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IFEU aktuell

 


 

 

Neue Studien zu Anbau und Nutzung von Zuckerhirse

 

fig. cover reportfig. cover report22.09.2014 Zuckerhirse (Sweet Sorghum) gilt als Multifunktionspflanze, denn aus ihr können zur selben Zeit nicht nur Biokraftstoffe sondern auch Nahrungs­mittel und Dünger produziert werden. Das Konsortium des von der Europäischen Kommission geförderten Projektes SWEETFUEL beschäftigte sich über 5 1/2 Jahre mit der Optimierung des Sweet Sorghum-Anbaus und dessen Nutzung. Im Rahmen des Projektes leitete das IFEU das Arbeitspaket zur integrierten Nachhaltigkeits­bewertung. Zum Projektende hat das IFEU nun zwei Studien veröffentlicht, die zum einen die rein ökologischen Auswirkungen der Zuckerhirsenutzung analysieren, zum anderen alle Nachhaltigkeits­aspekte (ökologisch, ökonomisch, sozial) der Zuckerhirsenutzung in einer integrierten Analyse bewerten. Beide Studien zeigen Optimierungspotenziale und Handlungs­empfehlungen auf.

Beide Studien zum Download finden Sie hier...

 
 
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IFEU weitet Schwerpunkt "Algen" weiter aus

 

Fig. Jar of Fish, Flax & Borage Oil: Udo Lambrecht12.09.2014 Seit über zwei Jahrzehnten begleitet das IFEU Projekte zu Bioenergieträgern, Bioraffinieren und nach­wachsenden Rohstoffen. Mit zwei weiteren von der Europäischen Kommission geförderten Projekten, PUFAChain und D-FACTORY, weitet das IFEU nun seine Forschung im Bereich Algen weiter aus. Beide Projekte beschäftigen sich mit der industriellen Kultivierung von Mikroalgen und deren Verarbeitung zu hochwertigen Endprodukten wie Omega-3-Fettsäuren, Carotinoide oder Bioenergie. Im Rahmen der Projekte führt das IFEU integrierte Nachhaltigkeits­bewertungen durch, die die Nachhaltigkeit des gesamten Lebensweges vom Algenanbau bis zur Nutzung der Produkte berücksichtigen. Auf diese Weise können die nachhaltigsten Produktportfolios und Produktionsweisen für Mikroalgen-Bioraffinerien identifiziert werden.

Weitere Informationen zum Thema und den einzelnen Projekten finden Sie hier...

 
 
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Erstes Passivhaus in Tianjin/China: Beratung durch IFEU


 



06.08.2014
Seit Juli 2014 berät das IFEU in Kooperation mit dem Passivhaus-Institut/Darmstadt und Culturebridge Architects/Grünstadt das Technological Development Center of Beijing Uni-Construction Group Co., Ltd. (BUCC) bei der Planung für ein Passivhaus in Tianjin, einer großen Hafenstadt im Osten von Beijing. Dort wird bis Ende 2015 ein 14stöckiges Wohngebäude mit einer Geschossfläche von ca. 7.000 m2 errichtet. Der Heizwärmebedarf von 15 kWh pro m2 und Jahr beträgt nur ca. 20 % des Bedarfs für Neubauten nach dem geltenden chinesischen Standard und wird durch elektrische Wärmepumpen in Kombination mit einer solarthermischen Anlage bereitgestellt. In einem 3-tägigen Auftaktworkshop in Tianjin wurden Mitarbeiter von BUCC und der örtlichen Baubehörde geschult sowie eine Vielzahl technischer Details geklärt. Nach dem Projekt Xingfubao in Urumqi/Xinjiang ist dies das zweite Projekt, bei dem mit IFEU-Beteiligung ein Passivhaus in China realisiert wird. IFEU Projektleiter Bernd Franke erklärt dazu "Das Interesse am Bau von Passivhäusern in China nimmt rasant zu. Die Projekte sind ein klares Signal, dass die Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudebereich eine hohe Priorität bei chinesischen Bauträgern und Entscheidungsträgern hat."

