Entscheidungsträgern hat."

 
 
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Schadstoffbelastung
durch mobile Maschinen -
IFEU-Studien und Fachtagung


 

31.07.2014 Die Schadstoffemissionen der mobilen Maschinen, das sind z.B. die Baumaschinen, die Maschinen in der Land- und Forstwirtschaft oder auch die benzinbetriebenen Kleinmaschinen im Privatbesitz, wurden lange Zeit in der Luftrein­halteplanung als vernachlässigbar erachtet. Mit diesem Vorurteil hat eine IFEU-Studie im Auf­trag des Umweltbundesamtes (abgeschlos­sen 12/ 2013, jetzt als UBA-Texte 24/2014 erschienen) aufgeräumt: "Die Partikelemissionen der mobilen Maschinen liegen heute etwa so hoch wie die Abgasemissionen des gesamten Straßenverkehrs, bei Stickoxiden erreichen sie etwa ein Viertel. Da die europäischen Luftqualitätsgrenzwerte hinsichtlich der Feinstaub- und NO2-Belastung nach wie vor an vielen städtischen Messstellen in Deutschland überschritten werden, müssen auch mobile Maschinen in die Luftreinhalteplanung einbezogen werden. Diese haben zwar einen begrenzten Beitrag zur lokalen Hintergrundbelastung in Städten, können jedoch lokal erhebliche Zusatzbelastung verursachen."

Das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur (MVI) des Landes Baden-Württemberg wollte Genaueres wissen: Zwar gehen die Schadstoffbelastungen in Baden-Württemberg von Jahr zu Jahr zurück, jedoch zeigen mehrere städtische Messstellen des Landes weiterhin eine Grenzwertüberschreitung. IFEU ermittelte jetzt im MVI-Auftrag, dass mobile Maschinen auch in Baden-Württemberg einen hohen Anteil an der Schadstoffemission haben und was dagegen getan werden kann. Zudem wurden von der IVU Umwelt GmbH Ausbreitungsrechnungen für konkrete Orte mit bekannter hoher Schadstoffbelastung durchgeführt. Das Land tut also gut daran, auch für eine baldige Minderung insbesondere der Partikelemissionen aus den Baumaschinen zu sorgen.


Die Ergebnisse der IFEU-Studie wurden am 17. Juli 2014 auf einer Fachtagung des MVI in Stuttgart vorgestellt (im Bild Projektleiter Hinrich Helms) und zusammen mit ergänzenden Vorträgen von rund 100 Fachleuten diskutiert. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie eine Landesverordnung ausgestaltet werden kann, damit Baumaschinen früher mit einem Partikelfilterminderungssystem ausgestattet werden, als es die aktuelle Gesetzgebung vorsieht. Denn dieses hatte sich in den Untersuchungen als die schnellste Maßnahme erwiesen, eine Verbesserung der für die Bauarbeiter und Anwohner gesundheitsbelastenden Luftqualität zu erreichen.

IFEU-Studie für das Umweltbundesamt (Texte 24/2014)

IFEU-Studie für das MVI-Baden-Württemberg (Juli 2014)

Fachtagung des MVI Baden-Württemberg am 17.07.2014 – Pressemitteilung


 
 
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Workshop zu "Building Renovation Strategies" in Brüssel


 

Foto Martin Pehnt30.05.2014 Gebäudesanierungsstrategien – Von der Richtlinie zur Ausführung – Präsentationen verfügbar

Das BPIE (Buildings Performance Institute Europe) und das IFEU organisierten, unterstützt vom Land Baden-Württemberg, am 16.05.2014 einen Brüsseler Fachworkshop zu Gebäudesanierungs­strategien. Es wurden innovative nationale und regionale Beispiele aus Frankreich, Brüssel, Tschechien und Deutschland präsentiert, die zu einer angeregten Diskussion zwischen den Vortragenden und über 100 Teilnehmern führten.

Eine vorläufige Analyse der nationalen Gebäudestrategien im Rahmen von Art. 4 der europäischen Effizienzrichtlinie zeigt: weniger als die Hälfte der Staaten reichten termingerecht eine Strategie ein. Die eingereichten Berichte unterscheiden sich stark hinsichtlich Zielorientierung, Konkretisierung und neuen Politikinstrumenten.

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Agrotreibstoff im Flugverkehr

 

26.05.2014 Der Flugsektor weist die stärkste Zunahme im Verkehrsbereich auf und verfügt anders als der Straßen- und Schienenverkehr nur über wenige Optionen zum Klimaschutz: neben der Erhöhung der Energieeffizienz sieht die Flugverkehrsbranche ihren Klimaschutzbeitrag vor allem in der Substitution fossilen Kerosins durch Biotreibstoff. Der Evangelische Entwicklungsdienst "Brot für die Welt" setzt sich mit der Klimagerechtigkeit im Tourismus auseinander und dabei auch mit der Frage, ob der Flugverkehr seinem Anspruch auf Klimaverträglichkeit und Nachhaltigkeit insgesamt gerecht werden kann. "Brot für die Welt" hat hierzu IFEU beauftragt, eine Kurzstudie zur Nachhaltigkeit von Agrotreibstoffen zu erstellen. Im Vordergrund stehen dabei die Fragen:

Wie ist die Nachhaltigkeitszertifizierung zu bewerten? Welche Anforderungen sind zu stellen, was fordert die Gesetzeslage, was kann die Praxis dazu leisten?

Welche spezielle Rolle spielen dabei Probleme wie die Ernährungssicherung aufgrund von Konkurrenzen zur Nahrungsmittelproduktion und Klimaeffekte sowie über den Klimaschutz hinausgehende relevante Umweltaspekte?

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Nachhaltiges Design von Multiinput / Multioutput-Bioraffinerien


 

Bildrechte: BIOCORE (links) / CIMV (rechts)08.05.2014 Nach vier Jahren Arbeit wurde unlängst das von der EU (RP7) geförderte geförderte Projekt BIOCORE (BIOCOmmodity REfinery) erfolgreich abgeschlos­sen, bei dem ein neuartiges Konzept für Bioraffinerien ausgehend von Lignocellulose entwickelt wurde. Der Fokus des Projekts lag auf der Verarbeitung unterschiedlicher, nicht zur Ernährung verwendbarer Biomasserohstoffe zur Herstellung einer Vielzahl unterschiedlicher Produkte auf Basis der innovativen Organosolv-Technologie. Dabei leitete das IFEU das Arbeitspaket zur integrierten Nachhaltigkeitsbewertung.

Zu den Ergebnissen zählt, dass sich die nachhaltigsten der untersuchten Szenarien auf eine stoffliche Verwertung der Biomassefraktion konzentrieren, beispielsweise zur Herstellung des Kunststoffvorläufers Itakonsäure, auf Lignin basierender Harze und des Süßstoffs Xylitol. Allerdings sind derartige fortgeschrittene Bioraffinerien nicht per se nachhaltig, sondern können stattdessen auch zu zusätzlichen Lasten führen, was u. a. wesentlich vom Produktportfolio beeinflusst wird.

Weitere Informationen können Sie im Bericht zur Umweltbewertung, der u. a. auch Ökobilanzergebnisse enthält, sowie im Bericht zur integrierten Nachhaltigkeits­bewertung nachlesen (auf Englisch).

 
 
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Ökobilanz zweier Sandwichverpackungen


 

Abbildung27.03.2014 In einer Ökobilanz für den europäischen Verband der Aluminiumfolienhersteller (EAFA), untersuchte das IFEU die Umweltwirkung zweier unter­schiedlicher Methoden, ein Sandwich sicher einzupacken. Bei den beiden untersuchten Verpackungen handelt es sich um Haushalts-Aluminiumfolie sowie eine stabile Kunststoffdose, welche nach jeder Nutzung in einer Geschirrspülmaschine gereinigt wird.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Umweltwirkungen, die durch die Nutzung einer angemessenen Menge Aluminiumfolie verursacht werden, nicht größer als diejenigen sind, die durch das Spülen der Kunststoffdose hervorgerufen werden.

Die vorliegende Studie ist ein gutes Beispiel dafür, dass es lohnenswert sein kann, auch vermeintlich einfach einzuschätzende Sachverhalte mittels des Instruments Ökobilanz wissenschaftlich zu überprüfen.
Die Ökobilanz wurde nach ISO 14040 & ISO 14044 durchgeführt und unterlag einem externen kritischen Gutachten.

Download der englischsprachigen Zusammenfassung (233 KB) …

 
 
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Stoffliche Nutzung – die bessere Option?
Forschungsprojekt bewertet potenzielle ökologische und ökonomische Effekte einer verstärkten stofflichen Nutzung von Biomasse


 

Cover25.03.2014 Die stoffliche Nutzung von Biomasse weist wie die energetische sowohl ökologische Vor- als auch Nachteile auf. Wie sich dies im Detail verhält wurde in einem Forschungsprojekt für das UBA analysiert. Zusammen mit den Partnern nova-Institut, Öko-Institut und FiFo kommt IFEU auf der Basis ausgewählter Linien stofflich genutzter Biomassen zu dem Schluss, dass die stoffliche Nutzung von Biomasse der energetischen Nutzung in Hinblick auf ökologische Aspekte mindestens ebenbürtig ist. Da stoffliche Nutzungspfade deutlich komplexer sind als energetische sind die Ergebnisse hier sehr stark vom Einzelfall abhängig. Sehr gute Ergebnisse liefern dagegen Kaskadennutzun­gen.

IFEU hat als Beitrag zum Projekt u.a. eine umfassende Ökobilanz erstellt sowie Kriterien für die Nachhaltigkeitsbewertung für stoffliche Biomassenutzung erarbeitet.

Weitere Informationen ...

 
 
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Leitfaden "Ressourceneffiziente Beschaffung" veröffentlicht


 

21.02.2014 Durch die öffentliche Beschaffung ressourceneffizienter Produkte und Dienstleistungen können große Umweltentlastungspotenziale erschlossen werden. Vor diesem Hintergrund hat der Staatssekretärsausschuss für nachhaltige Entwicklung am 08.10.2012 den Beschluss gefasst, eine Expertengruppe Ressourceneffizienz innerhalb der Allianz für nachhaltige Beschaffung einzurichten. In diesem Zusammenhang wurde eine Handreichung entwickelt, die den Beschaffungsstellen im Bund, bei den Ländern und den Kommunen notwendige Informationen an die Hand gibt, um künftig bei Beschaffungsvorgängen Aspekte der Ressourceneffizienz einfließen lassen zu können. Da die öffentliche Hand gerade im Baubereich ein zentraler Akteur ist, wurden in einem ersten Schritt konkrete Leistungsblätter für den Bezug von Baustoffen erarbeitet:
I Gewinnung und Aufbereitung von mineralischen Abbruchmaterialien II Einsatz von Beton mit rezyklierten Gesteinskörnungen (RC) im Hochbau III Bau von Schichten ohne Bindemittel im Straßenbau (FSS, STS) IV Erdbauarbeiten V Einsatz von Asphalt. Das IFEU-Institut durfte sich im Auftrag des Wirtschaftsministeriums Rheinland-Pfalz wesentlich in die Erarbeitung des Leitfadens einbringen.

Download des Leitfadens (250 KB) ...

 
 
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Indiens zukünftiger Ressourcenbedarf – Ansatzpunkte für Ressourceneffizienz


 

15.01.2014 Natürliche Ressourcen sind die Existenzgrundlage für jede Gesellschaft. Vor dem Hintergrund der wachsenden Weltbevölkerung und der begrenzt zur Verfügung stehenden Ressourcen, wird das Thema effiziente Ressourcennutzung zunehmend wichtiger. Die Menschen in den Industrieländern konsumieren heute schon große Mengen an Ressourcen, während die Schwellen- und Entwicklungsländer in Zukunft ihren Ressourcenverbrauch noch drastisch steigern werden. Große Anstrengungen werden nötig sein, damit sowohl die Verfügbarkeit als auch der Schutz der Ressourcen gewährleistet werden kann.

In diesem Kontext initiierte die GIZ Indien einen Dialog mit indischen und europäischen Partnern zum Thema Ressourceneffizienz in Entwicklungs- und Schwellenländern. Der Fokus liegt auf dem bevölkerungsreichen Schwellenland Indien und darauf, welche Optionen das Land hat, um auf der einen Seite wirtschaftliches Wachstum zu ermöglichen und anderseits begrenzte natürliche Ressourcen möglichst effizient einsetzen zu können. Als Ergebnis dieser Dialoge ist eine Studie entstanden, die insbesondere mineralische Rohstoffe adressiert und anhand von Fallstudien ausgewählte Managementoptionen skizziert.

Download des Endberichts auf Englisch
(komprimierte Version, pdf 4.2 MB) ...

Download des Endberichts auf Englisch
(druckfähige Version, pdf 25 MB) ...

 
 
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Energieeffizienz von Pkw


 

Foto: Wikimedia Commons (Creative Commons Lizenz)09.01.2014 In einem Sachver­ständigengutachten für das Umwelt­bundesamt untersuchte IFEU, wie die Energieeffizienz zukünftiger Pkw (mit einem großen Anteil alternativer Antriebe) beurteilt werden kann.
Derzeit werden vor allem die Auspuffemissionen zur Bewertung von Pkw herangezogen und reguliert. Da bei alternativen Antrieben ein großer Teil der Emissionen nicht während der Fahrt, sondern bei der Energiebereitstellung entsteht, ist bei der Effizienzbewertung zukünftig ein Paradigmenwechsel weg von den Auspuffemissionen hin zum Energieverbrauch notwendig. Das Gutachten analysiert, wie dies umgesetzt werden könnte.

Download des Sachverständigengutachtens ...

 
 
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Ecornet begrüßt neues Mitglied


 

18.12.2013 Ecornet, das Netzwerk führender außeruniversitärer, gemeinnütziger Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschungsinstitute heißt sein achtes Mitglied willkommen: Das IZT - Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewer­tung Berlin.

Weitere Informationen ... Pressemeldung (pdf 429 KB)

 
 
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Ressourcenschutz in der Bauwirtschaft
- Fachsymposium am 23.01.2014 -



 

28.11.2013 Das IFEU unterstützte das Umweltministerium Baden-Württemberg bei einem Fachsymposium zum Thema "Ressourcenschutz in der Bauwirtschaft – Entwicklungen und Erfahrungen im Einsatz von ressourcenschonendem Beton (R-Beton)". Das Symposium fand am 23. Januar 2014 in Stuttgart statt.

Die Vorträge sind hier (Website Umweltministerium Baden-Württemberg) als Download erhältlich ...

 
 
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Recyclingbeton



 

25.11.2013 Für die Betonherstellung benötigt die Bauindustrie große Mengen Kies und Schotter. Gebrochener Altbeton aus dem Rückbau von Gebäuden wird bislang meistens zur Verfüllung von Hohlräumen oder im Unterbau von Straßen eingesetzt. Für den Einsatz in Betonwerken und damit als Baustoff im Hochbau wird er jedoch nur zögerlich verwertet.

Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative produzierte das Zentrum Ressourceneffizienz des VDI unter Mitarbeit u.a. des IFEU einen Film, der zeigt, wie Altbeton mit neuen Verfahren so aufbereitet werden kann, dass er auch als Baustoffalternative im Hochbau verwendet werden kann. Der Anteil der bisher nach einem Abriss hochwertig wiederverwendeten Baustoffe kann so merklich erhöht werden, was die Umwelt deutlich entlastet.
Ein Mausklick auf das Logo führt Sie zum Film ...

 
 
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Empowerment von Migranten und Migrantinnen zum Klimaschutz (EMIGMA)



 

Grafik Transdisziplinärer Ansatz 30.09.2013 IFEU hat in einem BMBF-Forschungsprojekt zusammen mit der Fachhochschule Dortmund (Prof. Hunecke, Prof. Toprak) die Einstellungen, das Umweltverhalten und die damit verbundenen Treib­hausgasemissionen von Deutschen mit Migrationshintergrund untersucht.

Zentrales Ergebnis dieses trans­disziplinären Projekts: Menschen ohne Migrations­hintergrund sind zwar umweltbewusster als diejenigen mit Migrationshintergrund, belasten aber durch ihren Lebensstil das Klima durchschnittlich stärker. Ein wichtiger Grund dafür ist das häufigere Fahren mit dem Pkw.

Weitere Ergebnisse, unter anderem auch zum Engagement der untersuchten Gruppen in Umwelt- und Migranten-Organisationen, finden sie in der Pressemitteilung (Website FH Dortmund).

ZUR TÜRKISCHEN VERSION DES CO2-RECHNERS ...

