Bioenergie

Bioenergie ist der weltweit bedeutendste unter den erneuerbaren Energieträgern. Gleichzeitig birgt sie mehr als alle anderen komplexe Herausforderungen bezüglich Umweltaspekten und Nachhaltigkeit. Die Anwendungsmöglichkeiten der Bioenergie haben sich längst aus der zwar noch immer dominierenden traditionellen Brennholznutzung über die sogenannten Biokraftstoffe der „ersten Generation“ hin zu hochmodernen Verfahrensketten und Anwendungen in allen Sektoren entwickelt. Dementsprechend erfolgt die Bearbeitung des Themas Bioenergie an unserem Institut in enger Verzahnung mehrerer Fachbereiche.

Unsere Arbeitsschwerpunkte

Rapszeit, Rapsblten

Biokraftstoffe

Im Bereich Biokraftstoffe führt das ifeu seit 1990 eine Vielzahl von Projekten durch, die die Biokraftstoffe gegenüber fossilen Kraftstoffen aus Umweltschutzsicht bewerten, die Potenziale für die Biokraftstoffproduktion und -nutzung ermitteln und unterschiedlichste Produktions- und Nutzungsarten analysieren.

Biogas

Biogas

Im Themenzusammenhang mit Bioenergie und Abfallwirtschaft werden am ifeu seit den 1990er Jahren Projekte bearbeitet, die sich mit der Erzeugung und Nutzung von Biogas befassen. Im Vordergrund steht dabei die ökologische Optimierung, insbesondere der Beitrag zum Klimaschutz durch Biogas. Durch die Randbedingungen der bisherigen EEG-Förderung wurden in Deutschland zunehmend emissionsarme Anlagen gebaut. Der künftige mögliche Beitrag von Biogas oder Biomethan zum Klimaschutz ist v.a. in der flexiblen Stromerzeugung zu sehen. Hier stellt sich aus Klima- und Umweltschutzsicht die Frage, wie optimale Strategien zu Weiterbetrieb oder Stilllegung von Bestandsanlagen aussehen können.

Feste Biomasse

Feste Biomasse

Feste Biomasse spielt unter den erneuerbaren Energieträgern eine relevante Rolle – sei es die direkte Nutzung als Brennstoff für die Wärme- und Stromversorgung, seien es die Konzepte „fortschrittlicher“ Bioenergie, die auf dem Rohstoff der festen Biomasse gründen. Wir befassen uns dabei u.a. intensiv mit der Fragestellung der Nachhaltigkeit der Rohstoffbereitstellung. Dazu zählen neben der Frage nach dem effektiven Beitrag der Nutzung fester Biomasse zum Klimaschutz auch Aspekte des Naturschutzes oder möglicher Nutzungskonkurrenzen.