Baustoffindustrie

Die Baustoffindustrie trägt einen erheblichen Anteil am deutschen Rohstoffbedarf. Die hierzulande abgebauten Rohstoffe dienen vor allem zur Herstellung von Baustoffen für den Hochbau, den Straßen- und Wegebau und für den Erdbau bzw. sonstigen Tiefbau. Der hohe Einsatz von Primärrohstoffen in der Bauindustrie trägt zu einem erheblichen Teil dazu bei, dass die Ziele des Deutschen Ressourceneffizienzprogramms (ProgRess) zur Steigerung der Ressourcenproduktivität nicht erreicht werden. Die Minderung des spezifischen Baustoffeinsatzes (etwa durch Sanieren anstelle von Ersatzneubau oder durch Nutzungsintensivierung) muss daher einhergehen mit einem verminderten Rohstoffeinsatz, bspw. durch den verstärkten Rückgriff auf sekundäre Rohstoffe.

Mit zahlreichen Projekten hat sich das ifeu in der Vergangenheit dieser Aufgabe gewidmet. Ein prominentes Beispiel ist R-Beton (www.rc-beton.de). Dieser verwendet Gesteinskörnungen aus der Aufbereitung von Bauschutt und ist somit eine ressourcenschonendere Produktweise für Transportbeton. Durch einige Projekte des ifeu ist es gelungen, diese Baustoffinnovation vor allem im Südwesten Deutschlands bekannt zu machen und im Markt einzuführen. Im Auftrag des Umweltbundesamtes sollen aktuell ähnliche Weichenstellungen auch für die Leicht- und Porenbetonindustrie, die Gipsindustrie, die Ziegelindustrie, die Herstellung von Mörtel und Putz sowie für Zement, Kalksandstein, (mineralische) Dämmstoffe sowie Flachglas erreicht werden.

Projekte

Kontakt:

Florian Knappe

Dipl.-Geograph
Tel.: +49 (0)6221 4767 26
E-Mail: florian.knappe@ifeu.de