 
 
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Schadstoffbelastung
durch mobile Maschinen -
IFEU-Studien und Fachtagung


 

31.07.2014 Die Schadstoffemissionen der mobilen Maschinen, das sind z.B. die Baumaschinen, die Maschinen in der Land- und Forstwirtschaft oder auch die benzinbetriebenen Kleinmaschinen im Privatbesitz, wurden lange Zeit in der Luftrein­halteplanung als vernachlässigbar erachtet. Mit diesem Vorurteil hat eine IFEU-Studie im Auf­trag des Umweltbundesamtes (abgeschlos­sen 12/ 2013, jetzt als UBA-Texte 24/2014 erschienen) aufgeräumt: "Die Partikelemissionen der mobilen Maschinen liegen heute etwa so hoch wie die Abgasemissionen des gesamten Straßenverkehrs, bei Stickoxiden erreichen sie etwa ein Viertel. Da die europäischen Luftqualitätsgrenzwerte hinsichtlich der Feinstaub- und NO2-Belastung nach wie vor an vielen städtischen Messstellen in Deutschland überschritten werden, müssen auch mobile Maschinen in die Luftreinhalteplanung einbezogen werden. Diese haben zwar einen begrenzten Beitrag zur lokalen Hintergrundbelastung in Städten, können jedoch lokal erhebliche Zusatzbelastung verursachen."

Das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur (MVI) des Landes Baden-Württemberg wollte Genaueres wissen: Zwar gehen die Schadstoffbelastungen in Baden-Württemberg von Jahr zu Jahr zurück, jedoch zeigen mehrere städtische Messstellen des Landes weiterhin eine Grenzwertüberschreitung. IFEU ermittelte jetzt im MVI-Auftrag, dass mobile Maschinen auch in Baden-Württemberg einen hohen Anteil an der Schadstoffemission haben und was dagegen getan werden kann. Zudem wurden von der IVU Umwelt GmbH Ausbreitungsrechnungen für konkrete Orte mit bekannter hoher Schadstoffbelastung durchgeführt. Das Land tut also gut daran, auch für eine baldige Minderung insbesondere der Partikelemissionen aus den Baumaschinen zu sorgen.


Die Ergebnisse der IFEU-Studie wurden am 17. Juli 2014 auf einer Fachtagung des MVI in Stuttgart vorgestellt (im Bild Projektleiter Hinrich Helms) und zusammen mit ergänzenden Vorträgen von rund 100 Fachleuten diskutiert. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie eine Landesverordnung ausgestaltet werden kann, damit Baumaschinen früher mit einem Partikelfilterminderungssystem ausgestattet werden, als es die aktuelle Gesetzgebung vorsieht. Denn dieses hatte sich in den Untersuchungen als die schnellste Maßnahme erwiesen, eine Verbesserung der für die Bauarbeiter und Anwohner gesundheitsbelastenden Luftqualität zu erreichen.

IFEU-Studie für das Umweltbundesamt (Texte 24/2014)

IFEU-Studie für das MVI-Baden-Württemberg (Juli 2014)

Fachtagung des MVI Baden-Württemberg am 17.07.2014 – Pressemitteilung


 
 
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Workshop zu "Building Renovation Strategies" in Brüssel


 

Foto Martin Pehnt30.05.2014 Gebäudesanierungsstrategien – Von der Richtlinie zur Ausführung – Präsentationen verfügbar

Das BPIE (Buildings Performance Institute Europe) und das IFEU organisierten, unterstützt vom Land Baden-Württemberg, am 16.05.2014 einen Brüsseler Fachworkshop zu Gebäudesanierungs­strategien. Es wurden innovative nationale und regionale Beispiele aus Frankreich, Brüssel, Tschechien und Deutschland präsentiert, die zu einer angeregten Diskussion zwischen den Vortragenden und über 100 Teilnehmern führten.

Eine vorläufige Analyse der nationalen Gebäudestrategien im Rahmen von Art. 4 der europäischen Effizienzrichtlinie zeigt: weniger als die Hälfte der Staaten reichten termingerecht eine Strategie ein. Die eingereichten Berichte unterscheiden sich stark hinsichtlich Zielorientierung, Konkretisierung und neuen Politikinstrumenten.

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Agrotreibstoff im Flugverkehr

 

26.05.2014 Der Flugsektor weist die stärkste Zunahme im Verkehrsbereich auf und verfügt anders als der Straßen- und Schienenverkehr nur über wenige Optionen zum Klimaschutz: neben der Erhöhung der Energieeffizienz sieht die Flugverkehrsbranche ihren Klimaschutzbeitrag vor allem in der Substitution fossilen Kerosins durch Biotreibstoff. Der Evangelische Entwicklungsdienst "Brot für die Welt" setzt sich mit der Klimagerechtigkeit im Tourismus auseinander und dabei auch mit der Frage, ob der Flugverkehr seinem Anspruch auf Klimaverträglichkeit und Nachhaltigkeit insgesamt gerecht werden kann. "Brot für die Welt" hat hierzu IFEU beauftragt, eine Kurzstudie zur Nachhaltigkeit von Agrotreibstoffen zu erstellen. Im Vordergrund stehen dabei die Fragen:

Wie ist die Nachhaltigkeitszertifizierung zu bewerten? Welche Anforderungen sind zu stellen, was fordert die Gesetzeslage, was kann die Praxis dazu leisten?

