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Energieeffizienz von Produkten

Wissenschaftliche Untersuchung zur Steigerung der produktbezogenen Energieeffizienz

Laufzeit

Juli 2018 - Juni 2021

Auftraggeber

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Partner

Öko-Institut e.V.

Projektbeschreibung

Die Bundesregierung hat sich im Energiekonzept von 2010 zum Ziel gesetzt, den Primärenergieverbrauch bis zum Jahr 2020 um 20 % und bis zum Jahr 2050 um 50 % gegenüber dem Jahr 2008 zu senken. „Efficiency First“ ist der zentrale Leitgedanke bei der Umsetzung dieser Ziele und dieses Projekts.

Energieeffiziente Produkte, die dazu beitragen, alte und ineffiziente Geräte und Anlagen im Bestand auszutauschen, können den Energieverbrauch in privaten Haushalten, im Gewerbe und in der Industrie deutlich senken. Ein wirkungsvolles Instrument zur Verbesserung der Energieeffizienz sind die mittlerweile für viele Produktgruppen bestehenden Ökodesign-Anforderungen und EU-Energieeffizienzlabel, z. B. für „Weiße Ware“, Lampen und Leuchten, Klimageräte und Fernseher. Aber auch nationale Instrumente, wie z. B. das Heizungsaltanlagenlabel, leisten einen Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz von Produkten.

Das Forschungsvorhaben knüpft an das Vorgängerprojekt Wissenschaftliche Untersuchung der Energieverbrauchsentwicklung und Maßnahmen zur Steigerung der produktbezogenen Energieeffizienz an und führt insbesondere Arbeiten im Bereich der Energieeffizienzverbesserungen bei Klima- und Lüftungsanlagen, bei Warmwasserarmaturen und Heizungsanlagen fort. Zudem sollen auf nationaler Ebene Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und Senkung des Energieverbrauchs von Produkten entwickelt werden. Das Forschungsvorhaben wird hierbei insbesondere die Chancen der Digitalisierung einbeziehen. Darüber hinaus steht künftig die Überarbeitung einer Vielzahl von Ökodesign-Anforderungen und Energieeffizienzlabeln auf europäischer Ebene an. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, fachlichen Input und wissenschaftliche Hintergründe zu liefern, die von deutscher Seite auf EU-Ebene eingebracht werden können und zu anspruchsvollen Standards führen.

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