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www.eforfuel.eu

Fuels from electricity (eForFuel)

De Novo Metabolic Conversion of Electrochemically Produced Formate into Hydrocarbons

Gefördert durch

Dieses Projekt wird durch das Forschungs- und Innovationsprogramm Horizont 2020 der Europäischen Union unter der Finanzhilfevereinbarungs-Nr. 763911 gefördert.

Partner

Koordinator
Max-Plank-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie (DE)
In Zusammenarbeit mit
Universität Stuttgart (DE)
Universidad de Alicante (ES)
SINTEF AS (NO)
Commissariat à l’énérgie atomique et aux énérgies alternatives (FR)
Weizmann Institute of Science (IL)
Imperial College London (UK)
Altar SAS (FR)
Global Bioenergies (FR)
C3 Biotechnologies Ltd. (UK)
ArcelorMittal Belgium NV (BE)
Biofaction KG (AT)
IN SRL (IT)

Projektbeschreibung

Damit alternative Kraftstoffe fossile Kraftstoffe verdrängen können, muss ein nachhaltiger Rohstoff für mikrobielles Wachstum identifiziert werden. Da die landwirtschaftliche Zuckerproduktion eine begrenzte Kapazität hat, kann sie fossile Kraftstoffe nicht vollständig ersetzen, ohne die Ernährungssicherheit und die biologische Vielfalt stark zu beeinträchtigen. Um fossile Kraftstoffe vollständig zu verdrängen, müssen wir Ressourcen nutzen, die im Wesentlichen unbegrenzt und unabhängig von der land- und forstwirtschaftlichen Nutzung sind.

eForFuel entwickelt eine industrielle Biotechnologie-Lösung, die Strom und Mikroorganismen nutzt, um CO2 in synthetische Kraftstoffe auf Kohlenwasserstoff-Basis umzuwandeln und so einen nachhaltigen Ersatz für fossile Kraftstoffe zu schaffen. Wir nutzen die Vorteile verschiedener Disziplinen, um einen effizienten Prozess zu etablieren: Die Kohlendioxid-Aktivierung durch Reduktion zu Ameisensäure erfolgt auf elektrochemischem Wege, während die Produktion von Kohlenwasserstoffen in formatotrophen Mikroben erfolgt. Das Konzept wird im folgenden Videoclip (Youtube, 2:22 Min.) veranschaulicht:

eForFuel adressiert mehrere Herausforderungen, die bisher den Erfolg neuartiger Kraftstofftechnologien einschränkten. Wir entkoppeln die Produktion von den landwirtschaftlichen Ressourcen und setzen stattdessen auf weit verbreitete Ressourcen wie Wasser, erneuerbaren Strom und konzentriertes CO2, das beispielsweise aus den gasförmigen Emissionen der Stahlindustrie stammt. Als Übergangsprodukt zwischen dem elektrochemischen Apparat und dem mikrobiellen Wachstum verwenden wir Ameisensäure, die im Gegensatz zu Wasserstoff und Kohlenmonoxid vollständig löslich, leicht zu lagern und sicher in der Handhabung ist. Unsere Produkte, gasförmiges Propan und Isobuten, lassen sich leicht von der mikrobiellen Kultur trennen, was die Produktionskosten senkt und die Energieeffizienz erhöht. Darüber hinaus lassen sich die Produkte problemlos in bestehende Kraftstoffinfrastruktur integrieren: Propan als biogene Alternative zu Autogas (liquefied petroleum gas, LPG) und Isobuten zur Herstellung des hervorragenden Kraftstoffersatzes Isooctan.

eForFuel ist ein interdisziplinäres Konsortium, das Experten aus einem breiten Spektrum von Bereichen zusammenbringt, darunter Elektrochemie, Materialwissenschaft, Enzymologie, Biochemie, Mikrobiologie, chemische Verfahrenstechnik, industrielle Biotechnologie, Umweltwissenschaften und Soziologie. Durch den Fokus auf integrierte Nachhaltigkeit schafft eForFuel die Voraussetzungen für eine zukünftige ökologisch, ökonomisch und gesellschaftlich nachhaltige Wertschöpfungskette zur Herstellung erneuerbarer Chemikalien und alternativer Kraftstoffe.

 

 

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www.eforfuel.eu

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