Besser wohnen mit Klimaschutz: 17 Böll.Fakten zur Wärmewende

Der deutsche Stromsektor ist in die Zukunft aufgebrochen: Der Anteil von Sonne, Wind und anderen erneuerbaren Energiequellen an der Nettostromerzeugung hat im Jahr 2020 die Marke von 50 Prozent überschritten. Ganz anders sieht es bei der Wärme aus. Dort liegt der regenerative Anteil bei knapp 15 Prozent. Dabei verbrauchen wir viel mehr Ressourcen für Wärme als für Strom. Die Wärme ist daher der schlafende Riese der Energiewende.

Diese Publikation aus der Reihe Böll.Fakten von Sabine Drewes, Referenting für Kommunalpolitik und Stadtentwicklung bei der Heinrich-Böll-Stiftung, und Dr. Martin Pehnt, Geschäftsführer und Fachbereichsleiter am ifeu, möchte die Aufmerksamkeit der politischen Debatte auf Wärmeerzeugung und Gebäudeenergie lenken. Denn dort liegen entscheidende Potenziale, um den Klimawandel wirksam zu begrenzen. Welche Formen der Wärmeerzeugung sind zukunftsfähig und welche nicht? Wie schafft man es, den Gebäudeenergieverbrauch zu senken und die Kosten der energetischen Modernisierungen besser zu verteilen? Welche Rolle spielen Baustoffe? Wie passen Energieeffizienz und der Umbau zu regenerativer Wärmeversorgung am besten zusammen?

Dieses Heft verweist auf viele Lösungen – für staatliche Förderung und Regulation, aber auch für viele Akteurinnen und Akteure wie Hauseigentümer, Genossenschaften und Wohnungsbaugesellschaften. Wir wünschen uns, dass unser Heft eine anregende Lektüre ist für alle, die die Wärmewende endlich verstehen möchten – um sie dann wirksam anzupacken.

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