Haushaltsstrommodell (EMOD)

Das Modell EMOD wurde zur Analyse von Stromeinsparpotentialen in Haushalten durch Effizienzmaßnahmen und Suffizienzstrategien sowie zur Simulation von Stromverbrauchsprofilen in Haushalten und gebäudenaher Stromerzeugung aus Photovoltaik und Blockheizkraftwerken entwickelt. Die erreichbaren Eigendeckungsanteile bzw. die Auswirkungen von Eigenstromerzeugung auf die Netzeinspeisung können in Abhängigkeit einer Vielzahl von Parametern berechnet werden. So kann beispielsweise der Eigendeckungsanteil von PV am Stromverbrauch von Haushalten mit Wärmeversorgung durch eine Wärmepumpe untersucht werden, und zwar in Abhängigkeit von

  • Geräteeffizienz, Geräteausstattung und deren Nutzungsmustern
  • Dämmstandards des Hauses und Warmwasserverbrauch
  • Speichergrößen von Wärme- und Stromspeichern
  • Typ der Wärmepumpe und Steuerstrategien (Eigenstrommaximierung, etc.)
  • Ausstattung mit Elektrofahrzeugen und Fahrprofile der Nutzer

Hiermit können Wirtschaftlichkeitsanalysen und technische Analysen zu den Auswirkungen von Eigenstromerzeugung und Eigenstromnutzungsstrategien auf das gesamte Stromsystem vorgenommen werden.

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Projekte

Energiesuffizienz

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100 % Wärme aus erneuerbaren Energien?

In einer Breitenauswertung von 400 Modellgebäude-Sanierungen und einer Tiefenauswertung hocheffizient sanierter Gebäude mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen werden Handlungsleitlinien und…

Das 3E-Mehrfamilienhaus

LichtBlick und das ifeu untersuchen im vom BMUB geförderten Forschungsprojekt „3E-Mehrfamilienhaus“ Geschäftsmodelle für die Stromversorgung von Elektrofahrzeugen mit Eigenstrom aus PV-Anlagen und…