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R-Beton – Werkstoff der nächsten Generation

Teilvorhaben ifeu: Ermittlung praxisrelevanter Stoffströme unter Berücksichtigung des prognostizieren Aufkommens und Ökobilanzierung im Bereich der Betonanwendung sowie der RC-Gesteinskörnungsherstellung

Laufzeit

November 2014 bis Oktober 2017 (verlängert bis April 2018)

Auftraggeber

BMBF – Bundesministerium für Bildung und Forschung

Partner

HeidelbergCement AG

Scherer + Kohl GmbH & Co. KG

BASF Construction Polymers GmbH

VDZ gGmbH

RWTH Aachen

Technische Universität Kaiserslautern

Assoziierte Partner: MAPEI GmbH Deutschland, Forschungsgemeinschaft Transportbetonindustrie e.V.

Partner im Unterauftrag: Spenner Zement GmbH & Co. KG

Projektbeschreibung

Mit dem Gesamtvorhaben R-Beton soll ein ressourcenschonender Beton erarbeitet werden. Dieser Beton wird sich dadurch auszeichnen, dass zu seiner Herstellung in möglichst großem Umfang auf Stoffe als Rezepturbestandteile zurückgegriffen werden kann, die über verschiedene Aufbereitungsschritte aus mineralischen Bauabfällen hergestellt wurden.

Mineralische Bauabfälle fallen jährlichen in erheblichen Mengen zur Entsorgung an. Sie umfassen zahlreiche verschiedene Abfallarten und Stoffströme, die sich in ihren stofflichen und physikalischen Eigenschaften deutlich unterscheiden. Durch die erheblichen Änderungen in der jüngeren Vergangenheit hinsichtlich Bauweisen und verwendeten Baumaterialien werden sich Aufkommen und Charakteristik dieser Abfallstoffströme verändern. In einem ersten Schritt gilt es daher für die Zukunft die Abfallmassen zu prognostizieren und zu beschreiben, die sich in ihren stofflichen Eigenschaften und im Massenaufkommen als sekundärer Rohstoff für die Betonherstellung eignen können.

Die Qualität des Betons sowie Art und Menge der übrigen Rezepturbestandteile wird wesentlich über die als Zuschlag verwendete Gesteinskörnung und ihre Eigenschaften bestimmt. Im Rahmen einer ökologischen Begleitforschung gilt es daher sicherzustellen, dass sich die gesamte Prozesskette von dem Zugriff auf geeignete Ausgangsmaterialien aus dem Portfolio der mineralischen Bauabfälle, die verschiedenen Techniken und Prozesse der Aufbereitung bis hin zur Konfektionierung der Gesteinskörnung für die Betonherstellung gegenüber dem konventionellen Ansatz des Rückgriffs auf primäre Rohstoffe als vorteilhaft erweist. Gleichzeitig muss sich diese Produktionsausrichtung aus Sicht eines Bauschuttrecyclers gegenüber der Herstellung des konventionellen Produktportfolios auch ökologisch rechnen.

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