ZUR RUSSISCHEN VERSION DES CO2-RECHNERS ...

 

 
 
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35 Jahre IFEU -
... auch 35 Jahre mit
Ulli Höpfner

 

Foto, IFEU Mitarbeiter, Fotograf: Ole Hoepfner

13.09.2013 Das IFEU nahm sein 35-jähriges Bestehen zum Anlass für eine große Feier auf der Molkenkur. Zum Fest kamen über 200 ehemalige und aktuelle Mitarbeiter und Gäste, unter ihnen der Bundestagsabgeordnete Lothar Binding, Stadträtin Dorothea Paschen und Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner.

Zentraler Punkt der Feier war ein wissenschaftliches Symposium zu Ehren des Gründers und jahrzehntelangen Leiters des Instituts, Dr. Ulrich Höpfner, der kürzlich altersbedingt ausschied. Die Festvorträge wurden von ehemaligen Mitarbeitern und Fachkollegen Höpfners gehalten. Sie drehten sich um die aktuelle Einschätzung von Biokraftstoffen (Dr. Reinhardt, IFEU), um Effizienz und Suffizienz (Prof. Dr. Mario Schmidt, Hochschule Pforzheim) und um neue Erkenntnisse zur Klimakrise (Prof. Dr. Rahmstorf, Potsdam-Institut). "Ulrich Höpfner hat unser Institut über drei Jahrzehnte lang maßgeblich mitgestaltet und geprägt. Er war Garant für die wissenschaftliche Qualität, die umweltkritische und inhaltlich unabhängige Ausrichtung der Themen und auch für die große soziale Verantwortung eines Arbeitgebers" würdigte Markus Duscha, der heutige Geschäftsführer des gemeinnützigen Forschungs-Instituts, seinen Vorgänger. Er wünschte sich "auch zukünftig und möglichst lange Höpfners fachlichen und menschlichen Rat" und dankte ihm im Namen der heutigen und früheren Mitarbeiter für 35 Jahre engagierte Umweltforschung.

"Er ist immer unabhängig geblieben" - Porträt von Dr. Ulrich Höpfner
(pdf 147 KB)

Warum "Ötzi" aus dem Eis auftauchte - Bericht vom wissenschaftlichen Symposium (pdf 596 KB)

in: Rhein-Neckar-Zeitung Heidelberg

 
 
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Treibhausgaseinsparungen durch Nutzung von Ölpalmenstämmen

 

Foto Ölpalmstamm12.09.2013 Die Palmölindustrie versucht fortwährend, die Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wert­schöpfungskette der Palmölproduktion zu verbessern. Das IFEU hat kürzlich eine Studie zu einer vielversprechenden Optimierungsstrategie in Kooperation mit dem malaysischen Palmölverband MPOC publiziert: Ölpalmenstämme, die anfallen, wenn existierende Plantagen neu angelegt werden, stellen einen wichtigen und zunehmenden aber bisher kaum genutzten Biomassestrom dar. Deren Nutzung zur Produktion von Möbeln oder Bioenergie kann zu substanziellen Treibhausgaseinsparungen führen, besonders wenn der Prozessenergiebedarf durch Verarbeitungsreste aus Ölpalmholz gedeckt wird. Guido Reinhardt, Mitautor und Leiter der Biomasseabteilung des IFEU, sagt: "Die Nutzung der Ölpalmenstämme kann natürlich nicht alle Probleme der Palmölproduktion lösen, aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung, der in allen Palmöl produzierenden Ländern umgesetzt werden kann."

Weitere Informationen:

Nils Rettenmaier, Heiko Keller and Guido Reinhardt (2013):
Life cycle greenhouse gas emissions of furniture and bioenergy production from oil palm trunks, (online ahead publication)

Downolad of a related talk at World Biofuels Market Congress 2013
(pdf, 1.2 MB)

 
 
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Dritter Newsletter des EU-Bioraffinerie-Projekts SUPRABIO

 


 

Logo suprabio20.08.2013 Auf dem Weg zu einer biobasierten Ökonomie gelten Bioraffinerien gemeinhin als eine nachhaltige Form der Biomassenutzung, die zu einer Palette an stofflichen und energetischen Produkten hinführt, welche auf nachwachsenden Rohstoffen basiert. Die EU-Kommission fördert derzeit drei große Forschungsprojekte zu diesem Thema, u. a. das von der Brunel University koordinierte SUPRABIO-Projekt. Projektpartner aus acht europäischen Ländern erforschen und entwickeln seit Februar 2010 Bioraffineriekonzepte mit einem besonderen Fokus auf innovativen biochemischen und thermochemischen Konversionsverfahren, Prozessintegration sowie Fragen der Nachhaltigkeit. Letztere werden unter Federführung des IFEU bearbeitet.

Lesen Sie hier den 3. Projekt-Newsletter ... (pdf 2 MB)

 
 
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Videodokumentation zum BMBF -Projekt RECAST Urumqi

 

15.08.2013 Unter dem Titel Future Megacities - Resource Efficiency in Urumqi, China wurde im Rahmen der Begleitmaßnahmen zum BMBF-Förderschwerpunkt Future Megacities eine 17-minütige Video­dokumentation vom Filmteam CrossDOCS erstellt. Darin werden auch die Leuchtturmprojekte des IFEU zur Steigerung der Energieeffizienz in Gebäuden und in der Industrie erläutert und von unseren chinesischen Kooperationspartnern kommentiert. Das Video kann durch Klicken auf das Bild gestartet werden.

 
 
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Erstes Heidelberger Gemeinwohl-Stromsparkraftwerk

 

Foto der Akteure, Fotograf Udo Lambrecht24.07.2013 Klimaschutz+ Energiegenossenschaft optimiert Beleuchtung in Heidelberger Kaffeehaus

Die Idee für das Stromsparkraftwerk entstand im Rahmen des Masterplans "100 Prozent Klimaschutz", einem Bundesprogramm, bei dem Heidelberg als eine von 19 Kommunen deutschlandweit mitmacht und das vom IFEU wissenschaftlich begleitet wird. "Wir haben uns gefragt: Wenn von Bürgern gegründete Energie­genossenschaften Solaranlagen realisieren können, warum nicht auch für die Energiewende ebenso wichtige Einsparprojekte?" sagt Martin Pehnt, Energieexperte des IFEU. "Dies ist bundesweit das erste Projekt, in dem LED-Beleuchtung aus Bürgergeld finanziert wird."

Weitere Informationen ... Pressemitteilung (pdf 149 KB)

 
 
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Umweltentlastung durch Plug-In Hybride - Ergebnisse des TwinDrive Flottenversuchs

 

Bild Elektroauto19.07.2013 Marktprognosen sehen zukünftig vor allem große Marktanteile für 'Plug-In Hybride', also für Fahrzeuge die sowohl über einen Verbrennungs- als auch Elektromotor verfügen und deren Batterien auch mit externem Strom aus der Steckdose geladen werden können. Aber welche Umwelt­entlastungs­effekte können von diesen Fahrzeugen erwartet werden?

Im Rahmen des Förderschwerpunkts "Elektro­mobilität" des Bundes­ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) wurde von Volkswagen in den Jahren 2008-2012 das Plug-In-Konzept "TwinDrive" entwickelt und über ein Jahr mit 20 Fahrzeugen getestet. Das IFEU hat diese Entwicklung begleitet und die Umweltwirkungen der Fahrzeuge "von der Wiege bis zur Bahre" untersucht. Dabei zeigt sich ein großes Potenzial zur Umweltentlastung durch Plug-In-Hybride. Die Untersuchungen zeigen auch, dass das Nutzerverhalten – insbesondere der Anteil der elektrisch gefahrenen Strecke - einen großen Einfluss auf die Umweltbilanz hat. Zusätzlich spielt der Ladestrommix eine große Rolle. Alle Ergebnisse des Flottenversuchs liegen nun im wissenschaftlichen Endbericht vor.

Download des Endberichts (pdf 2,6 MB)

Weitere Informationen zum Projekt...

 
 
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Deutscher Botschafter des eceee

 

16.07.2013 Martin Pehnt, Mitglied des Vorstands des IFEU–Instituts und Leiter des Fachbereichs Energie, wurde zum deutschen Botschafter für das European Council for an Energy Efficient Economy (eceee) ernannt.

Das eceee ist Europas größte und älteste Nichtregierungsorganisation in Europa, die sich dem Thema Energieeffizienz widmet. Botschafter des eceee müssen dem Council seit langem verbunden sein und langjährige Erfahrung mit praktischen und theoretischen Aspekten der Energieeffizienz vorweisen.

 
 
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Europäische Effizienzrichtlinie

 

Schaubild Energieeffizienzrichtlinie10.07.2013 Die europäische Effizienzrichtlinie verlangt von den Mitglieds­staaten, dass sie eine Verpflichtung von Energie­unter­nehmen zu Energieeffizienz oder vergleichbare Maßnahmen imple­men­tieren. Das IFEU hat im Auftrag des BUND ein Konzept für diese Umsetzung erarbeitet. "Eine konse­quente Umsetzung der Richt­linie bietet die einmalige Chance, jetzt das bereits vorhandene, umfang­reiche Instrumentarium für Energie­effizienz in Deutschland so zu ergänzen, zu koordinieren und auf eine langfristig verlässliche Basis zu stellen, dass die Energie­effizienz­ziele des Energiekonzeptes erreicht werden," sagt Martin Pehnt, Autor der Studie und Fachbereichsleiter Energie.

Download hier (pdf, 417 KB)

 
 
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Ressourcensicherheit - Vortrag auf den Eschborner Fachtagen

 

Foto von Juergen Giegrich, IFEU waehrend seines Vortrags24.06.2013 Ist Ressourcensicherheit (k)ein Thema für Schwellenländer? Das war der Beitrag von Jürgen Giegrich im Rahmen der Eschborner Fachtage 2013 am 18./19. Juni. Die Fachtage der GIZ hatten dieses Jahr Rohstoffe und Ressourcen als übergreifendes Thema. So passte es hervorragend, dass erste Erkenntnisse aus einem laufenden Projekt zu Ressourceneffizienz in Indien vorgestellt werden konnten. Der steigende Materialbedarf einer Gesellschaft mit wachsender Mittelschicht - wie in Indien - stellt alle politisch Handelnden vor große Herausforderungen. Ein Workshop, der im Mai 2013 in Delhi stattfand und Untersuchungen in verschiedenen Sektoren sollen helfen, das Thema auf die politische Agenda zu setzen.

Vortrag (pdf, 1 MB)

 
 
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Studie für ein bundesweites Abfallvermeidungs­programm

 

Studiencover21.06.2013 In Umsetzung der EU-Abfallrahmen­richtlinie ist Deutschland zur Aufstellung eines Abfallvermeidungs­programms verpflichtet. Die wissenschaftliche Grundlage hierfür wurde durch ein Forschungsprojekt erarbeitet, an dem nebem dem Öko-Institut und Ökopol Hamburg auch das IFEU beteiligt war. Ausgehend von 300 bekannten Abfallvermeidungs­maßnahmen der öffentlichen Hand wurden diese entlang der Lebenswegstufen Rohstoffgewinnung, Produktgestaltung, Produktion, Logistik, Handel, Einkauf, Nutzung und Abfallentsorgung auch aus ökologischer Sicht bewertet und fortgeschrieben. Aus diesen Erkenntnissen heraus wurden geeignete Abfallvermeidungsmaßnahmen für das Nationale Abfallvermeidungsprogramm vorgeschlagen.

zum Download des Endberichts
(Website UBA)

 
 
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Ideen für mögliche Maßnahmen zur Abfallvermeidung

 

Abb. Cover22.05.2013 Eine im Auftrag der LUBW (Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz) erstellte Studie zeigt, dass sich im gewerblichen und industriellen Bereich sowie dem Handel zahlreiche Ansatzpunkte für Maßnahmen zur Abfallvermeidung identifizieren lassen.

Orientiert an Best-Practice-Beispielen wurden Lösungsansätze für den Maschinen- und Fahrzeugbau, die Herstellung von Metaller-zeugnissen, das Baugewerbe sowie den Groß- und Einzelhandel entwickelt. Der Schwerpunkt der Untersuchung lag auf dem Lebensmittelsektor, der die größten Vermeidungspotenziale aufweist.

Die Studie kann über die LUBW Karlsruhe bestellt werden und steht hier (pdf 3,9 MB) auch als Download zur Verfügung.

 
 
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Nachhaltiges Publizieren

 

Logo10.04.2013 Kaum eine Druckerei kommt heute mehr ohne Werbung für ihr "nachhaltiges Druckverfahren" aus. Doch was steckt dahinter? Worauf können Sie als Herausgeber einer Publikation oder als Leser einer Zeitschrift oder eines Buches achten, um sich keinen grünen Bären aufbinden zu lassen?

Das vom oekom verlag initiierte und vom BMU geförderte Projekt "Nachhaltig Publizieren – Neue Umweltstandards für die Verlagsbranche" hat die wichtigsten Kriterien hierfür untersucht – von der Papierwahl bis zu den Druckfarben. Seit August 2011 wurden gemeinsam mit dem IFEU, dem Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung Berlin sowie dem Umweltbundesamt einheitliche Kriterien für nachhaltiges Publizieren entwickelt und auf allen wichtigen Branchenveranstaltungen sowie in Expertenworkshops intensiv mit der Branche diskutiert. Die Ergebnisse sind nun ausführlich in dem Hintergrundpapier "Anforderungen zur Nachhaltigkeit bei Druckpapieren und in Druckprozessen" erschienen.

Das kleine Einmaleins des nachhaltigen Publizierens – finden Sie in der Broschüre "Ideen für grünere Seiten" (pdf 899 KB)
und als Kurzversion im Leporello "Ideen für grünere Seiten" (pdf 199 KB)

 
 
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Holzkaskaden – Regionale Strategie zum Ausbau der Bioenergie­erzeugung aus Holz

 

Abbildung Cover Endbericht28.03.2013 Im vom BMU geförderten Projekt "Holzkaskaden – Regionale Strategie zum Ausbau der Bioenergie­erzeugung aus Holz" untersuchte das IFEU mittels ökobilanzieller Verfahren die ökologischen Auswirkungen von Holznutzungs­strategien im Rahmen der Kaskadennutzung im Vergleich zu den jeweiligen äquivalenten Produkten aus anderen Materialien und zu den äquivalenten Nutzenergien aus fossilen Energieträgern. - Der Schlussbericht liegt nun vor und kann hier abgerufen werden.

Weitere Informationen ...

 
 
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Maßnahmenplan zur Umsetzung einer vorbildhaften klimafreundlichen Abfallentsorgung im Land Berlin

 

Studiencover20.03.2013 Im Auftrag der Senatsumwelt­verwaltung Berlin haben das IFEU Heidelberg und ICU Berlin die Entsorgung der 36 wichtigsten Abfallarten im Land Berlin hinsichtlich ihrer Klimaverträglichkeit untersucht. Die Bestandsaufnahme im Jahr 2010 zeigte, dass die Entsorgung von 6,7 Mio. Mg Abfall im Land Berlin zu einer beachtlichen Treibhausgasentlastung in Höhe von -900.000 Mg CO2-Äquivalenten führte. Durch Optimierungen der Entsorgung der Hälfte der untersuchten Abfallarten und durch eine gesteigerte getrennte Erfassung von trockenen Wertstoffen und Organik kann die Entsorgung der Abfälle aus dem Land Berlin einen zusätzlichen Treibhausgasminderungsbeitrag in Höhe von -248.000 Mg CO2-Äquivalenten erzielen. Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse wurde ein Maßnahmenkatalog erstellt, in den auch die Ergebnisse aus dem konstruktiven Austausch mit relevanten Akteuren einflossen.

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Nachhaltige Biokraftstoffe aus Entwicklungsländern - Richtlinienvorschlag auf UN-Konferenz positiv aufgenommen

 

Studiencover18.03.2013 Mehr als 50 Teilnehmer aus 23 Ländern haben das Biofuels Screening Toolkit auf einer internationalen Konferenz der UNIDO (United Nations Industrial Development Organization) in Wien positiv bewertet, in der die Ergebnisse eines Forschungsprojekts Global Assessments and Guidelines for Sustainable Liquid Biofuel Production in Developing Countries vorgestellt wurden. Das Toolkit ist ein zentrales Ergebnis des von der Global Environment Facility (GEF) geförderten Forschungsprojekts, das vom IFEU zusammen mit anderen Forschungspartnern durchgeführt wurde.