Welche spezielle Rolle spielen dabei Probleme wie die Ernährungssicherung aufgrund von Konkurrenzen zur Nahrungsmittelproduktion und Klimaeffekte sowie über den Klimaschutz hinausgehende relevante Umweltaspekte?

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Nachhaltiges Design von Multiinput / Multioutput-Bioraffinerien


 

Bildrechte: BIOCORE (links) / CIMV (rechts)08.05.2014 Nach vier Jahren Arbeit wurde unlängst das von der EU (RP7) geförderte geförderte Projekt BIOCORE (BIOCOmmodity REfinery) erfolgreich abgeschlos­sen, bei dem ein neuartiges Konzept für Bioraffinerien ausgehend von Lignocellulose entwickelt wurde. Der Fokus des Projekts lag auf der Verarbeitung unterschiedlicher, nicht zur Ernährung verwendbarer Biomasserohstoffe zur Herstellung einer Vielzahl unterschiedlicher Produkte auf Basis der innovativen Organosolv-Technologie. Dabei leitete das IFEU das Arbeitspaket zur integrierten Nachhaltigkeitsbewertung.

Zu den Ergebnissen zählt, dass sich die nachhaltigsten der untersuchten Szenarien auf eine stoffliche Verwertung der Biomassefraktion konzentrieren, beispielsweise zur Herstellung des Kunststoffvorläufers Itakonsäure, auf Lignin basierender Harze und des Süßstoffs Xylitol. Allerdings sind derartige fortgeschrittene Bioraffinerien nicht per se nachhaltig, sondern können stattdessen auch zu zusätzlichen Lasten führen, was u. a. wesentlich vom Produktportfolio beeinflusst wird.

Weitere Informationen können Sie im Bericht zur Umweltbewertung, der u. a. auch Ökobilanzergebnisse enthält, sowie im Bericht zur integrierten Nachhaltigkeits­bewertung nachlesen (auf Englisch).

 
 
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Ökobilanz zweier Sandwichverpackungen


 

Abbildung27.03.2014 In einer Ökobilanz für den europäischen Verband der Aluminiumfolienhersteller (EAFA), untersuchte das IFEU die Umweltwirkung zweier unter­schiedlicher Methoden, ein Sandwich sicher einzupacken. Bei den beiden untersuchten Verpackungen handelt es sich um Haushalts-Aluminiumfolie sowie eine stabile Kunststoffdose, welche nach jeder Nutzung in einer Geschirrspülmaschine gereinigt wird.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Umweltwirkungen, die durch die Nutzung einer angemessenen Menge Aluminiumfolie verursacht werden, nicht größer als diejenigen sind, die durch das Spülen der Kunststoffdose hervorgerufen werden.

Die vorliegende Studie ist ein gutes Beispiel dafür, dass es lohnenswert sein kann, auch vermeintlich einfach einzuschätzende Sachverhalte mittels des Instruments Ökobilanz wissenschaftlich zu überprüfen.
Die Ökobilanz wurde nach ISO 14040 & ISO 14044 durchgeführt und unterlag einem externen kritischen Gutachten.

Download der englischsprachigen Zusammenfassung (233 KB) …

 
 
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Stoffliche Nutzung – die bessere Option?
Forschungsprojekt bewertet potenzielle ökologische und ökonomische Effekte einer verstärkten stofflichen Nutzung von Biomasse


 

Cover25.03.2014 Die stoffliche Nutzung von Biomasse weist wie die energetische sowohl ökologische Vor- als auch Nachteile auf. Wie sich dies im Detail verhält wurde in einem Forschungsprojekt für das UBA analysiert. Zusammen mit den Partnern nova-Institut, Öko-Institut und FiFo kommt IFEU auf der Basis ausgewählter Linien stofflich genutzter Biomassen zu dem Schluss, dass die stoffliche Nutzung von Biomasse der energetischen Nutzung in Hinblick auf ökologische Aspekte mindestens ebenbürtig ist. Da stoffliche Nutzungspfade deutlich komplexer sind als energetische sind die Ergebnisse hier sehr stark vom Einzelfall abhängig. Sehr gute Ergebnisse liefern dagegen Kaskadennutzun­gen.

