Biodiversität

Biodiversität oder biologische Vielfalt bezeichnet gemäß der UN-Biodiversitäts-Konvention (Convention on Biological Diversity, CBD) „die Variabilität unter lebenden Organismen jeglicher Herkunft, darunter unter anderem Land-, Meeres- und sonstige aquatische Ökosysteme und die ökologischen Komplexe, zu denen sie gehören.“ Nach dieser Definition umfasst Biodiversität sowohl die genetischen Vielfalt (Vielfalt innerhalb der Arten), die Artenvielfalt (Vielfalt zwischen den Arten) als auch die Vielfalt der Ökosysteme. Sie schließt alle Lebewesen, auch den Menschen, ein und bezieht sich ausdrücklich auf die Leistungen von Ökosystemen.

Die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt gelten als wichtige Grundlagen für das menschliche Wohlergehen. Doch die Biodiversität ist auf vielen Ebenen bedroht, insbesondere durch die Veränderung von Lebensräumen aufgrund von intensiver (land- und forstwirtschaftlicher) Landnutzung und Landnutzungsänderungen.

Trotz internationaler Bemühungen ist es derzeit nicht möglich, die Auswirkungen auf die Biodiversität mittels Ökobilanzen vollumfänglich zu quantifizieren. Das ifeu beteiligt sich an der methodischen Weiterentwicklung und hat u. a. den sogenannten Hemerobie-Ansatz vorgeschlagen (Fehrenbach et al. 2015). Ebenso wenden wir in zahlreichen Studien zur Bewertung von lokalen Umweltwirkungen (u. a. auf Biodiversität) die von uns maßgeblich mitentwickelte Lebensweg-Umweltverträglichkeitsuntersuchung (Life Cycle Environmental Impact Assessment, LC-EIA) an.

Projekte

Kontakt:

Nils Rettenmaier

Dipl.-Geoökologe
Tel.: +49 (0)6221 4767 24
E-Mail: nils.rettenmaier@ifeu.de

Horst Fehrenbach

Dipl.-Biologe
Tel.: +49 (0)6221 4767 16
E-Mail: horst.fehrenbach@ifeu.de