Fortschrittliche Biokraftstoffe und ihre Auswirkungen auf den Naturschutz

Reststoffe als Biokraftstoff

Fortschrittliche Biokraftstoffe stammen aus Biomasserohstoffen wie Abfällen, Reststoffen und Waldholz, von denen geringere negative Wirkungen auf Landnutzungsänderungsprozesse erwartet werden als bei Biokraftstoffen der ersten Generation wie z. B. aus Raps, Getreide oder Palmöl. Die Verfügbarkeit dieser Biomassereststoffe spielt eine entscheidende Rolle für die Betrachtung zukünftig relevanter Technologiepfade bezüglich der Produktion von fortschrittlichen Biokraftstoffen.

Einem vermehrten Einsatz von Biomasse zur energetischen und stofflichen Nutzung sind Grenzen gesetzt. Neben biophysikalischen Grenzen gibt es Nutzungskonkurrenzen und Zielkonflikte, z.B. im Kontext einer naturverträglichen Landnutzung, die die Biomassepotenziale reduzieren. Sogenannte fortschrittliche Biokraftstoffe stammen aus Biomasserohstoffen, von denen geringere negative Wirkungen auf Landnutzungsänderungsprozesse erwartet werden als bei „klassischen“ (z.B. aus Raps, Getreide oder Palmöl hergestellten) Biokraftstoffen, die also z.B. aus Abfällen oder Reststoffen gewonnen werden. Ziel der Studie war es, künftige Relevanz der fortschrittlichen Biokraftstoffe, potenzielle Auswirkungen auf Naturschutzbelange und Kriterien zur Minderung negativer Auswirkungen intensiv zu beleuchten.

Die Studie zum Download finden Sie hier.

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