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NanoTextSurf

NanoTextured Surfaces for membranes, protective textiles, friction pads and abrasive materials

Laufzeit

11/2017 - 10/2020

Gefördert durch

Dieses Projekt wurde durch das Forschungs- und Innovationsprogramm Horizont 2020 der Europäischen Union im Rahmen der Finanzhilfevereinbarung Nr. 76061 gefördert.

Partner

Koordinator
VTT Technical Research Centre of Finland Ltd, Finnland

Beteiligte
Universität Stockholm, Schweden
Universität Wien, Österreich
Univerza V Mariboru, Slowenien
EMPA (Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt), Schweiz
Sartorius Stedim Biotech GmbH, Deutschland
Textstina d.o.o., Slowenien
Furka Reibbeläge Ag, Schweiz
Oy Mirka Ab, Finnland
Berndorf Band GmbH, Österreich
ifeu – Institut für Energie und Umweltforschung Heidelberg GmbH, Deutschland
IOM (Institute of Occupational Medicine), Vereinigtes Königreich
Acondaqua Ingenieria Del Agua Sl, Spanien

Projektbeschreibung

Nanotexturierte Oberflächen sind dicht mit sehr kleinen Strukturen wie Punkten, Fibrillen, Kegeln oder Löchern bedeckt, die ihre kleinste Dimension im Nanobereich von 0,1 nm bis 100 nm haben. Nanotexturierte Oberflächen haben im Allgemeinen einzigartige physikalische, optische, elektrische und magnetische Eigenschaften, die sie für eine Vielzahl von Anwendungen attraktiv machen.

Die Muster und Architekturen für langlebige nanostrukturierte Endprodukte werden in diesem Projekt mit verschiedenen nanoskaligen Materialien erstellt, z.B. Nanobiomaterialien, die mit unterschiedlichen Oberflächenbehandlungstechniken, wie etwa Gussbeschichtung, Schaumbeschichtung oder Siebdruck, aufgebracht werden. Die genutzten Oberflächenbehandlungslinien ermöglichen die Erprobung neuer Oberflächenbehandlungen für spezielle Anwendungen mit geringem Materialbedarf für Faser-, Textil- und Kunststoffmaterialien im Vergleich zu herkömmlichen Pilotmaschinen.

In NanoTextSurf werden nanotexturierte Oberflächen auf der Basis von Zellulose und anderen Materialien mittels verschiedener Anwendungstechniken erzeugt. Die Eignung dieser Materialien etwa für Membran-, Textil-, Reibungskontroll- und Oberflächenveredelungsanwendungen wird demonstriert.

Cellulose kann aus erneuerbaren Lignocellulosequellen gewonnen werden, nämlich aus Holz sowie aus Nichtholzpflanzen wie Sisal und Baumwolle und vielen anderen. Nanogroße Cellulosepartikel (Nanocellulosen) werden durch mechanische und/oder chemische Behandlungen aus Holz/Pflanzenfasern hergestellt. Nanocellulosen sind sicher, biologisch abbaubar, ultra-stark, langlebig und für neuartige funktionelle Anwendungen geeignet. Sie können z.B. als nanostrukturierte Beschichtungen in neuartigen Funktionsprodukten eingesetzt werden, um Haltbarkeit und Nachhaltigkeit zu verbessern.

Diese neuen Anwendungen können die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie verbessern. Allerdings ist es notwendig, weitere Verfahren und Technologien zur Herstellung von Nanomaterialien zu entwickeln.

Die Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Umweltverträglichkeit der Demonstrationen werden einer Nachhaltigkeitsbewertung unterzogen. Die Demonstrationen werden mit aktuellen und/oder gleichwertigen Produkten verglichen, was Kenntnisse über die verbesserte Produktleistung erfordert. Die wissenschaftlichen und technischen Ergebnisse des Projekts werden weit verbreitet und können zur Weiterentwicklung bestehender Fertigungslinien genutzt werden.

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