Fahrzeugherstellung und Energiebereitstellung (LCA)

Bei vielen alternativen Antrieben kommt es gegenüber den bisherigen benzin- oder dieselbetrieben Verbrennungsfahrzeugen zu einer Verschiebung von Umweltwirkungen. So ist einerseits die Herstellung von Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeugen mit höheren Umweltlasten verbunden, andererseits verschieben sich die Umweltwirkungen in vielen Fällen vom Auspuff in die Energiebereitstellung, z.B. die Stromerzeugung. Synthetische Kraftstoffe, die mithilfe elektrischer Energie hergestellt werden („Power-to-Liquids“ / „Power-to-Gas“) erfordern zwar kaum Anpassungen am Antriebssystem, benötigen für die Herstellung aber große Strommengen.

Das ifeu analysiert und bewertet diese Verschiebungen mit Umweltbilanzen über den gesamten Lebensweg von Fahrzeugen, also einschließlich Fahrzeugherstellung und Energiebereitstellung. Dabei berücksichtigen wir nicht nur Treibhausgase, sondern auch andere Umweltwirkungen und den resultierenden Ressourceneinsatz. Die Analysen führen wir in der Regel mit unserem Ökobilanzmodell „eLCAr“ durch, das wir kontinuierlich weiterentwickeln.

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