Sekundärrohstoffe

Der Anstieg der Weltbevölkerung, steigender Konsum, aber auch erforderliche Zukunftstechnologien für z.B. die Energiewende erhöhen den Druck auf unsere Primärrohstoffe. Der Einsatz von sekundären Rohstoffen ist deshalb eine wichtige Maßnahme zur Ressourcenschonung. Dabei können unter Berücksichtigung der richtigen Rahmenbedingungen sowohl Reduktionen im Bereich des Ressourceneinsatzes und der Umweltbelastungen erzielt werden als auch eine Reduktion der Importabhängigkeit von primären Rohstoffen.

Eine Steigerung von Recyclingraten erfordert das Wissen um die Stoffströme. Vielfach findet eine Steigerung von Recyclingraten ihre Grenze, weil Rohstoffe veredelt in Produkten exportiert werden, so beispielsweise Stahl, Aluminium in Fahrzeugen oder Spezialmetalle in IT-Produkten. Weiterhin sind Rohstoffe teils in Produkten, Gebäuden oder Infrastruktur über eine lange Zeit gebunden und bilden die sogenannten anthropogenen Lager (ein sekundäres Materiallager, das in vielschichtigen Stoffwechselbeziehungen zu unserer Umgebung steht).

Neue Recyclingstrategien und der technologische Fortschritt ermöglichen es, diese sekundären Lagerstätten immer besser zu nutzen. So werden heute auch alte Deponiekörper als wertbringende Lagerstätte verstanden und auf ihren Wertgehalt und ihre Höffigkeit hin untersucht (das sogenannte Landfill Mining).

Das ifeu ist in Forschungsprojekten zur Ermittlung von Stoffströmen, zur Kartierung anthropogener Lager und zum Landfill Mining beteiligt.

Siehe auch die Themenseiten „Beseitigung“ und „Verwertung und Recycling“.

Projekte

Kontakt:

Regine Vogt

Dipl.-Ing. für Technischen Umweltschutz
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E-Mail: regine.vogt@ifeu.de

Florian Knappe

Dipl.-Geograph
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E-Mail: florian.knappe@ifeu.de