IFEU hat als Beitrag zum Projekt u.a. eine umfassende Ökobilanz erstellt sowie Kriterien für die Nachhaltigkeitsbewertung für stoffliche Biomassenutzung erarbeitet.

Weitere Informationen ...

 
 
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Leitfaden "Ressourceneffiziente Beschaffung" veröffentlicht


 

21.02.2014 Durch die öffentliche Beschaffung ressourceneffizienter Produkte und Dienstleistungen können große Umweltentlastungspotenziale erschlossen werden. Vor diesem Hintergrund hat der Staatssekretärsausschuss für nachhaltige Entwicklung am 08.10.2012 den Beschluss gefasst, eine Expertengruppe Ressourceneffizienz innerhalb der Allianz für nachhaltige Beschaffung einzurichten. In diesem Zusammenhang wurde eine Handreichung entwickelt, die den Beschaffungsstellen im Bund, bei den Ländern und den Kommunen notwendige Informationen an die Hand gibt, um künftig bei Beschaffungsvorgängen Aspekte der Ressourceneffizienz einfließen lassen zu können. Da die öffentliche Hand gerade im Baubereich ein zentraler Akteur ist, wurden in einem ersten Schritt konkrete Leistungsblätter für den Bezug von Baustoffen erarbeitet:
I Gewinnung und Aufbereitung von mineralischen Abbruchmaterialien II Einsatz von Beton mit rezyklierten Gesteinskörnungen (RC) im Hochbau III Bau von Schichten ohne Bindemittel im Straßenbau (FSS, STS) IV Erdbauarbeiten V Einsatz von Asphalt. Das IFEU-Institut durfte sich im Auftrag des Wirtschaftsministeriums Rheinland-Pfalz wesentlich in die Erarbeitung des Leitfadens einbringen.

Download des Leitfadens (250 KB) ...

 
 
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Indiens zukünftiger Ressourcenbedarf – Ansatzpunkte für Ressourceneffizienz


 

15.01.2014 Natürliche Ressourcen sind die Existenzgrundlage für jede Gesellschaft. Vor dem Hintergrund der wachsenden Weltbevölkerung und der begrenzt zur Verfügung stehenden Ressourcen, wird das Thema effiziente Ressourcennutzung zunehmend wichtiger. Die Menschen in den Industrieländern konsumieren heute schon große Mengen an Ressourcen, während die Schwellen- und Entwicklungsländer in Zukunft ihren Ressourcenverbrauch noch drastisch steigern werden. Große Anstrengungen werden nötig sein, damit sowohl die Verfügbarkeit als auch der Schutz der Ressourcen gewährleistet werden kann.

In diesem Kontext initiierte die GIZ Indien einen Dialog mit indischen und europäischen Partnern zum Thema Ressourceneffizienz in Entwicklungs- und Schwellenländern. Der Fokus liegt auf dem bevölkerungsreichen Schwellenland Indien und darauf, welche Optionen das Land hat, um auf der einen Seite wirtschaftliches Wachstum zu ermöglichen und anderseits begrenzte natürliche Ressourcen möglichst effizient einsetzen zu können. Als Ergebnis dieser Dialoge ist eine Studie entstanden, die insbesondere mineralische Rohstoffe adressiert und anhand von Fallstudien ausgewählte Managementoptionen skizziert.

Download des Endberichts auf Englisch
(komprimierte Version, pdf 4.2 MB) ...

Download des Endberichts auf Englisch
(druckfähige Version, pdf 25 MB) ...

 
 
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Energieeffizienz von Pkw


 

Foto: Wikimedia Commons (Creative Commons Lizenz)09.01.2014 In einem Sachver­ständigengutachten für das Umwelt­bundesamt untersuchte IFEU, wie die Energieeffizienz zukünftiger Pkw (mit einem großen Anteil alternativer Antriebe) beurteilt werden kann.
Derzeit werden vor allem die Auspuffemissionen zur Bewertung von Pkw herangezogen und reguliert. Da bei alternativen Antrieben ein großer Teil der Emissionen nicht während der Fahrt, sondern bei der Energiebereitstellung entsteht, ist bei der Effizienzbewertung zukünftig ein Paradigmenwechsel weg von den Auspuffemissionen hin zum Energieverbrauch notwendig. Das Gutachten analysiert, wie dies umgesetzt werden könnte.

