Beseitigung

Die Abfallbeseitigung ist ein wichtiger Baustein einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft. Die Bewirtschaftung von Abfallmassen als hochwertige sekundäre Rohstoffe benötigt Senken zur Abreicherung von Schadstoffen oder Ausschleusung ungeeigneter Materialien. Die Beseitigung soll sich auf den unabweisbaren Umfang beschränken, schadlos erfolgen und hohen Umweltstandards genügen. Die verbleibenden möglichen Belastungen für das Standortumfeld werden im Rahmen von Umweltverträglichkeitsuntersuchungen (UVU) geprüft und bewertet.

Auch eine Abfallbeseitigung sollte die wertgebenden Potenziale der Abfallmassen noch umfassend heben. So lassen sich in einer mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlage noch Teilströme für eine stofflichev.a. Metalle oder energetischeErsatzbrennstoffe Verwertung abtrennen. Müllverbrennungsanlagen lassen sich auf hohe energetische Standards und eine umfassende Nutzung der verbleibenden festen Rückstände (Metalle, Schlacken, RGR-RückständeRückstände aus der Rauchgasreinigung) auslegen. Letztlich wird jedoch immer ein Abfallmassenstrom verbleiben, der je nach Charakter und Schadstoffpotenzial den unterschiedlichen Deponieklassen zugeordnet werden muss. Alte Deponiekörper sind anthropogene Lagerstätten von Rohstoffen (landfill mining), die genutzt werden können.

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Florian Knappe

Dipl.-Geograph
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