Bernd Franke, Fachbereichsleiter am IFEU und wissenschaftlicher Koordinator des Projekts erläutert: "Das Biofuels Screening Toolkit wird dabei helfen, klare Prioritäten für zukünftige Arbeiten und Investitionen in GEF- Biokraftstoff­projekten in Entwicklungsländern zu setzen. Wir sind zuversichtlich, dass es, da auf solider wissenschaftlicher Analyse basierend, sowohl für Entwicklungsländern die Förderanträge stellen als auch für GEF nützlich ist." Kernstück des Toolkit ist der vom IFEU entwickelte Treibhausgasrechner für 74 verschiedene Szenarien, der auf der Konferenz von Susanne Köppen vorgestellt wurde.

Details und Downloads auf der Projekt-Website

 
 
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ENZO2 - Treibhausgasbe­rechnungs-Tools durch die BLE anerkannt

 

Enzo2 Logo14.03.2013 Die Treibhausgasemissionen, die bei der Herstellung von Biokraftstoffen und von flüssigen Bioenergieträgern entstehen, müssen nachvollziehbar berechnet werden. Dieses schreiben die geltenden Nachhaltigkeitsver­ordnungen vor. Dazu hat das IFEU mit finanzieller Förderung des BMU das Tool ENZO2 entwickelt. Dieses Tool wurde jetzt von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) als Rechengrundlage für die Zertifizierung offiziell anerkannt.

Das Tool kann zur Ermittlung der tatsächlichen Werte für Pflanzenöle, Biodiesel sowie Ethanol aus Getreide, Zuckerrübe und Zuckerrohr genutzt werden. Es ermöglicht die Berechnung aus Sicht des Einzelakteurs, die Summierung der Werte über die Herstellungskette sowie die Kombination mit Teilstandardwerten und ist mit dem EU-Projekt BioGrace harmonisiert.

Zum Rechner und zu weiteren Informationen ...

 
 
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Heidelberger Masterplan
100 % Klimaschutz –
1. Bürgerkonferenz

 

Foto Martin Pehnt24.02.2013 Heidelberg will bis ins Jahr 2050 mindestens 95 % der Treibhausgasemissionen einsparen. Diese fachlich und vor allem in der Umsetzung ambitionierte Initiative der Stadt Heidelberg wird vom BMU im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert. IFEU begleitet das Vorhaben wissenschaftlich und ist auch in den Prozess der Beteiligung der Akteure und engagierter Bürger eingebunden.

Bei der "1. Bürgerkonferenz" zum Heidelberger Klimaschutz unterstrichen der Heidelberger Oberbürgermeister Eckart Würzner und der Umweltminister des Landes, Franz Untersteller, die Bedeutung derartiger Aktivitäten für den Klimaschutz in den Kommunen und im Land. Martin Pehnt (Foto) erläuterte die wissenschaftliche Konzeption des Masterplans. Anschließend diskutierten die über 100 Teilnehmer in Arbeitsgruppen ihre Vorstellungen von lokalem Klimaschutz.

Weitere Informationen ...

 
 
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Umweltminister
Franz Untersteller zu Besuch im IFEU

 

Foto22.02.2013 Wie kann die energetische Sanierungsrate des Gebäudebestandes in Baden-Württemberg weiter gesteigert werden? Gibt es neue Ideen für die Nachhaltigkeitsstrategie und die Ressourcenpolitik des Landes? Und wie können abfallwirtschaftliche Maßnahmen die Ressourcenpolitik unterstützen? Darüber informierte sich der Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg, Franz Untersteller, am 22. Februar bei einem Besuch des IFEU. Er diskutierte mit Fachleuten des Instituts über die Weiterentwicklung des kommunalen Klimaschutzes. Dabei betonte er die strategische Bedeutung der Kommunen in der Umweltpolitik des Landes. Anschließend eröffnete Minister Untersteller im Heidelberger Rathaus die erste Bürgerkonferenz im Rahmen des Masterplans "100 % Klimaschutz für die Stadt Heidelberg".

 
 
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Blog
Nachhaltige Wissenschaft

 

Logo Ecornet und Nawis19.02.2013 Der Blog Nachhaltige Wissenschaft wird seit Mitte Februar gemeinsam vom Netzwerk Ecornet und dem Verbund für nachhaltige Wissenschaft (NaWis) getragen. Der Blog gibt einen Überblick über die Aktivitäten beider Netzwerke sowie über Initiativen und Projekte zu einer nachhaltigen Wissenschaft auf nationaler und inter­nationaler Ebene. Das IFEU ist Mitglied im Ecological Research Network "Ecornet" der freien Umwelt- und Nachhaltigkeitsfor­schungsinstitute in Deutschland und unterstützt die Ziele des Blogs, der Anstöße zur Umgestaltung des Wissenschaftssystems für eine verbesserte Nachhaltigkeitsforschung und -lehre geben möchte.

 
 
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Pedelec-Feldversuch - Teilnehmer gesucht

 

08.02.2013 Elektrische Zweiräder auf der Über­holspur: Während die Elektroautos nur schwer in Fahrt kommen, ist das Pedelec bereits gelebte Realität auf unseren Straßen. 2012 wurden deutschlandweit etwa 400.000 Elektrofahrräder verkauft. Die wachsende Verbreitung von Pedelecs im privaten Be­reich wirft neue Fragen innerhalb der Mobili­täts­forschung auf - insbesondere in Bezug auf die tatsächliche Alltagsnutzung.
In dem vom Bundesumweltministerium (BMU) geförderten Projekt 'Pedelection' untersuchen das Institut für Transportation Design (ITD) der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK) und das IFEU gemeinsam die Verlagerungseffekte und mögliche Umweltentlastungspotenziale durch Pedelecs in einem Feldversuch.

Besitzen Sie bereits ein Pedelec oder planen in Zukunft die Anschaffung eines Elektrofahrrads? Wollten Sie sich schon immer mal als Forscher/in betätigen? Dann werden Sie doch einfach Mitglied der „Pedelection-Familie“ und informieren Sie sich hier über Ihre Teilnahme an der Studie.

 
 
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Dämmrestriktionen

 

12.12.12 Der Energiebedarf im deutschen Gebäudebestand soll bis 2050 um 80 % gesenkt werden. Die Dämmung der Gebäudehülle ist ein Mittel, um dieses Ziel zu erreichen. Aber können wirklich alle Bauteile gedämmt werden? Welche technischen Hemmnisse stehen einer umfassenden Dämmung im Weg und wie viel Heizwärme geht durch sie verloren? In einem BMU-geförderten Forschungsprojekt hat das IFEU zusammen mit der Beuth Hochschule für Technik Berlin eine Umfrage unter Energieberatern durchgeführt sowie ein Rechenmodell entwickelt, mit dem die zu erwartenden Wärmeverluste von zu niedrigen Kellerdecken, denkmal­geschützten Fassaden oder innengedämmten Fachwerk­häusern berechnet werden können.

Weitere Informationen ...

 
 
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Internationaler Workshop zu Treibhausgas­quantifizierung im Transport – IFEU stellt aktuelle Studie vor

 

12.12.12 In Chinas Metropolen nimmt der Verkehr rasant zu. Die GIZ ent­wickelt deshalb mit verschiedenen chinesischen Partnern Maßnahmen zur Reduktion der Treibhausgasemissionen des Verkehrs. Grundlage für die Analyse der Ausgangslage und der Wirkung von Maßnahmen sind valide Emissions­inventare. Diese zu berechnen ist für den lokalen Verkehr besonders komplex. Auf einem Workshop mit internationalen Experten in Peking haben IFEU-Mitarbeiter die aktuellen Ergebnisse einer neuen Studie vorgestellt, in der die Bilanzierung von Treibhausgasemissionen des Verkehrssektors in deutschen Großstädten untersucht wird.

Weitere Informationen zum Projekt und Link zur Studie ...

 
 
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Experten fordern nachhaltigen Wandel der Wissenschaft

 

Foto_Nawis-Ecornet11.12.12 Damit die Erde auch in Zukunft noch lebenswert bleibt, muss die Wissen­schaft aktiver als bisher mit Wissen und Lösungen zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen. Diese Forderung stellten Experten aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft auf dem Kongress "Schafft Wissenschaft die große Transformation?", der gestern in Berlin stattfand. Die Veranstaltung, an der rund 200 Personen teilnahmen, bildete den Abschluss der Veranstaltungsreihe "Transformatives Wissen schaffen" im Rahmen des bundesweiten Wissenschaftsjahres "Zukunftsprojekt Erde". Der Verbund für Nachhaltige Wissenschaft (Nawis) und das Ecological Research Network (Ecornet), in dem das IFEU Gründungsmitglied ist, hatten die Reihe gestartet, um die deutsche Wissenschaft angesichts der drängenden Herausforderungen aufzufordern mehr und aktiver als bisher den notwendigen gesellschaftlichen Wandel zu thematisieren.

Weitere Informationen...

 
 
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German Energy Transition

 

Logo GermanEnergyTransition06.12.12 Deutschland hat mit seiner Entscheidung, die Energie­versorgung auf erneuerbare Energien umzustellen und aus der Atomenergie auszusteigen, internationales Aufsehen erregt. Die Berichterstattung fokussiert jedoch vielfach einseitig auf die Kosten und Lasten der Energiewende.

Im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung hat das IFEU die Webseite energytransition.de erstellt, die den Blickwinkel erweitert und strategische Ansatzpunkte und Auswirkungen der Energiewende auf die deutsche Volkswirtschaft, die Umwelt und die Gesellschaft für ein internationales Publikum erklärt

Alle Texte und Grafiken werden unter einer Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht, was den freien Zugang für alle Interessierten garantiert. Wir laden Sie dazu ein, die Materialien zu verwenden und die Website als Ausgangspunkt für fruchtbare Diskussionen zu nutzen.

www.energytransition.de

 
 
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Fahrplan Energiewende

 

Schema Fahrplan Energiewende03.12.12 Die Energie­wende ist politisch beschlossen, ihre Umsetzung hat begonnen - vor zwölf Jahren mit dem ersten Erneuerbare-Energien-Gesetz. Die Energie­wende ist ein ein­schneiden­der Prozess und muss über Jahr­zehnte erfolgen: Es gilt, technische Neuerungen und gesellschaftliche Entwicklungen anzu­stoßen. Die Trans­for­mation erfordert Maßnahmen in allen Bereichen: bei Stromerzeugung und Stromverbrauch, aber auch im Wärme- und Verkehrssektor.

Vielfach tauchen daher Forderungen nach einem „Masterplan“ auf, um Struktur in die Umsetzung der Energiewende zu bringen. Ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftlern des Instituts für Energie- und Umweltforschung (IFEU), der Hochschule Regensburg und des Fraunhofer Instituts für Bauphysik (IBP) hat die einzelnen Handlungsstränge der Energiewende zu einem Ganzen verbunden und Schnittstellen und Übergänge in Form eines "Fahrplans Energiewende" als Diskussionsimpuls gestaltet.

Download hier (pdf 4,2 MB)

 

 

 

Verwertung des Abbruchmaterials von "KlimaHäusern"

 

Studiencover27.11.12 Häuser werden energetisch optimiert gebaut oder der Baubestand umfassend saniert. Zu diesem Zweck werden Baumaterialien eingesetzt, die nicht nur mineralisch sind, sondern in erheblichem Umfang auf Kunststoffe und andere organische Dämmmaterialien zurückgreifen. Nicht selten werden Verbundbaustoffe eingesetzt, wie bspw. Ziegel- oder Betonsteine, die einen Kern aus Dämmmaterial enthalten. Was passiert, wenn diese Häuser rückgebaut bzw. abgerissen werden müssen? Lassen sich auch diese Bauschuttmassen wieder vollständig verwerten oder muss in Zukunft wieder ein erheblicher Massenstrom über Deponien entsorgt werden? Gibt es Bauweisen und Baustoffe, die bei hohen energetischen Standards ein optimales Recycling sicherstellen? Diese Frage stellte sich die Provinz Südtirol, die sich seit Mitte der 90er Jahre mit ihrer Klimahausagentur vorbildlich um hohe energetische Standards im Hausbau bemüht, und beauftragte das IFEU in Zusammenarbeit mit Syneco aus Bozen mit einer entsprechenden Studie, die im Oktober 2012 veröffentlicht wurde.

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Download der Studie (deutsch, pdf 3 MB)

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Umweltwirkungen von
Verpackungen aus Biokunststoffen

 

Studiencover12.10.2012 Das IFEU hat im Auftrag des Umweltbundesamts (UBA) eine Studie zum Thema Umweltwirkungen von Verpackungen aus Biokunststoffen erstellt. Hintergrund war die 5.  No­velle der Verordnung über die Vermeidung und Verwertung von Verpackungsabfällen (VerpackV), die eine Sonderregelung für biologisch abbaubare Kunststoffe bis zum 31.12.2012 beinhaltet. Die Studie beruht auf einer umfangreichen Literaturrecherche sowie eigens durchgeführten ökobilanziellen Berechnungen. Bestandteil sind zudem eine Marktbetrachtung, ein Meinungsbild der Marktakteure sowie Aspekte der Flächenkonkurrenz.
Da in den letzten Jahren ein Trend hin zu biobasierten, aber nicht kompostierbaren, Kunst-stoffen zu beobachten war sind in dieser Studie sowohl die "bioabbaubaren Verpackungen" als auch die "biobasierten, nicht bioabbaubaren Verpackungen" berücksichtigt.

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Aachen gewinnt den ersten Preis für das kommunale Energie­effizienzkonzept

 

Energieeffizienz Konzept24.09.12 Vier herausragende kommunale Energieeffizienzprojekte wurden von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) im Rahmen des Wettbewerbs "Energie­effizienz in Kommunen – Gute Beispiele 2012" ausgezeichnet. Den ersten Preis erhielt das vorbildliche Energieeffizienz­konzept der Stadt Aachen, das vom IFEU zusammen mit den Stadtwerken und der Stadtver­waltung über mehrere Jahre erarbeitet wurde. Projektleiter Hans Hertle: "Viele der vorgeschlagenen Maßnahmen sind bereits umgesetzt und sparen täglich Energie – das freut mich besonders."

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Optimierung der Verwertung organischer Abfälle

 

Verwertung org. Abfaelle13.07.12 Die neue Studie von IFEU und dem Projektpartner ahu AG Aachen hatte zum Thema, bislang nicht quantifizierbare Wirkungen der Ausbringung von Komposten auf Ackerflächen soweit möglich für die Ökobilanz aufzubereiten und die Ergebnisse in die ökobilanzielle Bewertung zu integrieren. Mit den Erkenntnissen aus der bodenkundlichen Bewertung konnte eine neue Bewertung der Humuswirkung von Komposten (Humusreproduktion und Humusanreicherung) aufgenommen werden und erstmals auch Kriterien, die sich aus der nutzbaren Feldkapazität (verminderte Bewässerungsleistung) sowie der Zufuhr mineralischer Masse (Minderung Erosionsgefährdung) ergeben. Zudem erfolgten teilweise deutliche Modifikationen (z.B. Mineraldüngeräquivalenz Stickstoff). Eine weitere Aufgabe im Projekt war eine Neubewertung der Bioabfallverwertung anhand der neuen Erkenntnisse. Dabei zeigt sich, dass die getrennte Erfassung und Verwertung von Bioabfall aus ökologischer Sicht grundsätzlich weiter gestützt wird. Das Verwertungssystem muss jedoch auf eine möglichst umfassende Nutzung der wertgebenden Eigenschaften abzielen und zugleich hohe Standards der Emissionsminderung einhalten.

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Wie stehen Migranten zum Klimaschutz? Pressegespräch in Berlin und Dortmund

 

EMIGMA26.06.2012 Wie groß ist das Engagement von Migrantinnen und Migranten für den Klimaschutz? Gibt es Unterschiede gegenüber Deutschen ohne Migrationshintergrund? Welche Rolle spielt Integration? Bei Pressegesprächen in Berlin, 26.06.2012 und Dortmund, 28.06.2012 präsentierte das EMIGMA-Team Antworten auf diese und weitere Fragen.

Die vorgestellten Erkenntnisse basieren auf einer repräsentativen Untersuchung der Fachhochschule Dortmund, Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften und dem IFEU. Dabei wurden die aus dem realen Verhalten resultierenden Treibhausgasemissionen für jede befragte Person bilanziert. Für die Bilanzierung wurde unter anderem der vom IFEU mitentwickelte CO2-Rechner eingesetzt.