Download des Sachverständigengutachtens ...

 
 
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Ecornet begrüßt neues Mitglied


 

18.12.2013 Ecornet, das Netzwerk führender außeruniversitärer, gemeinnütziger Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschungsinstitute heißt sein achtes Mitglied willkommen: Das IZT - Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewer­tung Berlin.

Weitere Informationen ... Pressemeldung (pdf 429 KB)

 
 
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Ressourcenschutz in der Bauwirtschaft
- Fachsymposium am 23.01.2014 -



 

28.11.2013 Das IFEU unterstützte das Umweltministerium Baden-Württemberg bei einem Fachsymposium zum Thema "Ressourcenschutz in der Bauwirtschaft – Entwicklungen und Erfahrungen im Einsatz von ressourcenschonendem Beton (R-Beton)". Das Symposium fand am 23. Januar 2014 in Stuttgart statt.

Die Vorträge sind hier (Website Umweltministerium Baden-Württemberg) als Download erhältlich ...

 
 
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Recyclingbeton



 

25.11.2013 Für die Betonherstellung benötigt die Bauindustrie große Mengen Kies und Schotter. Gebrochener Altbeton aus dem Rückbau von Gebäuden wird bislang meistens zur Verfüllung von Hohlräumen oder im Unterbau von Straßen eingesetzt. Für den Einsatz in Betonwerken und damit als Baustoff im Hochbau wird er jedoch nur zögerlich verwertet.

Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative produzierte das Zentrum Ressourceneffizienz des VDI unter Mitarbeit u.a. des IFEU einen Film, der zeigt, wie Altbeton mit neuen Verfahren so aufbereitet werden kann, dass er auch als Baustoffalternative im Hochbau verwendet werden kann. Der Anteil der bisher nach einem Abriss hochwertig wiederverwendeten Baustoffe kann so merklich erhöht werden, was die Umwelt deutlich entlastet.
Ein Mausklick auf das Logo führt Sie zum Film ...

 
 
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Empowerment von Migranten und Migrantinnen zum Klimaschutz (EMIGMA)



 

Grafik Transdisziplinärer Ansatz 30.09.2013 IFEU hat in einem BMBF-Forschungsprojekt zusammen mit der Fachhochschule Dortmund (Prof. Hunecke, Prof. Toprak) die Einstellungen, das Umweltverhalten und die damit verbundenen Treib­hausgasemissionen von Deutschen mit Migrationshintergrund untersucht.

Zentrales Ergebnis dieses trans­disziplinären Projekts: Menschen ohne Migrations­hintergrund sind zwar umweltbewusster als diejenigen mit Migrationshintergrund, belasten aber durch ihren Lebensstil das Klima durchschnittlich stärker. Ein wichtiger Grund dafür ist das häufigere Fahren mit dem Pkw.

Weitere Ergebnisse, unter anderem auch zum Engagement der untersuchten Gruppen in Umwelt- und Migranten-Organisationen, finden sie in der Pressemitteilung (Website FH Dortmund).

ZUR TÜRKISCHEN VERSION DES CO2-RECHNERS ...

ZUR RUSSISCHEN VERSION DES CO2-RECHNERS ...

 

 
 
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35 Jahre IFEU -
... auch 35 Jahre mit
Ulli Höpfner

 

Foto, IFEU Mitarbeiter, Fotograf: Ole Hoepfner

13.09.2013 Das IFEU nahm sein 35-jähriges Bestehen zum Anlass für eine große Feier auf der Molkenkur. Zum Fest kamen über 200 ehemalige und aktuelle Mitarbeiter und Gäste, unter ihnen der Bundestagsabgeordnete Lothar Binding, Stadträtin Dorothea Paschen und Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner.

