Dämmpotenziale

Dämmbarkeit des deutschen Gebäudebestands

Laufzeit

November 2013 - Juni 2015

Auftraggeber

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Partner

Beuth Hochschule für Technik Berlin, Fachbereich Architektur

Projektbeschreibung

In dieser Studie werden die Einsparpotenziale für den Nutzwärmeverbrauch in Gebäuden quantifiziert. Die Potenzialgrenzen besagen, dass der Nutzwärmeverbrauch nur bis zu einem bestimmten Maß gesenkt werden kann. Dies kann durch Dämm-Maßnahmen ebenso geschehen wie durch Abdichtung der Gebäude oder Wärmerückgewinnungsanlagen. Einige Gebäude können aufgrund von Restriktionen nicht beliebig gedämmt, abgedichtet oder mit Wärmerückgewinnungsanlagen ausgestattet werden. Aber auch die effizientesten Gebäude haben weiterhin Wärmeverluste, wenn auch in geringem Maß. Die Summe dieser Wärmeverluste – zuzüglich des Wärmebedarfs für die Warmwassererzeugung – bildet einen Sockel, der durch technische Maßnahmen nicht weiter zu reduzieren ist. Dieser Sockel repräsentiert das theoretische Potenzial von Effizienzmaßnahmen im Gebäudebereich. Der Transformationspfad bringt zusätzliche Restriktionen im zeitlichen Verlauf in den Bilanzraum ein. Die maximale Transformationsgeschwindigkeit, ausgedrückt durch Sanierungsrate und –tiefe, bestimmt, ob das theoretische Potenzial innerhalb des Betrachtungszeitraums überhaupt erreicht werden kann. Der Transformationspfad bei maximaler Geschwindigkeit stellt also das realisierbare Potenzial dar. Die Potenzialgrenzen engen den Handlungsspielraum bei der Reduktion des Primärenergieverbrauchs ein. Dies muss durch zusätzliche Anstrengungen bei der Senkung der Anlagenverluste und Primärenergiefaktoren abgefangen werden.

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