Pressemitteilung FH Dortmund mit zentralen Ergebnissen ... (EMIGMA-website)

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Weiterentwicklung des europäischen Leitindikators für Ressourcenverbrauch

 

Ressourcenverbrauch21.06.2012 Der "Fahrplan für ein ressourcenschonendes Europa" der Europäischen Kommission benennt den inländischen Materialverbrauch (Domestic Material Consumption - DMC) als den vorläufigen Leitindikator der europäischen Ressourcenpolitik. Er setzt sich zusammen aus dem Gewicht aller im Inland der Umwelt entnommenen Rohstoffe und der Gewichtsbilanz aller importierten und exportierten Waren.

Damit gehen z.B. im Inland entnommene Metallerze und importierte und exportierte Fertigprodukte, wie z.B. ein Mobiltelefon, das seinerseits Metalle enthält, gleichermaßen mit ihrem Gewicht in den Indikator ein. Verlagerungseffekte der Produktion zwischen Inland und Ausland werden ignoriert. Bei einem Projekt in Zusammenarbeit von IFEU, Sustainable Solutions Germany (SSG) und dem Environment Center der Karlsuniversität Prag (CUEC) wurde im Auftrag von Eurostat eine Methode entwickelt, diese gravierende Ungleichbehandlung zu überwinden. Es wurden dabei Methoden der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung mit den Methoden der Lebenszyklusanalyse kombiniert.

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Ecological Research Network – Ecornet jetzt online

 

Ecornet12.06.2012 Sieben Pionierinstitute der Nachhaltigkeitsforschung in Deutschland haben sich zusammengeschlossen. Sie sind das "Ecological Research Network" (Ecornet), das Netzwerk führender außeruniversitärer Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschungsinstitute in Deutschland. Die Mission von Ecornet: das wissenschaftliche Fundament für gesellschaftliche Transformationen in Richtung Nachhaltigkeit weiter zu entwickeln. Die Ecornet-Institute forschen praxisnah und über die Grenzen der wissenschaftlichen Disziplinen hinweg an Wegen in die postfossile und postnukleare Gesellschaft. Jetzt präsentiert sich das Netzwerk online.

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Baubeginn für das erste Passivhaus in Westchina


 

Xingfubao Passivehouse03.05.12 – Urumqi, Provinz Xinjiang/China. In Urumqi's Xingfu Lu (Glücksstrasse) wurde der Baubeginn für das erste Passivhaus in Westchina, ein deutsch-chinesisches Kooperationsprojekt, im Beisein des Bauministers der Provinz Xinjiang und des Vizebürgermeisters der Stadt Urumqi (3,1 Mio Einw.) gefeiert. Der Bauherr, Herr Tang von Dacheng International, und die Baubehörde der Stadt haben das anspruchsvolle Ziel, ein Passivhaus mit einem Heizwärmebedarf unter 15 kWh/m2*a zu verwirklichen. Die Entwurfsplanung wurde von Culturebridge Architects Grünstadt/Beijing und dem Xinjiang Architectural Design Institute erstellt, das Passivhaus-Institut Darmstadt begleitet das Vorhaben. Die Anforderungen an die Bauqualität sind hoch. Die TU Berlin soll hierfür Trainingsmaßnahmen auf der Baustelle durchführen, denn die Baubehörde möchte die Ausbildung der Bauarbeiter langfristig verbessern. Die Planungsarbeiten des IFEU wurden vom Bundes­ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderschwerpunkts Future Megacities gefördert.
IFEU-Projektleiter Bernd Franke erklärte: "Es sind noch einige Probleme zu lösen, damit dieses Passivhaus ein Leuchtturm für China wird: es soll weniger als 15 % der Heizwärme benötigen als nach den geltenden Standard für Neubauten in Urumqi erforderlich. Die technischen und wirtschaftlichen Anforderungen sind hoch. So werden derzeit keine hochwärmegedämmten Passivhausfenster in China produziert: das wird sich mit diesem Projekt ändern. Es zeigt die Chancen für energieeffiziente Produkte aus Deutschland."

Weitere Informationen… (Website RECAST Urumqi)

Foto: Mahrin, TU BerlinFoto: Mahrin, TU Berlin

 
 
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Sustainable Biomass for Electricity - UN Conference

 

Foto Sprecher H. Fehrenbach03.05.2012 Die UN Energy hat in der österreicher "Bioenergie-Hauptstadt" Güssing (Burgenland) vom
2. bis 4. Mai 2012 eine internationale Konferenz "Sustainable Biomass for Electricity" (SB4E) ausgerichtet. Mit ca. 200 eingeladenen Experten wurden die Perspektiven für eine weltweite Ausdehnung der Nutzung von fester Biomasse für die Stromerzeugung und die Anforderungen bezüglich Nachhaltigkeit intensiv diskutiert. Dr. Guido Reinhardt und Horst Fehrenbach vom IFEU nahmen teil.
Horst Fehrenbach referierte zum Thema "What is special about solid biomass with regard to sustainability requirements".

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Kuhmilch oder Sojamilch?


 

26.04.2012 Für das Klima-Orakel hat Dr. Maria Müller-Lindenlauf (IFEU) zur Verbraucherfrage "Ist die Klimabilanz von Milch-Drinks (Soja, Hafer, Reis) besser als die von Milch und kann man diese als Alternative bei der Ernährung empfehlen?" Stellung genommen.

Weitere Informationen ... (Website Klima-Orakel)

 
 
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Regionalkonferenz „Klimaschutz an Schulen und Bildungseinrichtungen“

 


 

30.03.2012 Am 26. April 2012 veranstalten das Umwelt- und Kultusministerium Baden-Württemberg zusammen mit dem IFEU Heidelberg eine Regionalkonferenz „Klimaschutz an Schulen und Bildungseinrichtungen“. Zielgruppe sind Lehrerinnen und Lehrer, kommunale und private Schulträger sowie externe Partner von Schulen aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland. Beispiele aus aktiven Kommunen und Schulen zeigen, wie heute erfolgreich Klimaschutz an Schulen und Bildungseinrichtungen betrieben werden kann. Die Regionalkonferenz ermöglicht den persönlichen Kontakt zwischen kommunalen, schulischen und außerschulischen Akteuren. Gleichzeitig bringt sie interessierte Vertreter aus unterschiedlichen Bereichen zusammen, um klima- und energiesparrelevante Themen miteinander zu erörtern und Umsetzungspläne an den Schulen und mit den Schulträgern zu erarbeiten. Die Konferenz ist Bestandteil der Klimaschutzinitiative des BMU.

Zum Konferenzflyer (pdf 564 KB) ...

 
 
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Gespräche zur Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsforschung mit Wissenschaftsministerin Theresia Bauer

 


 

Rubik, Duscha, Bauer, Korbun
v.l. Frieder Rubik, Markus Duscha, Theresia Bauer, Thomas Korbun
20.03.2012 Am 2. März 2012 war die baden-württembergische Wissenschafts-ministerin Theresia Bauer zu Gast beim IÖW. Gemeinsam mit Thomas Korbun und Dr. Frieder Rubik vom IÖW sowie Markus Duscha vom IFEU sprach sie über die Weiterentwicklung der Nachhaltig­keitsforschung ihres Bundeslandes. Anlässlich des Besuches würdigte Bauer die beiden traditionsreichen unab­hängigen Institute in ihrem Wahlkreis Heidelberg: „Institute wie das IÖW und das IFEU sind Zukunftslabore, die mit Forschung und Innovationen zur nachhaltigen Entwicklung beitragen. Ich möchte sie und andere außeruniversitäre Umweltforschungsinstitute deshalb in die Landesstrategie „Wissenschaft für Nachhaltigkeit“ einbinden.“

 
 
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Nationaler Top Runner

 


 

Top-Runner Cover20.03.2012 Um das Ziel der Bundesregierung zu erreichen, in Deutschland bis 2020 mindestens 20 Prozent des Energieverbrauchs einzusparen, sind massive zusätzliche Anstrengungen im Bereich der Effizienz erforderlich. Ein Baustein: Die Ergänzung des europäischen „Top-Runner-Ansatzes“ um nationale Instrumente.
Lesen Sie hierzu die vom IFEU im Auftrag des BUND erstellte Studie "Mit nationalen Top-Runner-Instrumen­ten zum Stromsparziel der Bundesregierung".


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Zweiter Newsletter des EU-Bioraffinerie-Projekts SUPRABIO

 


 

Logo suprabio20.03.2012 Auf dem Weg zu einer biobasierten Ökonomie gelten Bioraffinerien gemeinhin als eine nachhaltige Form der Biomassenutzung, die zu einer Palette an stofflichen und energetischen Produkten hinführt, welche auf nachwachsenden Rohstoffen basiert. Die EU-Kommission fördert derzeit drei große Forschungsprojekte zu diesem Thema, u. a. das von der Brunel University koordinierte SUPRABIO-Projekt. Projektpartner aus acht europäischen Ländern erforschen und entwickeln seit Februar 2010 Bioraffineriekonzepte mit einem besonderen Fokus auf innovativen biochemischen und thermochemischen Konversionsverfahren, Prozessintegration sowie Fragen der Nachhaltigkeit. Letztere werden unter Federführung des IFEU bearbeitet.

Lesen Sie hier den 2. Projekt-Newsletter ...(pdf 1.35 MB)

 
 
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Holzkaskaden – Regionale Strategie zum Ausbau der Bioenergie­erzeugung aus Holz

 

Stammholz; RainerSturm  / pixelio.de28.09.12 Das BMU-geförderte Projekt "Holzkaskaden – Regionale Strategie zum Ausbau der Bioenergieerzeugung aus Holz", das vom IFEU und seinen Projektpartnern IZES (Koordination) und IIWH bearbeitet wurde, fand heute auf der Schlusskonferenz im Rahmen des 12. Internatio­nalen BBE-Fachkongresses für Holzenergie einen erfolgreichen Abschluss. In diesen Wochen wird nun der Endbericht fertiggestellt und anschließend online freigegeben werden.
Das IFEU untersuchte mittels ökobilanzieller Verfahren die ökologischen Auswirkungen von Holznutzungsstrategien im Rahmen der Kaskadennutzung im Vergleich zu den jeweiligen äquivalenten Produkten aus anderen Materialien und zu den äquivalenten Nutzenergien aus fossilen Energieträgern. "Insbesondere die möglichst hochwertige Nutzung von Althölzern, z.B. in Form von innovativen Ansätzen der Verarbeitung zu Massivholzprodukten, bietet aus Umweltschutzsicht Vorteile", sagte Sven Gärtner, Projektleiter und Ökobilanzierer am IFEU.

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Nachhaltige Produktion von Biokraftstoffen in Entwicklungsländern: Bericht und Rechentool veröffentlicht


 

Biofuel Greenhouse Calculator05.04.2012 Die Global Environment Facility (GEF) benötigt Richtlinien und setzt Prioritäten für die gezielte Förderung von Biokraftstoffprojekten und unterstützt Länder, die sich in diesem Sektor engagieren. Hierzu wurde das IFEU zusammen mit der Universität Utrecht, dem United Nations Environment Programme (UNEP) und dem Öko-Institut in einem zweijährigen Forschungsprojekt beauftragt. Dabei wurden Themen bearbeitet wie Lebensweganalysen, Treibhausgasbilanzen, Wirtschaftlichkeit und Kosten, soziale Auswirkungen, Lebensmittelsicherheit, Umweltauswirkungen, Kompatibilität mit Fahrzeugen, stationäre Anwendungen, Ausweitung auf nationaler Ebene und Biokraftstoffe der 2. Generation.
Der Bericht sowie der im Projekt entwickelte Treibhausgasrechner für 74 verschiedene Szenarien können von der Projekt-Website herunter geladen werden.

 
 
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Optimierung des Systems der Bio- und Grünabfallverwertung

 


 

Cover Leitfaden28.02.2012 Bio- und Grünabfall sind eine wertvolle Ressource, die es zu nutzen gilt. Aus ihnen kann nicht nur Kompost hergestellt werden. Über eine Biogaserzeugung lässt sich aus ihnen auch noch zusätzlich Energie gewinnen. Wird diese Kaskadennutzung optimal umgesetzt, hat sie nicht nur ökologische Vorteile, sondern stellt sich auch aus ökonomischer Sicht gegenüber dem Verbleib in der Restmülltonne vorteilhaft dar. Das System Biotonne ist zudem umso erfolgreicher, je attraktiver es für den Bürger gestaltet wird. Ein Leitfaden des Umweltministeriums Baden-Württemberg, der vom IFEU in Zusammenarbeit mit dem Öko-Institut und IGLux erarbeitet wurde, soll Kreisen und Städten Kennzahlen und Anhaltspunkte für eine Optimierung des Systems der Bio- und Grünabfallverwertung an die Hand geben. Dazu enthält er Handlungsempfehlungen und eine Checkliste zum Vorgen sowie Hinweise für das Vergabeverfahren.

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Indikatoren/Kennzahlen für den Rohstoffverbrauch im Rahmen der Nachhaltigkeits­
diskussion

 


 

Cover der Studie16.02.2012 Die Rohstoffproduktivität ist ein Schlüsselindikator der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie. Aber ist er auch sinnvoll und zielführend? Diese Fragestellung stand im Mittelpunkt des Forschungsvorhabens „Indikatoren/Kennzahlen für den Rohstoffverbrauch im Rahmen der Nachhaltigkeitsdiskussion“. In UBA-Texte 01/2012 sind Antworten zur Definition des Ressourcenbegriffs, der Auswahl von Indikatoren, ihre Berechnung für Deutschland, 130 Umweltprofile von Rohstoffen und vieles mehr zu finden.

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Erneuerbare Energien - Innovationen für eine nachhaltige Energiezukunft

 

 

10.02.2012 Die Broschüre zu Erneuerbaren Energien, die das Bundesumweltministerium unter fachlicher Begleitung des IFEU seit zwölf Jahren herausgibt, ist in ihrer aktualisierten Form erschienen. Die in der 8. Auflage vorliegende Publikation informiert auf ca. 150 Seiten noch umfassender über die Technologien der erneuerbaren Energien und ihre ökologisch nachhaltige Entwicklung. Dieses umfangreiche Kompendium zu erneuerbaren Energien bietet einen Überblick über die verschiedensten Einsatzmöglichkeiten der erneuerbaren Energien, ihre Potenziale und Entwicklungsperspektiven, die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, Förderinstrumente und über die ökologischen und ökonomischen Aspekte.

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Umweltbilanz Elektromobilität: Interaktiver Umweltrechner jetzt online!


 

01.02.2012 Elektroautos können einen wichtigen Beitrag zur Senkung der Klimagasemissionen des Verkehrs leisten, wenn sie mit erneuerbar erzeugtem Strom betrieben werden. Mit dem Projekt UMBReLA begleitete das IFEU die BMU-Aktivitäten zu Forschung und Entwicklung der Elektromobilität in Deutschland in den letzten drei Jahren. UMBReLA vergleicht die Umwelteigenschaften von konventionellen und elektrisch betriebenen Autos über den gesamten Lebensweg der Fahrzeuge. Die Projektergebnisse liegen nun vor:

Mit dem interaktiven Umweltrechner können Sie verschiedene Antriebskonzepte für Ihre persönliche Situation vergleichen

Fakten und Wissenswertes zum Projekt UMBReLA und zu Elektrofahrzeugen finden Sie auf unserer Homepage www.emobil-umwelt.de

Download des kompakten Ergebnisberichts und des wissenschaftlichen Grundlagenberichts

Pressemitteilung des BMU zu dem vom BMU geförderten Projekt UMBReLA

 
 
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Bundesumweltminister Röttgen stellt Kurzstudie zum Thema Klimaschutz und wirtschaftli­cher Erfolg vor


 

20.01.2012 Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg sind kein Widerspruch. Dies zeigt eine neue Kurzstudie, die Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen anlässlich der Verleihung des Deutschen Innovationspreises für Klima und Umwelt 2011 präsentierte. Die von den Instituten gws Osnabrück und IFEU Heidelberg erarbeitete Studie analysiert die gesamtwirtschaftlichen Wirkungen von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien. Dabei kommt die Kurzstudie, die auf zwei ausführlichen vom Bundesumweltministerium geförderten Projekten beruht, zu dem Ergebnis, dass sowohl eine verstärkte Energieeffizienz als auch der Ausbau der erneuerbaren Energien mit positiven gesamtwirtschaftlichen Effekten verbunden sind und zu zusätzlichen Arbeitsplätzen, steigender Energiesicherheit und neuen Exportchancen führen.

