Ökologische Fußabdrücke von Lebensmitteln und Gerichten in Deutschland
Autor*innen: Guido Reinhardt, Sven Gärtner, Tobias Wagner
In den letzten Jahren sind die Umweltauswirkungen von Lebensmittelproduktion und -konsum verstärkt in den Fokus des öffentlichen Interesses gerückt. Dazu zählt insbesondere auch der CO2-Fußabdruck von Le-bensmitteln. Es zeigt sich jedoch, dass die vorhandenen Daten zu den CO2-Fußabdrücken von Lebensmitteln teilweise deutlich auseinander liegen. Dazu gehören beispielsweise die öffentlich verfügbaren Daten aus der World Food LCA Database [World Food LCA Database 2015], dem Klimatarier-Rechner [ifeu 2016] und der Gerichte-Applikation [Eyrich et al. 2019]. Die Hintergründe für die unterschiedlichen Ergebnisse sind Ökobilanzexperten geläufig, im Regelfall nicht aber der breiten Öffentlichkeit.
Darüber hinaus gelangen neben dem CO2-Fußabdruck zunehmend auch weitere, wichtige Umweltauswirkun-gen der Lebensmittelproduktion in die Diskussion, nämlich die Verfügbarkeit von Ressourcen zu deren Pro-duktion. Die weltweit hierfür zur Verfügung stehenden Ressourcen, insbesondere von Wasser, Flächen und Rohphosphat, stoßen vielerorts mittlerweile an die Grenze ihrer Verfügbarkeit oder haben sie bereits über-schritten, wie man an vielen Konkurrenzen und Konflikten erkennen kann.
Ziel dieser Expertise ist es daher, interessierte Leser*innen für die beiden o. g. Themen zu sensibilisieren.
Hierfür werden drei Schwerpunkte thematisiert und mit vielen Beispielen hinterlegt.
Jahr
2020
Format
Publikationstyp
Forschungsbericht