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Abschlussbericht (pdf, 4 MB)

Substitutionspotenziale der Pkw-Nutzung

Analyse und Klassifizierung der Nutzung der Deutschen Pkw-Flotte zur Ermittlung von Verlagerungs- und Substitutionspotenzialen auf umweltverträgliche Verkehrsträger

Laufzeit

November 2015 - Januar 2018

Auftraggeber

Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg

Projektbeschreibung

Für eine Senkung der klimaschädlichen Emissionen muss auch der Verkehrssektor einen wesentlichen Beitrag leisten. Bislang werden ca. 80 % der Transportleistung mit dem Motorisierten Individualverkehr geleistet. Um die Nutzung des konventionellen Pkw zu substituieren, können technologische (z. B. Substitution durch Elektrofahrzeuge), modale (zumindest teilweise Verlagerung auf andere Verkehrsträger) oder organisatorische (Bildung von Fahrgemeinschaften) Maßnahmen einen Beitrag leisten. Um hier jedoch zu sinnvollen und realistischen Aussagen des Erfolgs und der Sinnfälligkeit von Maßnahmen zu kommen, fehlen bislang geeignete Datengrundlagen, die über die tatsächliche Nutzung von Pkw in Privathaushalten Aufschluss geben. Hierfür muss die Pkw-Nutzung und Relevanz des Pkw auf der Ebene von Haushalten in einer über die bisherigen Datengrundlagen hinausgehenden Längsschnittdarstellung entwickelt werden.

Das Projekt zielt darauf ab,

  1. die Nutzung von Kraftfahrzeugen der Deutschen Pkw-Flotte für lange Zeiträume (ein Jahr) in der Form einzelner Fahrten darzustellen,
  2. die Pkw-Nutzung in den Kontext der Nutzer und Besitzer dieser Kraftfahrzeuge einzuordnen (durch das Zuordnen weiterer relevanter Informationen),
  3. die Pkw-Abhängigkeit bzw. Bedeutung des Pkws für die Mobilitätssicherung einzelner Haushalte zu quantifizieren und
  4. für bestimmte Maßnahmen erste Potenzialschätzungen der Substituierbarkeit vorzunehmen.

Im Ergebnis steht eine Datengrundlage zur Verfügung, die weit über das Bisherige hinausgeht und treffsicherere Aussagen zur Substituierbarkeit der Pkw-Nutzung sowie den daraus folgenden Umweltentlastungspotenzialen ermöglicht. Der Ansatz wird anhand von drei Beispielen demonstriert (Pkw-Abhängigkeit, Substitutionspotenziale Carsharing, Pedelec-Nutzung), um die daraus resultierenden Beiträge zum Klimaschutz szenarienhaft abzuschätzen.

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