Landnutzung und Landnutzungsänderung

Landnutzung bildet für jede Art von Biomasse und Ernährung den Ausgangspunkt für die Produktion. Die dafür benötigte Fläche stellt eine begrenzte Ressource auf diesem Planeten dar. Eine nachhaltige und effiziente Landnutzung ist daher eine Schlüsselfrage und setzt die globale Umsetzung von ökologischen und sozialen Prinzipien voraus. Landnutzungsänderung als Folge der zunehmenden Flächeninanspruchnahme kann zu gravierenden Folgen führen, beispielsweise zu Veränderungen des Kohlenstoffspeichers der Landbedeckung, was zu Emissionen von Treibhausgasen führt (im Kyoto-Jargon zusammengefasst unter dem Kürzel LULUCF). Die Folgen können sich auch im Verlust von Biodiversität, in der Veränderung von Böden, in Einflüssen auf Wasserkörper oder andere Ökosystemleistungen niederschlagen.

Im globalen Kontext sind oftmals soziale Aspekte der Landnutzungsänderung von entscheidender Bedeutung. Wir haben dazu u.a. Modelle entwickelt, Landnutzungsänderungen in Treibhausgasemissionsbilanzen zu berücksichtigen, sowie weitere ökologische und sozioökonomische Folgen in Ökobilanzen oder auch weitergehenden Nachhaltigkeitsanalysen einzubeziehen und stehen in engem Austausch mit den internationalen Expertenkreisen zu diesen Themen.

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