Das Kurzpapier finden Sie hier ... (pdf 1,47 MB)
Die ausführliche Grundlagenstudie hier ... (pdf 6,7 MB)

 
 
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Plädoyer für eine verlässliche, verbindliche und beherzte Energieeffizienz-Politik

 


 

18.01.2012 Offener Brief an die Bundesregierung und die Mitglieder des Umwelt- und Wirtschaftsausschusses des Deutschen Bundestages

2012 ist das „Internationale Jahr der nachhaltigen Energie für alle“ der Vereinten Nationen. Zugleich hat die Bundesregierung Ziele einer Energiewende formuliert, die ehrgeizig sind. Eine zukünftige Energieeffizienz- und Energieeinsparpolitik muss diesen Zielen gerecht werden. Doch zwischen den Zielen und der tatsächlichen Politik klafft eine Lücke, die größer zu werden droht. Initiiert vom IFEU haben über 30 Energiewissenschaftlerinnen und -wissenschaftler einen offenen Brief formuliert.

... zur online-Veröffentlichung DIE ZEIT, 18.01.2012

... direkt zum "Offenen Brief"

 
 
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Gestaltung der nachhaltigen Entwicklung von Megastädten – IFEU präsentiert auf der COP17 in Durban, Südafrika

 


 

Redner_ Bernd Franke, IFEU30.11.2011 – Durban, South Africa
Auf einem gut besuchten side event der UN-Klimaschutzkonferenz wurden die Erfahrungen aus drei Projekten des Förderschwerpunkts Megastädte von morgen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) präsentiert. Der Fokus lag dabei auf der Gestaltung der Stadtentwicklung mit dem Ziel der Reduktion von Treibhausgasen, der Entwicklung angepasster Technologien, der Förderung energieeffizienter Systeme und der Anpassung an den Klimawandel. Dabei sollen die Interessen der betroffenen Bevölkerungen gewährleistet sein. Für das IFEU erklärte Fachbereichsleiter Bernd Franke (Foto) die Erfolge des Projektes RECAST Urumqi, in dem zusammen mit chinesischen Partnern unter anderem klimaneutrale Gebäude errichtet und die Energieeffizienz in der chemischen Industrie gestärkt werden.

Weitere Informationen… (Website Urumqi)

Leitartikel "Bringing blue skies back to Urumqi" (Urban World 2011, pdf 469 KB)

 
 
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Jahrbuch Ökologie
Analysen + Perspektiven

 


 

29.11.2011 Das Jahrbuch Ökologie informiert über die ökologische Situation und die Belastungstrends in den verschiedenen Bereichen der natürlichen Umwelt. Es hat den Anpruch, ein gut verständliches Sachbuch zu sein, welches gleichermaßen hohen wissenschaftlichen Ansprüchen genügt und wertvolle Anregungen für die Praxis bietet. Das Jahrbuch Ökologie wird von Günter Altner, Heike Leitschuh, Gerd Michelsen, Udo E. Simonis und Ernst U. von Weizsäcker herausgegeben und vom IFEU begleitet.

 
 
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Energie, Kosten und Stromimporte sparen: Der Beitrag der EU-Effizienzrichtlinie zu einer ambitionierten Effizienzpolitik

 


 

21.11.2011 Eine heute veröffentlichte Kurzstudie des IFEU-Instituts kommt zu dem Ergebnis, dass die nationale Umsetzung der Energiesparpläne der EU zu einer Vermeidung von Brennstoffimporten von rund 6 bis 8 Mrd. Euro im Jahr 2020 führen kann. Insgesamt könnten bis 2020 Energieeinsparungen in Deutschland erreicht werden, die dem Endenergieverbrauch von zehn Großstädten entsprechen. Selbst bei einer vorsichtigen Schätzung der Brennstoffpreise sänken damit die Energiekosten erheblich. Durch das von der EU vorgeschlagene Effizienz-Anreizsystem kann zudem ein neuer Markt für Effizienzdienstleistungen entstehen.

Die komplette Studie im Auftrag der Bundestagsfraktion der Grünen finden Sie hier...

 
 
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Eine ambitionierte Effizienzpolitik für Deutschland:
Volkswirtschaftliche Vorteile mit innovativen Förderansätzen erschließen

 


 

20.10.2011 Eine ambitionierte Effizienzstrategie für Deutschland bringt erhebliche volkswirtschaftliche Vorteile mit sich. Zusätzliche inländische Investitionen, die Einsparung von Energieimporten und andere volkswirtschaftliche Mechanismen führen in einer vorsichtigen Abschätzung im Jahr 2030 netto zu rund 130.000 zusätzlichen Beschäftigten gegenüber einer Referenzentwicklung. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Energieeffizienz: Potenziale, volkswirtschaftliche Effekte und innovative Handlungs- und Förderfelder für die Nationale Klimaschutzinitiative“, die am 20. Oktober auf einer Tagung in Berlin vorgestellt wurde.

Zur vollständigen Pressemeldung ...

Zur Projektseite ...

 
 
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Praxisleitfaden "Klimaschutz in Kommunen"

 


 

12.10.2011 Der Praxisleitfaden wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert und vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) in Kooperation mit dem IFEU und dem Klima-Bündnis erarbeitet.
Der bereits 1997 veröffentlichte Leitfaden wurde aufgrund der regen Nachfrage von Kommunen in der gesamten Bundesrepublik inhaltlich und strukturell grundlegend überarbeitet und um aktuelle Schwerpunkte und Handlungsfelder ergänzt. Auch im neuen Leitfaden sind wieder zahlreiche aktuelle Praxis-Beispiele enthalten, die zur Nachahmung oder zu eigenen Aktivitäten im kommunalen Klimaschutz motivieren sollen.

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Nachhaltige Chemie: Forschungsbericht vorgelegt

 


 

Titelblatt-Endbericht22.08.2011 Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) hat sich vom IFEU mit der „Evaluierung von Strategien zur Chemikaliensicherheit und Weiterentwicklung einer nachhaltigen Chemie in Deutschland“ beraten lassen. Im nun veröffentlichten Abschlussbericht des Vorhabens werden Nachhaltigkeitsinitiativen von wichtigen Chemieunternehmen verglichen, ein Leitbildes Nachhaltige Entwicklung für die Chemie entwickelt und Initiativen auf administrativer Ebene bewertet. Ein wichtiger Baustein wurde dabei vertieft betrachtet: eine Europäische Datenbank zu Inhaltsstoffen in Haushaltsprodukten, vergleichbar zur Household Product Database (HPDB) der National Library of Medicine in den USA. Weiterhin werden Vorschläge zum nachhaltigen Einsatz nachwachsender Rohstoffe in der chemischen Industrie vorgelegt.

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2011 Awards for Excellence

 


 

Urkunde 10.08.2011 Der Artikel "Biomass for transport heat and electriticity: scientific challenges", erschienen in der Zeitschrift "Management of Environmental Quality" (März 2010), wurde mit dem "2011 Highly Commended Award" des Emerald-Verlags ausgezeichnet. Nils Rettenmaier vom IFEU ist einer der Co-Autoren des Artikels.

 
 
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Erstes Nullemissionshaus
in Urumqi übergeben

 

Deutsch-Chinesische Forschungsbasis in
ZhongTai Chemical
eröffnet

 

17.07.2011
Urumqi, Provinz Xinjiang/China.
Unter Beteiligung des IFEU wurde ein 768 m² großes landwirtschaftliches Ausbildungszentrum in das erste Nullemissionshaus der Provinzhauptstadt (3,1 Mio. Einw.) verwandelt. Durch eine Vielzahl von Maßnahmen gelang es, den Heizenergiebedarf um mehr als 85 % abzusenken. Die aufgrund der sehr kalten Winter notwendige Restwärme von 64 kWh/m²*a wird durch Solarwärme mit einem neuartigen saisonalen Speicher bereitgestellt; der gesamte Strombedarf wird durch eine Photovoltaikanlage gedeckt. Das Zentrum wurde im Beisein des Heidelberger Oberbürgermeisters Dr. Eckart Würzner feierlich übergeben. Die Arbeiten des IFEU wurden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderschwerpunkts Future Megacities gefördert. Das IFEU wurde von Culturebridge Architects Grünstadt/Beijing und dem Passivhaus-Institut Darmstadt unterstützt; Kooperationspartner vor Ort sind die Baubehörde von Urumqi, die University of Xinjiang und das Xinjiang New Energy Institute. IFEU-Projektleiter Bernd Franke erklärte: „Mit diesem Leuchtturmprojekt wird von nun an die Emission von 88 Tonnen CO2 pro Jahr vermieden. Das nächste Projekt, der Bau des ersten Passivhauses in Urumqi’s Xingfulu (Glücksstrasse), wird in wenigen Wochen begonnen."


Am selben Tag wurde im Rahmen des selben BMBF-geförderten Projekts die Deutsch-Chinesische Forschungsbasis in der ZhongTai Chemical Company, einem der größten PVC-Werke Chinas, feierlich eröffnet. Das IFEU forscht dort zusammen mit dem Kooperationspartner Xinjiang Academy of Environmental Protection Science und dem Heidelberger Institut für Umweltwirtschaftsanalysen (IUWA) an Wegen zur Steigerung der Energieeffizienz und des Wasser- und Abfallrecyclings in der Anlage.

Weitere Informationen… (Website Urumqi)

 
 
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SPIEGEL-Artikel:
Nichts Neues zum Umweltvergleich
Straße-Schiene

 

12.07.2011 „Eine Studie behauptet, dass Lkw mit bestimmten Frachtgütern weniger Energie verbrauchen als die Bahn“, so lautet die Einleitung im aktuellen SPIEGEL-Artikel „Laster der Tugend“ vom 11. Juli 2011. Untermauert wird dies durch eine Grafik, die den großen Vorteil der Bahn gegenüber dem Lkw bei den CO2-Emissionen in bisherigen Untersuchungen und die ganz anders lautenden Ergebnisse in der neuen Studie darstellt. Doch was hier als „erstaunliches Ergebnis“ verkauft wird, ist ein schiefer Vergleich und keinesfalls eine neue Erkenntnis. Wir weisen seit Jahren darauf hin, dass die Umweltwirkungen von Verkehrsmitteln nur auf Basis realistischer Transportketten sinnvoll beurteilt werden können – und wundern uns, dass andere sich jetzt über den von ihnen angestellten Vergleich von Zahlen, die nicht zusammen passen, wundern….

Weitere Informationen ...

13.07.2011 Und weiter wundern wir uns, wie eine Fehlinformation im SPIEGEL zu Focus-Online-Fakten gemacht wird: "Bisher unterstellten die Bahn-Statistiker Lastwagen einen Verbrauch von 46 Litern...Das ifeu-Institut geht demnach nun in aktualisierten Zahlen von 36 Litern Verbrauch der Lkw aus und relativiert damit seine ursprüngliche Berechnung." Spätestens diese Behauptung tangiert unseren wissenschaftlichen Ruf. Denn was so nicht existiert hat, kann auch nicht relativiert werden! Im Klartext: Ein Verbrauch von 46 Litern wurde von uns nie verwendet; deshalb bedurfte es auch keiner Relativierung. Mehr ...

 
 
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Agrarkraftstoffe und Flächenverbrauch -
E10 in der Kritik

 

foto made by Guido Reinhardt, IFEU10.06.2011 Das IFEU beriet den Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) in Sachen E 10 und anderen Biokraftstoffen. Auf einer Pressekonferenz forderte der BUND nun die Bundesregierung auf, die Einführung des Agrosprits E10 endgültig zu stoppen. "E10 hält die Autohersteller davon ab, stärker auf Spritspar-Technologien zu setzen".
Guido Reinhardt vom IFEU kritisierte ebenfalls die Pläne der Bundesregierung und der Europäischen Union zur Beimischung von Agrarkraftstoffen.

Foto: v.l. Dr. Reinhardt (IFEU), Dr. Reh (BUND, Verkehrsexperte), R.Rosenthal (BUND, Pressesprecher)

Weitere Informationen ... (Website BUND)

BUND-Hintergrundpapier zu Agrarkraftstoffen und Flächenverbrauch ...
(pdf 84 KB)

 

 
 
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Klimaschutz in Ludwigshafen: Konzepte und Konzerte

 

10.05.2011 Klimaschutz wird in Ludwigshafen am Rhein derzeit groß geschrieben. Das IFEU unterstützt die Stadt dabei durch eine ganze Reihe von Projekten. Das vom IFEU erarbeitete integrierte Klimaschutzkonzept (Projektlaufzeit November 2009 bis April 2011) beinhaltet einen umfassenden Maßnahmenkatalog, um die CO2-Emmissionen bis 2020 um ein Fünftel zu reduzieren. Zudem werden im Rahmen der Ludwigshafener Klimawochen vier „klimaneutrale“ Symphoniekonzerte und die „Leuchttour“-Ausstellung auf dem Berliner Platz mitbetreut. Das Klimaschutzprojekt an Ludwigshafener Schulen in Kooperation mit der TWL und der Stadt läuft bereits seit 2005 und hat zu deutlichen Energieeinsparungen in den Klassenzimmern geführt.

Weitere Informationen zum Klimaschutzkonzept ... (Website Stadt Ludwigshafen)

Weitere Informationen zu den Schulprojekten ...

 

 
 
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100 MW Spitzenlast-Gasturbine der HSE in Darmstadt in Bau: IFEU bestätigte die Umweltverträglichkeit

 

source: HSE15.04.2011 Für den Ausbau erneuerbarer Energieträger müssen Schwankungen der Stromerzeugung aus Wind und Sonne schnell im Netz durch Reservekapazitäten ausgeglichen werden, die Energie sehr kurzfristig zur Verfügung stellen. Dafür baut die HSE in Darmstadt zwei moderne und hocheffiziente Spitzenlast-Gasturbinen. Die 100 MW Anlage wird ab Frühjahr 2012 (siehe Foto, Quelle: HSE) in Betrieb gehen. Das IFEU hat im Rahmen des Genehmigungsverfahrens die Umweltverträglichkeit geprüft und bestätigt.

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Kriterien zur nachhaltigen Beschaffung holzartiger Biomasse für die Strom- und Wärmegewinnung im Land Berlin

 

11.04.2011 Als Klimaschutzmaßnahme wollen das Land Berlin und die Vattenfall Europe AG verstärkt Holz zur Strom- und Wärmeerzeugung einsetzen. Um die Nachhaltigkeit der Beschaffung des Holzes sicherzustellen, haben Berlin und Vattenfall eine Vereinbarung getroffen, in welcher die entsprechenden Kriterien dargelegt sind. Das IFEU wurde von den beiden Partnern beauftragt, diese Kriterien mit zu entwickeln, Empfehlungen zum Umgang mit und zur Einbeziehung von weitergehenden Fragen wie insbesondere der indirekten Effekte zu formulieren und ein Benchmark geeigneter Zertifizierungssysteme durchzuführen.

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"Fanal des Umbaus“: Effizienz, Sparen und erneuerbare Energien als Alternative zur Atomkraft

 

März 2011 Die Katastrophe in Fukushima zeigt: Ein grundlegender Umbau unseres Energiesystems ist erforderlich. „Ein nachhaltiges Energiesystem muss auf Energieeffizienz, Einsparung und erneuerbaren Energien basieren“, betont IFEU-Geschäftsführer Markus Duscha. Das IFEU habe sich seit Anbeginn seiner Arbeiten im Jahre 1978 kritisch mit der Nutzung der Atomkraft auseinandergesetzt und bearbeitet weiterhin Themen im Bereich Radioökologie und Strahlenschutz. Ein Beispiel für frühere Arbeiten sei die im Jahre 1986 erschienene Studie "Die Folgen von Tschernobyl" (pdf).
"Dieser Tradition sind wir weiterhin verpflichtet", so Duscha. Deshalb formuliert das IFEU sehr konkrete Vorschläge für die Gestaltung eines Energiesystems ohne Kernenergie.

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UMBReLA: Elektroauto und Umwelt online

 

22.03.2011 Das Elektroauto kommt: Hybridfahrzeuge, kombinierte Verbrenner-Elektro-Antriebe, bieten inzwischen fast alle Hersteller an, in den kommenden Jahren werden auch die reinen Elektrofahrzeuge auf die Straße rollen. Doch wie sieht die Umweltbilanz der Elektromobilität aus? Was unterscheidet sie? Welche Erkenntnisse ergeben sich auch aus den von der Bundesregierung geförderten Forschungsvorhaben? Das untersucht das IFEU in dem vom BMU geförderten Projekt „UMBReLA - Umweltbilanzen Elektromobilität“.
Schon jetzt ist die UMBReLA-Internetseite mit vielen Hintergrundinformationen online. Im Laufe des Projektes werden weitere Umweltbilanzen dargestellt.

