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Wärmepläne im Check: Gebäudemodernisierungsgesetz gefährdet kommunale Wärmewende

Erdgas dominiert heute noch die Wärmeversorgung vieler Städte – in den untersuchten Kommunen mit über 60 % Anteil am Endenergiebedarf für Wärme. Die Zielszenarien setzen dagegen klar auf Elektrifizierung und Wärmenetze: Bis etwa 2040 sollen Wärmenetze im Schnitt 46 % und dezentrale Wärmepumpen 38 % des Wärmebedarfs decken. Viele Wärmepläne bleiben jedoch bei zentralen Umsetzungsfragen unkonkret – etwa bei der Stilllegung von Gasverteilnetzen oder der transparenten Kommunikation gegenüber Bürger*innen.

Die Ergebnisse der Studie zeigen: Kommunale Wärmeplanung kann Orientierung schaffen und Investitionen lenken. Damit die Wärmewende verlässlich gelingt, braucht es jedoch klare politische Rahmenbedingungen, belastbare Umsetzungsstrategien und transparente Kommunikation vor Ort. Das geplante Gebäudemodernisierungsgesetz der Bundesregierung erhöht die Risiken für die kommunale Wärmewende. BUND und ifeu appellieren daher an die Kommunen: die Unsicherheiten müssen beseitigt und der Abschied von der Gasheizung abgesichert werden.

Die Studie ist hier verfügbar: Wärmepläne im BUND-Check – Studie herunterladen

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