Zentraler Punkt der Feier war ein wissenschaftliches Symposium zu Ehren des Gründers und jahrzehntelangen Leiters des Instituts, Dr. Ulrich Höpfner, der kürzlich altersbedingt ausschied. Die Festvorträge wurden von ehemaligen Mitarbeitern und Fachkollegen Höpfners gehalten. Sie drehten sich um die aktuelle Einschätzung von Biokraftstoffen (Dr. Reinhardt, IFEU), um Effizienz und Suffizienz (Prof. Dr. Mario Schmidt, Hochschule Pforzheim) und um neue Erkenntnisse zur Klimakrise (Prof. Dr. Rahmstorf, Potsdam-Institut). "Ulrich Höpfner hat unser Institut über drei Jahrzehnte lang maßgeblich mitgestaltet und geprägt. Er war Garant für die wissenschaftliche Qualität, die umweltkritische und inhaltlich unabhängige Ausrichtung der Themen und auch für die große soziale Verantwortung eines Arbeitgebers" würdigte Markus Duscha, der heutige Geschäftsführer des gemeinnützigen Forschungs-Instituts, seinen Vorgänger. Er wünschte sich "auch zukünftig und möglichst lange Höpfners fachlichen und menschlichen Rat" und dankte ihm im Namen der heutigen und früheren Mitarbeiter für 35 Jahre engagierte Umweltforschung.

"Er ist immer unabhängig geblieben" - Porträt von Dr. Ulrich Höpfner
(pdf 147 KB)

Warum "Ötzi" aus dem Eis auftauchte - Bericht vom wissenschaftlichen Symposium (pdf 596 KB)

in: Rhein-Neckar-Zeitung Heidelberg

 
 
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Treibhausgaseinsparungen durch Nutzung von Ölpalmenstämmen

 

Foto Ölpalmstamm12.09.2013 Die Palmölindustrie versucht fortwährend, die Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wert­schöpfungskette der Palmölproduktion zu verbessern. Das IFEU hat kürzlich eine Studie zu einer vielversprechenden Optimierungsstrategie in Kooperation mit dem malaysischen Palmölverband MPOC publiziert: Ölpalmenstämme, die anfallen, wenn existierende Plantagen neu angelegt werden, stellen einen wichtigen und zunehmenden aber bisher kaum genutzten Biomassestrom dar. Deren Nutzung zur Produktion von Möbeln oder Bioenergie kann zu substanziellen Treibhausgaseinsparungen führen, besonders wenn der Prozessenergiebedarf durch Verarbeitungsreste aus Ölpalmholz gedeckt wird. Guido Reinhardt, Mitautor und Leiter der Biomasseabteilung des IFEU, sagt: "Die Nutzung der Ölpalmenstämme kann natürlich nicht alle Probleme der Palmölproduktion lösen, aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung, der in allen Palmöl produzierenden Ländern umgesetzt werden kann."

Weitere Informationen:

Nils Rettenmaier, Heiko Keller and Guido Reinhardt (2013):
Life cycle greenhouse gas emissions of furniture and bioenergy production from oil palm trunks, (online ahead publication)

Downolad of a related talk at World Biofuels Market Congress 2013
(pdf, 1.2 MB)

 
 
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Dritter Newsletter des EU-Bioraffinerie-Projekts SUPRABIO

 


 

Logo suprabio20.08.2013 Auf dem Weg zu einer biobasierten Ökonomie gelten Bioraffinerien gemeinhin als eine nachhaltige Form der Biomassenutzung, die zu einer Palette an stofflichen und energetischen Produkten hinführt, welche auf nachwachsenden Rohstoffen basiert. Die EU-Kommission fördert derzeit drei große Forschungsprojekte zu diesem Thema, u. a. das von der Brunel University koordinierte SUPRABIO-Projekt. Projektpartner aus acht europäischen Ländern erforschen und entwickeln seit Februar 2010 Bioraffineriekonzepte mit einem besonderen Fokus auf innovativen biochemischen und thermochemischen Konversionsverfahren, Prozessintegration sowie Fragen der Nachhaltigkeit. Letztere werden unter Federführung des IFEU bearbeitet.

Lesen Sie hier den 3. Projekt-Newsletter ... (pdf 2 MB)

 
 
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Videodokumentation zum BMBF -Projekt RECAST Urumqi

 

15.08.2013 Unter dem Titel Future Megacities - Resource Efficiency in Urumqi, China wurde im Rahmen der Begleitmaßnahmen zum BMBF-Förderschwerpunkt Future Megacities eine 17-minütige Video­dokumentation vom Filmteam CrossDOCS erstellt. Darin werden auch die Leuchtturmprojekte des IFEU zur Steigerung der Energieeffizienz in Gebäuden und in der Industrie erläutert und von unseren chinesischen Kooperationspartnern kommentiert. Das Video kann durch Klicken auf das Bild gestartet werden.

 
 
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 Druckversion  Link zu dieser Seite versenden Letzte Änderung: 22. 09. 2014

 

 

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