Weitere Informationen ... (UMBReLA-Website)

 
 
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Beton: Es kommt darauf an, wie man ihn macht

 

21.03.2011 Recycling-Beton aus aufbereitetem Bauschutt hat zwar ein enormes Potenzial, die Umwelt zu entlasten. In der Praxis setzt sich der so genannte RC-Beton aber nur langsam durch. Das liegt auch daran, dass die Praktiker bisher zu wenig über das Material wissen. In der Broschüre „RC-Beton im Baubereich - Informationen für Bauherren, Planer und Unternehmen“ stellt das IFEU im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Baden-Württemberg die wichtigsten Informationen für die Praxis von Bauherren, Planern und Unternehmen zusammen. Das schmale Handbuch enthält auch einen Leitfaden für Bauschuttrecycling- und Transportbetonunternehmen mit den Erfahrungen aus konkreten Bauvorhaben im Raum Stuttgart und Heilbronn. Mehr Infos dazu unter www.rc-beton.de.

Weitere Informationen ... Download "RC-Beton im Baubereich - Informationen für Bauherren, Planer und Unternehmen", (pdf 3,6 MB)

 
 
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IFEU spendet 5.000 Euro an ein Regenwasser-Bewässerungsprojekt in Rwanda

 

25.02.2011 Im Jahr 2009 sind unsere Mitarbeiter dienstlich insgesamt 462.910 Personenkilometer geflogen. Dies bedeutet, dass wir durch Reisen zu Projektmeetings, Projektmanagementterminen und Konferenzen im Ausland ca. 60 t CO2 emittiert haben (bei einem Emissionsfaktor von 130 g pro Personenkilometer). Wann immer möglich, nutzen IFEU-Mitarbeiter die Bahn. Bei einigen unserer Aktivitäten im entfernteren Ausland ist dies jedoch nicht möglich. Die Mitarbeiter des IFEU haben nach einer Möglichkeit gesucht, wie mit dem durch die Flugreisen emittierten CO2 umzugehen ist, denn zur Sinnhaftigkeit von Kompensation gibt es Bedenken.

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Erster Newsletter des EU-Bioraffinerie-Projekts SUPRABIO

 

Logo suprabio23.02.2011 Auf dem Weg zu einer biobasierten Ökonomie gelten Bioraffinerien gemeinhin als eine nachhaltige Form der Biomassenutzung, die zu einer Palette an stofflichen und energetischen Produkten hinführt, welche auf nachwachsenden Rohstoffen basiert. Die EU-Kommission fördert derzeit drei große Forschungsprojekte zu diesem Thema, u. a. das von der Universität Oxford koordinierte SUPRABIO-Projekt. Projektpartner aus acht europäischen Ländern erforschen und entwickeln seit Februar 2010 Bioraffineriekonzepte mit einem besonderen Fokus auf innovativen biochemischen und thermochemischen Konversionsverfahren, Prozessintegration sowie Fragen der Nachhaltigkeit. Letztere werden unter Federführung des IFEU bearbeitet.


Lesen Sie hier den 1. Projekt-Newsletter ...

 
 
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Ökobilanz von Getränkeverpackungen in Österreich

 

18.02.2011 Im Auftrag des Ministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) sowie der Altstoff Recycling Austria AG (ARA) und des Fachverbands der Nahrungs- und Genussmittelindustrie führte das IFEU eine Ökobilanz von Mineralwasser- und Limonadenverpackungen unter den Rahmenbedingungen des Österreichischen Marktes durch. Das Bezugsjahr der Studie ist das Jahr 2010.

Ökobilanz von Getränkeverpackungen in Österreich
Executive Summary (pdf 409 KB)

Ökobilanz von Getränkeverpackungen in Österreich
Endbericht (pdf 2.8 MB)


 
 
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EMIGMA - Empowerment von Migranten zum Klimaschutz

 

07.01.2011 Knapp ein Fünftel der in Deutschland lebenden Menschen hat einen Migrationshintergrund. Über die umweltbezogenen Einstellungen, das Umweltverhalten und das bürgerschaftliche Engagement für den Klima- und Umweltschutz von Migranten liegen bisher jedoch nur wenig gesicherte empirische Erkenntnisse vor. In dem vom BMBF geförderten Projekt „EMIGMA - Empowerment von Migranten zum Klimaschutz“ sollen das Umweltverhalten und die umweltbezogenen Einstellungen von türkisch- und russischsprachigen Migranten erforscht und das Engagement dieser Gruppen für den Klimaschutz gestärkt werden. Das Projekt wird vom IFEU zusammen mit dem Fachbereich "Angewandte Sozialwissenschaften" (Federführung: Prof. Dr. Marcel Hunecke, Prof. Dr. Ahmet Toprak) der FH Dortmund durchgeführt. Ein Schwerpunkt des IFEU ist dabei die Quantifizierung des Umweltverhaltens. Dabei sollen u.a. auch der von IFEU entwickelte CO2-Rechner eingesetzt werden.

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Masterplan 100 % Klimaschutz in Kommunen

 

16.12.10 Deutschland hat sich mit dem Energiekonzept das Ziel gesetzt, bis 2050 mindestens 80 % der Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Um dieses Ziel zu erreichen ist es notwendig, dass Bund, Länder und Kommunen am gleichen Strang ziehen und gemeinsam das Energiesystem verändern. Das IFEU hat zu einem Expertenkreis eingeladen, bei dem das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement, das Institut für ZukunftsEnergieSysteme, die Forschungsgruppe Umweltpsychologie der Universität Saarland, Vertreter des Bundesumweltministeriums und des Umweltbundesamtes vertreten waren. Ergebnis des Expertenkreises ist das Papier „Auf dem Weg zur Nullemissionskommune – Masterplan 100 % Klimaschutz“, in dem wichtige Rahmenbedingungen für die nachhaltige Zielerreichung auf kommunaler Ebene zusammengefasst werden.

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Industrielle Abwärme: Erste bundesweite Potenzial- und Maßnahmenstudie

 

15.12.10 Das technisch-wirtschaftliche Potenzial industrieller Abwärme in Deutschland bei Temperaturen über 60°C liegt bei rund 18 % des industriellen Endenergieeinsatzes. Dies geht aus der Studie „Die Nutzung industrieller Abwärme – technisch-wirtschaftliche Potenziale und energiepolitische Umsetzung“ hervor, die gemeinsam von IFEU, Fraunhofer-ISI und IREES GmbH erarbeitetet wurde. Darin wird neben der erstmaligen Quantifizierung von Abwärmepotenzialen in Deutschland auch ein Maßnahmenpaket zur Nutzung industrieller Abwärme entwickelt. Dabei spielen die Ausweitung der Förderung von Abwärmenutzung, die Entwicklung von Abwärmebörsen und leitfadengestützten Wärmenutzungskonzepten sowie die Ausgestaltung einer Abwärmenutzungsverordnung eine wichtige Rolle. Die Studie wurde im Rahmen des Projektes „Strategien der Nationalen Klimaschutzinitiative“, gefördert vom Bundesumweltministerium erstellt.

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Ausstellung Energie = Arbeit

 

Quelle: Stiftung Brandenburger Tor13.12.10 Ohne Energie geht gar nichts – aber wieviel brauchen wir tatsächlich? Wie können wir von der heutigen 6000 Watt- zur 2000 Watt-Gesellschaft von Morgen kommen, die überwiegend mit erneuerbaren Energien versorgt wird? Die Ausstellung „Energie = Arbeit“ geht diesen Fragen nach. Das IFEU hat dazu den ENERGIEPASS, einen Bürgerszenariorechner sowie plastische Beispiele aus dem Ökobilanzbereich beigesteuert. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 13.02.2011 im Max Liebermann Haus neben dem Brandenburger Tor in Berlin. Danach wandern Module der Ausstellung nach Mannheim in das TECHNOSEUM.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie
hier (Website zur Ausstellung).

 
 
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IFEU-Teamtopf bei der Klimaschutz+ Stiftung

 

Quelle: Fölt e.V.10.12.10 Im Rahmen des Weihnachtsnewsletters hat das IFEU bei der Stiftung Klimaschutz+ einen Teamtopf mit einer Startsumme von 2.500 Euro eingerichtet. Mit diesem Geld wird ein Kraftwerk auf Basis erneuerbarer Energien finanziert. Die Einspeisevergütung, die durch das Kraftwerk erwirtschaftet wird, wird zu 100 % an das Projekt Ruanda „Regenwassernutzung zur lokalen Bewässerung“ ausgeschüttet. In der Stadt Gikonko in Ruanda werden zwei Regenwasserbassins gebaut. Sie sollen während der Regenzeit Wasser für die kritischen Wochen der Trockenzeit speichern. Damit werden Felder bewässert und Ernteausfälle reduziert. Das Projekt wird vom Verein „Förderung des ökologischen Landbaus in den Tropen“ (FÖLT, Website) in Kooperation mit der ruandischen Association Nyiramilimo (Femme Travailleuse) umgesetzt. Doch es soll nicht bei dieser einmaligen Zahlung in den Teamtopf bleiben: orientiert an den CO2-Emissionen unserer Geschäftsreisen spenden wir jährlich einen Betrag von etwa 5.000 Euro an die Klimaschutz+ Stiftung.

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Film zum praktischen Klimaschutz in Schulen

 

Cover DVD07.12.10 Vor kurzem ist die DVD „Klimaschutz im Schulalltag - So sparen Schüler Energie“ erschienen, die von tsm-video produziert, vom Medieninstitut der Länder (FWU) herausgegeben und vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Württemberg zum großen Teil finanziert wurde. Die DVD, bei der das IFEU die fachliche Konzeption und Beratung geleistet hat, zeigt Möglichkeiten, Schülerinnen und Schüler zum energiebewussten Verhalten anzuleiten. Sie erhalten einen Überblick über den Klimawandel und Möglichkeiten des praktischen Klimaschutzes im Schulalltag. Umfangreiches Arbeitsmaterial und interaktive Übungen im ROM-Teil ergänzen die DVD. Die Maßnahmen und Aktionen in der gezeigten Schule sind beispielhaft und idealtypisch.

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Energieeffizienz
Ein Lehr- und Handbuch

 

 

Buchcover12.11.10 Das neue IFEU-Lehr- und Handbuch "Energieeffizienz" ist erschienen.

Energieeffizienz und Energieeinsparungen sind - neben erneuerbaren Energien - die Basis für eine volkswirtschaftlich optimierte Energiestrategie.
Das Buch bietet einen umfassenden Überblick über alle Bereiche der Energieeffizienz.

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Biomethan als Kraftstoff – eine Handlungsempfehlung zur Biokraft-NachV für die Praxis
Projekt und Abschlussveranstaltung


 

Studiencover02.11.10 Biomethan als Kraftstoff stellt eine Besonderheit unter den Biokraftstoffen dar. So gibt es für Biomethan aus nachwachsenden Rohstoffen bislang keine Standardwerte für den Nachweis des Treibhausgas-Minderungspotenzials. Zudem ist die Berechnung des Treibhausgas-Minderungspotenzials komplexer als bei flüssigen Biokraftstoffen, da es sich bei dem Biogasprozess typischerweise um einen Multi-Input-Prozess handelt. Im Rahmen eines durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit geförderten Zuwendungsprojektes hat das IFEU in Zusammenarbeit mit Becker Büttner Held (BBH) Berlin eine Handlungsempfehlung erarbeitet. Darin finden sich rechtliche Aspekte erläutert sowie eine Anleitung zur Berechnung des Treibhausgas-Minderungspotenzials für Biomethan als Kraftstoff.
Die Handlungsempfehlung wurde am 28. Oktober 2010 auf einer Abschlussveranstaltung im Bundespresseamt Berlin vorgestellt.

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Ökologische Untersuchung zu technisch getrockneten Holzhackschnitzeln


 

31.10.10 Die ökologische Untersuchung zu technisch getrockneten Holzhackschnitzeln beinhaltet sowohl die Frage nach der Gleichwertigkeit von diesen mit Holzpellets als auch eine Gegenüberstellung der technischen Trocknung zur Naturtrocknung von Hackschnitzeln. In ersterem Fall war insbesondere von Interesse, ob aus ökologischer Sicht Gründe für eine unterschiedliche Förderung der beiden Holzbrennstoffe bestehen wie im Erneuerbare Energien Gesetz 2009 gegeben. Diese Frage ist nach den Ergebnissen der Untersuchung zu verneinen, technisch getrocknete Hackschnitzel und Holzpellets stellen sich aus ökologischer Sicht gleichwertig dar. Der Vergleich mit naturgetrockneten Hackschnitzel wurde auf zwei verschiedenen Betrachtungsebenen durchgeführt. Zum einen ausgehend von der gleichen Menge eingesetzte frische Hackschnitzel und zum anderen mit dem gleichen Produktionsziel von einer Kilowattstunde erzeugte Wärme. Das Ergebnis des Vergleichs wird durch die zur technischen Trocknung eingesetzte Wärme bestimmt. Handelt es sich dabei um ansonsten ungenutzte Abwärme oder um regenerative Wärme mit geringen Vorlasten, zeigen sich technisch getrocknete Hackschnitzel vorteilhaft oder zumindest gleichwertig. Muss dafür Wärme aus Erdgas eingesetzt werden, ergibt sich kein Vorteil gegenüber der Naturtrocknung.

Weitere Informationen ...(pdf 380 kB)

 
 
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Erster “EcoTransIT World Stakeholder Workshop”
am 5. Oktober in Paris


 

15.10.2010 Mehr als 100 Teilnehmer von 50 Logistikunternehmen, Versendern sowie wissenschaftlichen und anderen Organisationen haben auf Einladung der UIC und des EcoTransIT Konsortiums am ersten “EcoTransIT World Stakeholder Workshop” teilgenommen, der am 5. Oktober in Paris stattfand. Als Mitglied im Entwicklerteam war IFEU mit einem Vortrag zur Berechnungsmethode für den Straßen- und Schienenverkehr beteiligt. EcoTransIT ist ein Tool, mit dem der Energieverbrauch und die Emissionen des Güterverkehrs auf beliebigen Strecken weltweit mit verschiedenen Verkehrsmitteln sehr konkret berechnet werden können.

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Tagung „Stoffstrommanagement mineralischer Bauabfälle – Impulse aus Rheinland-Pfalz“


 

04.10.2010 Mineralische Bauabfälle stellen mit Abstand die größte Abfallfraktion dar. In vielen Fällen ist es noch nicht gelungen, diese so aufzubereiten, dass sie als hochwertige Baustoffe eingesetzt werden könnten. Aus Sicht des Ressourcenschutzes sind noch deutliche Defizite zu erkennen.
In Rheinland-Pfalz konnten wichtige Impulse zur Optimierung des Stoffstrommanagements erzielt werden. Diese Impulse wurden im Rahmen einer Tagung des Ministeriums für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz sowie des Landesamtes für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht vorgestellt. Die Tagung wurde vom IFEU im Auftrag des Ministeriums inhaltlich konzipiert und organisiert.



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Palm Oil Greenhouse Gas Calculator
Rechenhilfe für die Berechnung der Treibhausgasemissionen von Palmöl verfügbar


 

27.09.2010 Eine erste Version für die Berechnung der Treibhausgasemissionen für Palmöl ist fertig gestellt und kann hier heruntergeladen werden. Es handelt sich dabei um das erste von einer Reihe von praxistauglichen Rechentools, die IFEU gefördert durch BMU zur Unterstützung für Marktteilnehmer bei der Treibhausgasberechnung im Rahmen der BioSt-/Biokraft-NachV erstellt.

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Ökologische Bewertung von Einweg- und Mehrweg-Getränkeverpackungen


 

13.07.2010 Seit einigen Wochen findet das Thema der ökologischen Bewertung von Einweg- und Mehrweg-Getränkeverpackungen eine verstärkte mediale Aufmerksamkeit. Die meisten dieser Pressemeldungen und Artikel berufen sich auf kürzlich fertiggestellte Ökobilanzen des IFEU zum Thema Verpackungen für Wässer und karbonisierte Erfrischungsgetränke sowie für Bier. Die komplexen Ergebnisse unserer Studien sind unserer Ansicht nach in den Medien zum Teil verkürzt wiedergegeben worden, was zu einer falschen Wahrnehmung der Studien und der Arbeit des IFEU führen könnte.

Hier besteht Klärungsbedarf! Mit einer Handreichung (pdf 314 KB) möchten wir die aktuelle Sachlage einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen.


