Biomassepotenzialstudien

Für gesellschaftspolitische Entscheidungen und die Festlegungen von Zielen ist es wichtig, die Biomasseverfügbarkeit innerhalb einer geografischen Einheit zu einem bestimmten, meist in der Zukunft gelegenen Zeitpunkt einschätzen zu können. Zu diesem Zweck werden i. d. R. sogenannte Biomassepotenzialstudien erstellt, die mit szenarienbasierten Ansätzen das Biomassepotenzial ermitteln.

In den vergangenen Jahren wurden unzählige Biomassepotenzialstudien publiziert, deren Ergebnisse jedoch selbst bei gleichem geografischem Bezug teilweise um bis zu einen Faktor 10 auseinander liegen. Dies birgt die Gefahr zu ambitionierter politischer Ziele, denn obwohl Biomasse eine erneuerbare Ressource ist, ist sie aufgrund begrenzter land- und forstwirtschaftlicher Flächen ein knappes Gut. Darüber hinaus besteht eine Flächenkonkurrenz zum Nahrungs- und Futtermittelanbau, welche die für eine Non-food-Nutzung verfügbaren Flächen (aus ethischen Gründen) begrenzt.

Das ifeu hat eine Reihe von Studien zu globalen, nationalen und regionalen Biomassepotenzialen durchgeführt oder daran mitgearbeitet. Beim BEE-Projekt war das ifeu für die Analyse von veröffentlichten Biomassepotenzialstudien verantwortlich.

Projekte

Publikationen

N. Rettenmaier: Biomassepotenzialstudien: Ergebnisse, Unterschiede und Wege zur Harmonisierung. „Potenziale in der Biomassenutzung“ – 3. Energiekolloquium der Chemie-Gesellschaften (DECHEMA), 19 Januar 2012, Frankfurt/M.

Kontakt:

Dr. Guido Reinhardt

Dr. rer. nat.
Tel.: +49 (0)6221 4767 31
E-Mail: guido.reinhardt@ifeu.de

Nils Rettenmaier

Dipl.-Geoökologe
Tel.: +49 (0)6221 4767 24
E-Mail: nils.rettenmaier@ifeu.de