THG-Quote als Instrument des Klimaschutzes im Verkehrssektor

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Der Mobilitätssektor ist in Deutschland der schwierigste Bereich, was die Umsetzung von Klimaschutzzielen betrifft. Verschiedene rechtliche Instrumente sind bereits in Anwendung, um die Treibhausgasemissionen (THG) im Verkehr zu senken. Eine davon ist die sogenannte THG-Minderungsquote: Sie verpflichtet die Inverkehrbringer von Kraftstoffen derzeit, die aus der Herstellung und Nutzung der Kraftstoffe entstehenden THG-Emissionen gegenüber einem Referenzwert um 4 % zu verringern, z. B. durch den Einsatz von Biokraftstoffen. 2020 muss die Minderung 6 % betragen. In einer vom Verkehrsministerium Baden-Württemberg beauftragten Kurzstudie hat das ifeu die Möglichkeiten einer Weiterentwicklung der THG-Quote analysiert und bewertet. Der Fokus liegt dabei auf der Frage, inwieweit alternative Kraftstoffe und Strom für Elektrofahrzeuge zur Erfüllung der Quote beitragen könnten. Die THG-Quote könnte somit die Basis für eine Art auf den Verkehrssektor begrenzten Emissionshandel bilden. Außerdem wird betrachtet, wie solche Lösungen in das bestehende ordnungspolitische Instrumentarium eingebunden werden können.

Abschlussbericht Weiterentwicklung der THG-Quote als Instrument des Klimaschutzes (pdf, 2 MB).