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Situation der Bauforschung in Deutschland - Forschende fordern Unterstützung

Die Transformation des Gebäudesektors erfordert enorme Anstrengungen:

Dekarbonisierung in Bau und Betrieb, durchgängige Digitalisierung von Planung, Bau und Unterhalt, Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, Umgang mit dem Bestand (vor allem auch mit Ein- und Zweifamilienhäusern), etc. - um nur einige zentrale Punkte zu nennen. Die Herausforderungen sind gewaltig, besitzen eine gesellschaftliche Sprengkraft und können - in Anbetracht der Klimakrise, Ressourcenknappheit, und demografischem Wandel. - nicht ignoriert werden. Dieser Gemengelage wird die aktuelle Forschungsförderung nicht gerecht.

Führende Wissenschaftler*innen verschiedener renommierter Universitäten und Forschungseinrichtungen in Deutschland, darunter ifeu-Geschäftsführer Prof. Dr. Martin Pehnt, fordern eine andauernde verlässliche Förderung der Grundlagen- bzw. Laborforschung sowie der Transferforschung und damit verbunden inter- und multidisziplinäre Verbundforschungsprojekte, außerdem eine bessere Ausstattung der Bauforschung. Nur durch eine selbstverständliche Bereitschaft des Bundes zur Unterstützung von Forschung sei eine schnellere Transformation des Gebäudesektors zu erreichen. 

In einem Schreiben an Ministerin Verena Hubertz, Staatssekretär Sören Bartol und den Bauausschuss des Deutschen Bundestages legen diese eine Reihe von Themen vor, bei denen deutsche Forschungsinstitutionen internationale Beachtung erlangt haben. Im Gegenzug für ihre Forderungen bieten die Forschenden eine Zusammenarbeit in Form von wissenschaftlicher Beratung und Kooperation an.  

Zum vollständigen Schreiben