Abfallvermeidung

Abfälle zu vermeiden entspricht nach dem gelten Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) der obersten Maxime einer Kreislaufwirtschaft. Alle Prozesse in der Produktion und im Konsum daraufhin zu prüfen, wie das Entstehen an Abfällen zu mindern oder sogar vollständig zu vermeiden ist, muss daher vorrangiges abfallwirtschaftliches Ziel sein.

Abfälle zu vermeiden hat auch aus Sicht der Schonung von Ressourcen große Bedeutung. Produkte langlebiger und mit weniger Materialeinsatz zu gestalten, ihre Nutzungszeit zu intensivieren und eine Reihe anderer vergleichbarer Ansätze bewirken eine Reduktion des Rohstoffeinsatzes und der Ressourcenbeanspruchung ebenso wie eine Verringerung des Abfallaufkommens über die gesamte Produktionskette hinweg.

Der Bausektor hat einen enorm hohen Rohstoffbedarf – das Aufkommen vor allem an mineralischen Abfällen übertrifft deutlich alle anderen Abfallmassenströme. Im Lebensmittelbereich entstehen jährlich 80 kg Abfall pro Kopf. Das ist nicht nur aus ethischer Sicht problematisch, denn überdies sind die landwirtschaftliche Produktion und die Herstellung der Lebensmittel mit hohem Ressourceneinsatz und Umweltlasten verbunden.

Projekte

Kontakt:

Florian Knappe

Dipl.-Geograph
Tel.: +49 (0)6221 4767 26
E-Mail: florian.knappe@ifeu.de