Suffizienzpolitik

Um die Verantwortung für Suffizienzhandeln nicht ausschließlich auf der individuellen Ebene zu verorten, ist es entscheidend, Suffizienz durch politische Maßnahmen, Instrumente und Rahmenbedingungen zu ermöglichen und zu bestärken. Rahmende Maßnahmen sind etwa neu zu entwickelnde Maße für Wohlstand, Investitionen in Infrastrukturen, die suffizientes Leben erleichtern, aber auch Veränderungen in der Wettbewerbs- und Verteilungspolitik. Ernährungspolitik kann danach ausgerichtet sein, Lebensmittelabfälle zu vermeiden und den Fleischkonsum zu reduzieren. Durch Geschwindigkeitsbegrenzungen und bevorzugte Car-Sharing Parkplätze kann der Autoverkehr unattraktiver gestaltet und Alternativen damit gestärkt werden. Doch um Menschen zu suffizienteren Lebensstilen zu befähigen, sind auch entsprechende Veränderungen in der Arbeits-, Bildungs-, Gesundheits-, Verbraucher-, Verkehrs- und Wirtschaftspolitik notwendig.

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Kontakt:

Dr. Lars-Arvid Brischke

Dr.-Ing. Energie- und Verfahrenstechnik
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