 
 
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Butter bei die Fische - ein "Energie­dienstleistungs­gesetz" sollte die Chance für eine ambitionierte Effizienzpolitik nutzen


 

12.07.2010 Der Stromverbrauch in Deutschland ist seit 1990 nahezu kontinuierlich gestiegen. Dabei sind die Einsparpotenziale groß: Durch politische Maßnahmen könnte bis 2020 ein wirtschaftliches Einsparpotenzial von mindestens 70 TWh erreicht werden, was rund 14 % des Stromverbrauchs des Jahres 2009 entspricht. Ein wichtiger erster Schritt ist die lange erwartete Umsetzung der europäischen Energiedienstleistungs-Richtlinie von 2006 in ein deutsches Gesetz mit ambitionierten Energieeinsparzielen und starken Maßnahmen. Der aktuell vorliegende Entwurf eines deutschen „Energiedienstleistungsgesetzes“ ist jedoch wenig hilfreich, so Dr. Martin Pehnt, Fachbereichsleiter Energie am IFEU. „Schon die EU-Richtlinie schlägt wesentlich stringentere Instrumente vor als dieser Gesetzesentwurf, z.B. einen Energieeffizienzfonds und Einsparverpflichtungen, wie es sie in anderen europäischen Ländern gibt.“

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Kälteanlagen nutzen zur Integration von Erneuerbaren Energien

 

12.07.2010 Lastmanagement wird im Energiesystem der Zukunft ein relevanter Baustein sein. Doch welche Aggregate eignen sich dazu? Das IFEU untersuchte im Rahmen des E-Energy-Forschungsprogramms, ob und welche Kälteanlagen in Mannheim geeignet sind, zeitweilig Schwankungen der Stromversorgung auszugleichen. In der MOMA-Projektstudie „Nutzung von thermischen Speichern als Energiespeicher“ konnte gezeigt werden, dass eine maximal einstündige Verschiebung von etwa 20 MW (das entspricht rd. 5 % der Sommerspitzenlast im Mannheimer Netz) realisierbar sein dürfte. Wenn sich dies durch intelligente Steuerungen in Zukunft in der Praxis umsetzen ließe, könnte damit ein Beitrag zur besseren Integration erneuerbarer Energien geleistet werden.

Weitere Informationen (pdf 4,35 MB) ...

 
 
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Brennstoffzellen­wettbewerb in Hamburg und Schleswig-Holstein


 

12.07.2010 Bereits zum dritten Mal unterstützte das IFEU im Auftrag von E.ON Hanse einen Wettbewerb zum Thema „Erneuerbare Energien und Brennstoffzellentechnologie“. Er wurde sowohl in Hamburg in Kooperation mit der Stadt Hamburg als auch in Schleswig-Holstein gemeinsam mit dem Bildungs- und dem Wirtschaftsministerium durchgeführt und richtete sich an alle weiterführenden Schulen. Schülerinnen und Schüler erarbeiteten Projekte zur Nutzung erneuerbarer Energien und bastelten eindrucksvolle Modelle. Die Wettbewerbe werden auch zukünftig weitergeführt.

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Kommunaler Klimaschutz - Konzepte für Esslingen und Münster


 

12.07.2010 Auch der Bereich des kommunalen Klimaschutzes bleibt ein wichtiger Bestandteil der Arbeit des IFEU. Für Klimaschutzvorreiterstädte wie Münster und Esslingen wurden neue Konzepte erarbeitet, um die Städte bei der Erreichung ihrer ambitionierten Ziele zu unterstützen. Neuer Bestandteil dieser Klimaschutzkonzepte ist die Berechnung der regionalen Wertschöpfung. Dadurch erhalten Kommunen weitere Argumente für den Klimaschutz vor Ort.

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EcoTransIT World für weltweite Transporte


 

Logo EcoTransIT31.05.2010 EcoTransIT World berechnet die Luftschadstoffemissionen und den Energieverbrauch für konkrete weltweite Transporte. Die neue Version, seit Ende Mai online, wurde im Auftrag des europäischen Eisenbahnverbandes (UIC), DB Schenker und anderer europäischer Bahnen erstellt und vollständig überarbeitet. Den wissenschaftlichen Hintergrund lieferte wie bisher das IFEU-Institut und erstmalig das Öko-Institut, das die Bereiche Seeschifffahrt und Flugverkehr abdeckte.

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Baubeginn für die energetische Sanierung eines landwirtschaftlichen Ausbildungszentrums bei Urumqi/China

 


 

Foto der Einweihung31.05.2010 Am 27. Mai 2010 wurde die Baustelle in Nanshan in der Nähe der Hauptstadt der Provinz Xinjiang in China feierlich eröffnet. Durch die energetische Sanierung des 15 Jahre alten Gebäudes soll der Heizenergieverbrauch um 80 % gesenkt werden. Das IFEU hat die Sanierung im Rahmen eines vom Bundesministerium für Forschung und Bildung (BMBF) geförderten Forschungsprojekts maßgeblich mitgeplant und wurde dabei durch das Architekturbüro Culturebridge Architects (Grünstadt/Beijing) unterstützt. Auf chinesischer Seite sind die Projektpartner das Construction Committee der Stadt Urumqi, die Umweltbehörde der Provinz sowie die Universität von Xinjiang.

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Neue Ökobilanz zu Getränkeverpackungen für Bier fertig gestellt


 

14.05.2010 In der ISO-konformen Studie mit dem Titel "Ökobilanzielle Untersuchung verschiedener Verpackungssysteme für Bier" wurde im Auftrag des europäischen Verbands der Dosenhersteller BCME (Beverage Can Makers Europe) untersucht, wie bestimmte Verpackungen im ökologischen Vergleich miteinander abschneiden. Die Untersuchungen wurden von einer Gruppe unabhängiger kritischer Gutachter geprüft.

Betrachtet wurden Glas-Mehrwegflaschen und Getränkedosen sowie weitere ausgewählte Einwegverpackungen. Es zeigte sich, dass die Glas-Mehrwegflaschen bei regionaler Biervermarktung weiterhin einen ökologischen Vorteil gegenüber den Getränkedosen aufweisen. Bei überregional vertriebenen Bieren ist dieser Unterschied nicht mehr unbedingt vorhanden.

Weitere Informationen ... (pdf 110 KB)

 

 

 

Erste Gegenüberstellung mehrerer Ökobilanzen zu Getränkeverpackungen


 

12.05.2010 Für Lebensmittel- und Getränkeverpackungen sind bereits zahlreiche Ökobilanzen durchgeführt und veröffentlicht worden, so dass es sinnvoll erschien, diese Studien eingehend zu betrachten. Eine erste Gelegenheit dazu bot sich mit der „Meta analysis: "LCA studies on beverage cartons and alternative packaging“ (fertig gestellt im Nov 2009). Im Auftrag von ACE (Alliance for Beverage Cartons & the Environment) und WWF (World Wide Fund for Nature) wurde (1) ein strukturierter Überblick über Ökobilanzen zu Getränkekartons und alternativen Verpackungen erarbeitet und (2) der Frage nachgegangen, ob diese Studien allgemeine Schlüsse über das relative Abschneiden der Kartons zulassen.
22 Ökobilanzen wurden untersucht. Die Analyse der Ergebnisse zeigte einige klare Trends: Sowohl bezüglich des Bedarfs an fossilen / nicht erneuerbaren Energieträgern als auch der Treibhausgasemissionen scheint der Getränkekarton in den zentralen Füllgutkategorien Milch- und Fruchtsaft relativ vorteilhaft abzuschneiden. Für andere Umweltindikatoren sind die Ergebnisse jedoch weniger eindeutig. Unter anderem wird in der Meta-Analyse auch thematisiert, dass einige Umweltaspekte in den betrachteten Ökobilanzen keine Berücksichtigung fanden.

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Vergleichende Umweltbilanz des Reisebusses

 

12.04.2010 Reisebusse haben allgemein kein sonderlich hohes ökologisches Ansehen. Dabei sind sie ein Teil des gemeinschaftlichen Verkehrs, der mit hohen Auslastungsgraden und prinzipiell verbrauchsgünstigen Fahrzeugen gut punkten kann. Allerdings haben Reisebusse meist auch einen Dieselmotor mit den Emissionen von Stickoxiden und Partikeln. Schon 2004 hatte das
IFEU für den Internationalen Reisebusverband (RDA) den Reisebus in seinen typischen Nutzungen mit Pkw, Bahn und Flugzeug verglichen. Er schnitt dabei ziemlich gut ab.
Mittlerweile hat sich die Verbrauchs- und Emissionssituation vieler Verkehrsmittel verbessert. Deshalb gibt es eine aktualisierte Fassung der "Vergleichenden Umweltbilanz des Reisebusses".
Download (über RDA-Homepage)

 
 

 
 

Klimaoffensive der Veolia Stiftung: in zwölf Schritten zum Klimaschutz

 

24.03.2010 Die Veolia Stiftung startet im zehnten Jahr ihres Bestehens eine Klimaoffensive. Unter fachlicher Begleitung des IFEU und des BUND Berlin analysiert die Veolia Stiftung ihren CO2-Fußabdruck, spürt Möglichkeiten der Verbesserung auf und entwickelt praktische Schritte, um die Emission von Treibhausgasen zu vermeiden, zu senken und zu kompensieren. Jede Frage, jede Erkenntnis, jeder Lösungsansatz auf diesem Weg wird in einem Blog beschrieben. Aus den eigenen Erfahrungen werden praxistaugliche Empfehlungen abgeleitet, die andere gemeinnützige Organisationen für sich nutzen können. Das IFEU gewährleistet in diesem Projekt die korrekte Datenbasis und erstellt ein Rechenschema für die CO2-Emissionen.

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Interview zur Mülltrennung

 

11.03.2010 Zum Thema "Mülltrennung" ein Interview mit dem IFEU-Geschäftsführer und Experten für Abfallwirtschaft Jürgen Giegrich.

in: Die Tageszeitung (TAZ) vom 10.03.2010

 
 

 
 

Internationale Städtepartnerschaft

Abschlussworkshop USA

 

10.03.2010 In der Woche vom 22. bis 26. Februar 2010 trafen sich sieben deutsche und sieben amerikanische Städte zu einem Abschlussworkshop in Chicago. Das vom IFEU zusammen mit dem Klima Bündnis organisierte Treffen bildete den Abschluss eines Projektes des Umweltbundesamtes (UBA) zur internationalen Städtepartnerschaft. In einem 2-tägigen gemeinsamen Workshop in Chicago wurden aktuelle Rahmenbedingungen in den Städten ausgetauscht und Beispielprojekte sowie die Ergebnisse des kommunalen Benchmark vorgestellt.

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NO2-Tagung am
3. und 4. März
in Heidelberg -
Vorträge jetzt online


 

Foto09.03.2010 Die Heidelberger Fachtagung zum Thema Stickstoffdioxid (NO2) war mit über 150 Teilnehmern äußerst erfolgreich! Seit dem 1. Januar 2010 sind EU-weit NO2-Grenzwerte gültig, die voraussichtlich an zahlreichen verkehrsnahen Messstellen in Deutschland überschritten werden. Da die Ursachen vor allem in den Emissionen des lokalen Straßenverkehrs liegen, dort aber fahrzeugspezifisch sehr unterschiedlich ausfallen, war die Diskussion um die Ursachen und vor allem um die Minderungsmaßnahmen sehr komplex. Die Tagung wurde vom IFEU für das Umwelt- und Verkehrsministerium Baden-Württemberg organisiert. Im Bild K. Falkenberg, Gen.Dir. der DG Umwelt, Brüssel, U. Lambrecht, IFEU und E. Würzner, OB der Stadt Heidelberg. Die Homepage zur Tagung enthält jetzt die Vorträge und Presseerklärungen.

 
 

 
 

Nachhaltige Biomasseherstellung


 

Am 05.02.2010 hat die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) den „Leitfaden Nachhaltige Biomasseherstellung“ veröffentlicht. Dieser Leitfaden erläutert die Nachhaltigkeitsanforderungen für die Stromerzeugung aus flüssiger Biomasse und für die Herstellung von Biokraftstoffen. Er setzt damit die Regeln für die Anerkennung von Zertifizierungssystemen und für die Einhaltung der Kriterien durch die Hersteller von Biomasse. Ein zentrales Kriterium ist die Erfüllung einer Mindestseinsparung an Treibhausgasemissionen. IFEU hat hierzu die Grundlagen erarbeitet, die Berechungsregeln formuliert und Empfehlungen für die konkrete Umsetzung entwickelt.

 

Leitfaden (über BLE-Website)

 

 
 

 
 

UMBReLA - Umweltbewertung Elekromobilität


 

02.02.2010 IFEU führt in dem Vorhaben UMBReLA diejenigen Ergebnisse zahlreicher Feldversuche und Forschungsprojekte insbesondere des BMU zusammen, die für eine Umweltbewertung hilfreich sind. Neben einer umfassenden Umweltbewertung der verschiedenen getesteten Möglichkeiten des batterie-elektrisch betriebenen Kfz-Verkehrs und einer Aufbereitung der Ergebnisse als Online-Tool soll auch eine Internetplattform mit einer Übersicht der Forschungsaktivitäten zu Elektromobilität aufgebaut werden.

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„Klimarechner Abfallwirtschaft“ für Entwicklungs- und Schwellenländer


 

26.01.2010 Entwicklungs- und vor allem Schwellenländer können durch den Aufbau von nachhaltigen Abfallwirtschaftssystemen ihre Treibhausgasbilanz nennenswert verbessern, v. a. durch die Verwertung von Abfällen und Vermeidung der Methanbildung aus der ansonsten erfolgenden Deponierung. IFEU hat jetzt im Auftrag der KfW Entwicklungsbank und in Kooperation mit der GTZ einen „Klimarechner Abfallwirtschaft“ (engl., SWM-GHG Calculator) entwickelt. Damit steht nun ein Excel-basiertes Instrument zur Verfügung, mit dem die Klimaschutzeffekte für unterschiedliche Entsorgungsstrategien kalkuliert werden können. Informationen sind auch über die KfW Entwicklungsbank erhältlich.

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Klimaschutzpotentiale der Abfallwirtschaft


 

13.01.10 Die Abfallentsorgung in der deutschen Abfallwirtschaft trägt erheblich zum Klimaschutz bei und kann dies in Zukunft noch umfassender tun. Zu dieser Einschätzung kommt eine neue Studie von Öko-Institut und IFEU, die jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Aktuell spart die Entsorgung und Verwertung von Siedlungsabfall – das sind v. a. Abfälle aus Haushalten und hausmüllähnliche Gewerbeabfälle – und von Altholz jährlich knapp 18 Mio. t CO2-Äquivalente ein. Noch im Jahr 1990 hatte die Abfallwirtschaft vorwiegend durch die Deponierung die Umwelt mit jährlich 38 Mio. t CO2-Äquivalenten belastet. Demgegenüber wird heute eine Minderung von insgesamt 56 Mio. t CO2-Äquivalenten erreicht. Durch weiterführende abfallwirtschaftliche Maßnahmen wie technische Optimierungen und Umlenkung von Abfallströmen kann dieser Minderungsbeitrag bis zum Jahr 2020 um bis zu 10 Mio. t CO2-Äquivalente gesteigert werden.

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Modellstadt Mannheim


 

15.12.09 Im Rahmen des Forschungsprojekts "Modellstadt Mannheim" haben Kunden der
MVV-Energie AG in Mannheim im Jahr 2010 die Möglichkeit, ein intelligentes Energiemanagementsystem zu testen. Mittels detaillierter Informationen zum eigenen Stromverbrauch im Internet, variabler Tarife und automatisierter Geräteschaltung können die Kunden zur Optimierung ihrer Energiekosten sowie des Energiesystems der Zukunft beitragen. Das IFEU begleitet das Forschungsprojekt als wissenschaftlicher Partner und wird die Praxistests auswerten. Falls Sie Interesse haben, am Praxistest mitzuwirken, stehen Ihnen Hinweise unter www.modellstadt-mannheim.de zur Verfügung."

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Mineralische Bauabfälle - RC-Beton


 

14.12.09 Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt fördert ein Projekt, in dem das IFEU untersuchen soll, unter welchen Prämissen und Randbedingungen der Einsatz von ressourcenschonendem RC-Beton aus ökologischer Sicht und aus Sicht des Ressourcenschutzes vorteilhaft ist und wie die Markteinführung gefördert werden kann. Dies erfolgt im Zusamenhang mit einem Pilotbauvorhaben der GAG Ludwigshafen, das nahezu ausschließlich aus diesem Baustoff errichtet wird, mitten in der Metropolregion Rhein-Neckar.

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Wettbewerb "Innovative Stromrechnungen"


 

Ausschnitt Zaehler14.12.09 Unter dem Motto „Innovativste Stromrechnung“ richtete das Land Baden-Württemberg im Jahr 2009 einen Wettbewerb aus. Teilnahmeberechtigt waren alle Versorger, die Kunden in Baden-Württemberg mit Strom beliefern. Der Wettbewerb wurde im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württembergs vom Wirtschaftsministerium durchgeführt. Mit Hilfe von innovativen Stromrechnungen soll der Verbraucher für seinen Verbrauch sensibilisiert und dadurch die Stromeffizienz erhöht werden.

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Ökostrom-Produkte


 

11.12.09 Die Nachfrage nach Ökostrom-Produkten hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Mit diesen steigenden Aktivitäten stellt sich die Frage nach
deren Umweltnutzen, denn Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom. Gemeinsam mit
dem Öko-Institut, dem Wuppertal-Institut und Ö-Quadrat hat das IFEU ein
Diskussionspapier zu diesem Thema verfasst.

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Ökobilanzen von Lebensmitteln


 

Lebensmittel25.09.09 Regionale Lebensmittel stehen bei Verbrauchern hoch im Kurs. Sie werden häufig als ökologisch und sozial verträglicher eingeschätzt als vergleichbare Lebensmittel aus überregionaler oder internationaler Produktion. Doch diese Annahme ist nicht immer richtig, wie das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (IFEU) in einer aktuellen Studie festgestellt hat. Denn neben dem Ort der Erzeugung entscheiden eine ganze Reihe anderer Faktoren bei der Frage, wie empfehlenswert ein Lebensmittel aus Sicht des Klimaschutzes und dem Verbrauch von fossilen Energieträgern tatsächlich ist. Sowohl die Produktionsbedingungen, die Verarbeitung, Verpackung und der Vertrieb des Lebensmittels spielen eine Rolle. Den größten Einfluss hat jedoch der Verbraucher über sein Konsum- und Einkaufverhalten.


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Erneuerbare Energien Innovationen für eine nachhaltige Energiezukunft


 

15.09.09 Die Broschüre zu Erneuerbaren Energien, die das Bundesumweltministerium unter fachlicher Begleitung des IFEU seit zehn Jahren herausgibt, ist in ihrer aktualisierten Form erschienen.
In dieser Zeit haben die Technologien, die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die Förderinstrumente, aber auch das Wissen um die ökologischen Aspekte der Energieversorgung immense Fortschritte gemacht.

Pressemitteilung (Website BMU)

 
 

 
 

Umweltwirkungen der Abwrackprämie erstmals bilanziert


 

Titelcover05.09.09 Die Abwrackprämie war ein Konjunkturprogramm und nicht in erster Linie zur Umweltentlastung konzipiert. Dennoch hatte das Programm positive Effekte auf die Umwelt - die mancherorts behaupteten negativen Umweltwirkungen sind nicht richtig. Denn die mit der Prämie geförderten neuen Fahrzeuge verursachen sehr viel weniger Schadstoffe und verbrauchen durchschnittlich 20 % weniger Kraftstoff als die entsorgten Fahrzeuge. Auch im Falle einer vorzeitigen Verschrottung des alten Pkw wird der verbleibende ökologische Aufwand für die Produktion des alten Pkw in aller Regel nach wenigen Tausend Fahrkilometern amortisiert.
Zeitgleich mit dem Auslaufen der Abwrackprämie legt das IFEU die Studie „Abwrackprämie und Umwelt - eine erste Bilanz“ vor, die auf der Homepage des Auftraggebers BMU als Download erhältlich ist.

 
 

 
 

Anbau und Nutzung von Sweet Sorghum (Zuckerhirse)


 

14.08.09 Nahrungsmittel oder Biokraftstoffe - der Gegensatz wird immer heftiger diskutiert.
Sweet Sorghum (Zuckerhirse) soll beides sein. Eine Multifunktionspflanze, aus der sowohl Biokraftstoffe der ersten und zweiten Generation als auch Nahrungsmittel und Dünger gleichzeitig produziert werden können. Bisher existierten jedoch nur lückenhafte Erkenntnisse zur Umweltbilanz dieser Pflanze.

Im Auftrag der Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO), Rom, untersuchte das IFEU die ökologischen Auswirkungen von Anbau und Nutzung von Zuckerhirse.


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Nationale
Klimaschutzinitiative


 

13.08.09 Energieeffizienz schafft neue Arbeitsplätze in Deutschland und senkt Kosten - Privathaushalte, Kommunen und Unternehmen profitieren
Ein effizienter Umgang mit Energie lohnt sich in mehrfacher Hinsicht: Alleine durch Energieeffizienz lassen sich 260.000 neue Arbeitsplätze bis zum Jahr 2020 schaffen, 77 Millionen Tonnen des klimaschädlichen CO2 vermeiden und 19 Milliarden Euro Energiekosten sparen. Das geht aus einer neuen Studie hervor, die das Bundesumweltministerium (BMU) veröffentlicht hat.
Die Studie, die von den Instituten IFEU, ISI, gws und Prognos erarbeitet wurde, analysiert die Wirkung von 33 zusätzlichen Maßnahmen zur Energieeffizienz in der Wirtschaft, in Privathaushalten und im Verkehr. Die Effizienz steigt durch Investitionen in neue Techniken wie Benzin sparende Autos, Wärmedämmung von Gebäuden oder Strom sparende Geräte. Der Strombedarf lässt sich durch die betrachteten Maßnahmen bis 2020 um 14 Prozent senken, was rechnerisch zehn große Kraftwerke überflüssig macht. Berücksichtigt wurden nur bereits verfügbare und wirtschaftliche Techniken.

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Neue IFEU- Geschäftsführer


 

01.07.09 Jürgen Giegrich (links) und Markus Duscha (rechts) sind seit heute Geschäftsführer des IFEU. Beide sind seit rund zwei Jahrzehnten am IFEU und als Fachbereichsleiter tätig. Ulrich Höpfner (63, Mitte) war seit Gründung des Instituts Vorstand des IFEU-Vereins bzw. dann Geschäftsführer der IFEU-GmbH. "31 Jahre Verantwortung für das IFEU - jetzt sollen die Jüngeren das Institut weiterführen. Ich verlasse die Brücke, aber nicht das Schiff", so Höpfner in einer Feierstunde mit symbolischer Schlüsselübergabe. Mit dem herzlichen Dank verbanden die neuen Geschäftsführer die Hoffnung, dass Ulrich Höpfner - neben der Tätigkeit im Bereich "Verkehr und Umwelt" - noch "sehr lange mit Rat und Tat für das ganze Haus" zur Verfügung stehe.

 
 

 
 

Erneuerbare Energien und Effizienz stärker miteinander verzahnen


 

30.06.09 Um ambitionierte Klimaschutzziele zu erreichen, sind Maßnahmen zum Ausbau erneuerbarer Energien, zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Forcierung des Energiesparens gleichzeitig notwendig. Mit stärkerer Marktdurchdringung von Effizienz und erneuerbaren Energien ergeben sich neue Synergien, aber auch mögliche Konkurrenzen.

Das vom IFEU Heidelberg und vom Wuppertal Institut für Klima Umwelt Energie durchgeführte Projekt „Energiebalance“, dessen Endbericht nun vorliegt, untersuchte für das Bundesumweltministerium diese Verzahnung gemeinsam mit zahlreichen Praxispartnern.

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Transport and Air Pollution - Tagung in Toulouse


 

Foto H.Helms, F.Duennebeil24.06.09 "Traktoren und auch Baumaschinen tragen zu einem erheblichen Anteil zu den Partikel- und NOx-Emissionen in Deutschland bei", so Hinrich Helms auf der „Transport and Air Pollution“ Tagung in Toulouse. Er zeigte anhand des von IFEU für das Umweltbundesamt entwickelten Modells TREMOD-MM aber auch, dass die Emissionen in Zukunft stark zurückgehen werden. Denn auch dort zeigen sich allmählich die positiven Auswirkungen der verschärften Abgasgesetze der EU.
Wie in den Vorjahren stellten IFEU-Wissenschaftler auf der Internationalen Tagung „Transport and Air Pollution“ (verbunden mit dem „Environment and Transport Symposium“) aktuelle Arbeiten vor. IFEU-Kollege Frank Dünnebeil (rechtes Bild) berichtete über die Wirksamkeit von verkehrlichen Maßnahmen zur Reduktion der NO2-Belastung im Tiroler Inntal und gab zudem eine Übersicht zum Energieverbrauch und CO2-Emissionen des Verkehrs in Shanghai.

Präsentation zu mobilen Maschinen (pdf, 762 KB)

Weitere Informationen zu NO2

Weitere Informationen zu Verkehr in China

 
 

 
 

Level Green - die Idee der Nachhaltigkeit

 

Foto Quelle Autostadt24.06.09 Am Donnerstag, den 04.06.09, eröffnete die Autostadt in Wolfsburg die Ausstellung LEVEL GREEN – DIE IDEE DER NACHHALTIGKEIT. Eine Ausstellung, die alle drei Dimensionen von Nachhaltigkeit – Ökologie, Gesellschaft und Ökonomie – aufgreift. Die Architektur und eine interaktive, spielerische Aufbereitung der Inhalte sollen dazu anregen, sich dem Thema Nachhaltigkeit anzunähern.
Insgesamt 25 Exponate laden die Besucher dazu ein, sich darüber zu informieren, welche Konsequenzen das bisherige Verhalten der Menschheit bereits verursacht hat und welche positiven Effekte nachhaltiges Handeln erzielen kann.
Das IFEU hat gemeinsam mit anderen Instituten an der Exponatentwicklung zur Visualisierung der CO2-Minderungspotenziale (siehe Bild) mitgearbeitet.

Informationen zur Ausstellung finden Sie unter http://www.autostadt.de

 
 

 
 

Nachhaltige Stadtbausteine für chinesische Großstadt

 

Grafik Hochhaus23.06.09 IFEU präsentiert Nachhaltige Stadtbausteine für die chinesische Großstadt Urumqi in der Autonomen Provinz Xinjiang im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojekts RECAST Urumqi . In Zusammenarbeit mit dem IFEU haben Culturebridge Architects innovative Vorschläge zur Verwirklichung von Niedrigenergiehäusern entwickelt, die an die Besonderheiten der Wüstenregion mit kalten Wintern angepasst sind. Zusammen mit den chinesischen Partnern wird die Umsetzung in konkrete Projekte verfolgt.

Weitere Informationen ... (Download pdf)

 

 
 

 
 

Experten uneins über sinnvolle solare Energiekonzepte

 

22.06.09 Strom aus der Wüste, eine sinnvolle Alternative? Lesen Sie dazu den Artikel der EnBauSa mit einem Beitrag von Dr. Martin Pehnt, IFEU.

Weitere Informationen ... (Website EnBauSa)

 
 

 
 

Deutsch-Chinesischer Schulaustausch

 

Foto Schuelergruppe05.06.09 IFEU leistet fachliche Unterstützung für den deutsch-chinesischen Schulaustausch zum Thema Energieeffizienz und Klimaschutz. Eine Schülergruppe der Middle School No. 8 aus Urumqi/Xinjiang besuchte die
Internationale Gesamtschule (IGH) in Heidelberg; der Gegenbesuch findet im Juli 2009 statt. Die chinesischen und deutschen Schüler und Lehrer nahmen an der Klimaschutzkampagne der Stadt Heidelberg teil. Der Austausch wurde von der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart gefördert und kam im Rahmen des vom BMBF geförderten Forschungsprojekts RECAST Urumqi zustande.

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Aktueller ökobilanzieller Vergleich zwischen Mehrweg- und Einwegflaschen

 

03.06.09 Das IFEU hat im Auftrag der Genossenschaft Deutscher Brunnen eG (GDB) eine Ökobilanzstudie zur Position der Glas- und PET-Mehrwegflaschen der GDB im Vergleich mit Einweg PET-Flaschen durchgeführt.
Ziel der Studie ist der Vergleich der 0.7 L Glas-Mehrwegflasche und der 1.0 L PET-Mehrwegflasche der GDB mit marktüblichen 1.0 L und 1.5 L PET-Einwegflaschen im Status Quo 2007; einerseits unter Berücksichtigung der Randbedingungen der UBA-Getränkeökobilanzen aus den Jahren 2000 und 2002, andererseits aber auch unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklungen im Bereich der Getränkedistributionslogistik.
In Methodik und Auswertestrategie folgt die Studie den UBA-Getränkeökobilanzen, um eine direkte Vergleichbarkeit mit den damaligen Ergebnissen herstellen zu können.
Die Studie erfüllt die Anforderungen an eine ISO-konforme Ökobilanz und wurde einer externen kritischen Begutachtung unterzogen.

Der vollständige Endbericht, inklusive kritischem Gutachten, kann hier abgerufen werden.

 

 
 

 
 

KlimaNet erneut als Dekadenprojekt ausgezeichnet

 

Logo02.04.09 Das KlimaNet Baden-Württemberg wurde erneut von der Jury des Nationalkomitees der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" für den Auszeichnungszeitraum 2009/2010 ausgewählt. Klimaschutz und der bewusste Umgang mit Energie sind wichtige Themen in der Schule. Die Homepage KlimaNet unterstützt Schulen mit Informationen, guten Beispielen und Materialien für den Unterricht. Sowohl die Erstellung im Jahr 2000 sowie die Pflege und
Erweiterung werden durch das IFEU-Institut im Auftrag des Umweltministeriums Baden-Württemberg geleistet.

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Direkt ins KlimaNet...

 
 

 
 

GBEP tagt in Heidelberg

 

Foto Tagung Stadthalle Heidelberg, IFEU23.03.09 Die Global Bioenergy Partnership (GBEP) ist eine von der G8 initiierte Einrichtung zum Austausch und zur Verständigung über nachhaltige Bioenergienutzung auf globaler Ebene.
Die Arbeitsebene von GBEP ist strukturiert in Task Forces zu Treibhausgasbilanzen und Nachhaltigkeitskriterien. Die Sitzungen der Task Forces fanden bislang in Washington D.C., Rio de Janeiro, Rom, Sao Paulo und vom 18. - 20. März 2009 in Heidelberg statt. IFEU ist in den Gremien der GBEP seit Beginn aktiv und hatte die Aufgabe, dieses Treffen auszurichten. - Die Teilnehmer aus Brasilien, China, verschiedenen UN-Einrichtungen sowie den G8 Staaten beschlossen einheitliche Rahmenanforderungen für Treibhausgasbilanzen sowie Nachhaltigkeitskriterien für Bioenergie.
Deutschland und die UNEP werden jetzt den Vorsitz der Arbeitsgruppe
für die Konkretisierung der umweltbezogenen Kriterien (inklusive indirekte
Landnutzungseffekte) übernehmen.
Im Rahmen des letzten GBEP Meeting vom 14. - 15.05. in New York wurde in diesem Zusammenhang ein Workshop zu indirekter Landnutzungsänderung durchgeführt.
Das nächste Treffen wird am 7.7. in Paris stattfinden.

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Biokraftstoffe aus Tanzania?

 

Foto Holzkohle/Zuckerrohr - IFEU20.03.09 Das IFEU bewertet im Auftrag der FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) die Umweltverträglichkeit ausgewählter Bioenergieprojekte in Tanzania. Neben der Treibhausgasbilanz werden dabei Veränderungen der Artenvielfalt, der Wasserressourcen und der Bodenqualität bewertet. In vielen Gegenden Tanzanias verschwinden Waldbestände zur Produktion von Holzkohle: sind Zuckerrohrplantagen zur Bioethanolproduktion (Foto) eine nachhaltige Alternative?

First Elements of the BIAS Analytical Framework, Präsentation
(pdf 6 MB)

 
 

 
 

Passivhaus-Workshop im IFEU mit Fachleuten aus Urumqi/China

 

18.03.09 Im Rahmen des vom BMBF geförderten Forschungsprojekts RECAST Urumqi erforschen IFEU-Mitarbeiter zusammen mit chinesischen Kooperationspartnern die Möglichkeiten zur Energieeffizienz in der zukünftigen Megastadt Urumqi in der Provinz Xinjiang. Für Fachleute aus dem Stadtplanungsamt von Urumqi, Investoren und Architekten wurden Niedrigenergie/Passivhausprojekte in der Region während des vom IFEU organisierten Workshops besucht. Mit dem IFEU zusammen wollen die chinesischen Partner vergleichbare Projekte in Urumqi realisieren, die an die klimatischen, ökonomischen und kulturellen Bedingungen angepasst sein sollen.

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