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IFEU aktuell

 


 

 

Erstes Passivhaus in Westchina zertifiziert

 

Foto des Passivhauses25.09.2014 Urumqi, Provinz Xinjiang/China
In Urumqis Xingfulu (Glücksstrasse) wurde die Zertifizierung des ersten Passivhauses in Westchina im Beisein des Vize­gouverneurs der Provinz Xinjiang, des Vizebürgermeisters der Stadt Urumqi und von Frau Kundermann, Wissenschafts­referentin der deutschen Botschaft in Peking gefeiert. Das Klima in Urumqi ist durch extrem kalte Winter geprägt. Zusammen mit dem Bauträger Dacheng International und der Baubehörde der Stadt wurde das anspruchsvolle Ziel erreicht, den Heizwärmebedarf im Vergleich zu den Anforderungen für Neubauten um 80 % zu senken. Die Planung für das 8.000 m2 Gebäude mit Büros, Geschäften und Restaurants wurde von Culturebridge Architects Grünstadt und dem Xinjiang Architectural Design Institute erstellt, das Passivhaus-Institut Darmstadt begleitete das Vorhaben. Die Anforderungen an die Bauqualität waren hoch; zum ersten Mal wurden hierfür Passivhausfenster von der deutschen Firma REHAU in China gefertigt. Die Forschungsarbeiten des IFEU wurden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderschwerpunkts Future Megacities gefördert.

Foto: from left: Dr. Berthold Kaufmann (Passivhaus-Institut), Christian Hennecke (Culturebridge Architects), Xiong BO (Dacheng), Bernd Franke (IFEU)IFEU-Projektleiter Bernd Franke erklärte: "Dies ist das erste Passivhaus in der extrem kalten Klimazone Chinas. Die technischen und wirtschaftlichen Anforderungen waren hoch. Ich freue mich sehr, dass unser chinesisch-deutsches Team mit diesem Gebäude einen Leuchtturm für die nachhaltige Entwicklung Urumqis geschaffen hat. Mit der Unterstützung des IFEU wird derzeit ein Passivhausstandard für Xinjiang entwickelt. Diesem ersten Projekt werden also viele weitere folgen."

Weitere Informationen… (Website RECAST Urumqi)

 
 
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CO2-Fußabdruck: Klimafreundlich essen

 

Abb. Tomaten, Fleisch, Käse, Gemüse. Bildrechte:berlin-pics / pixelio.de /Sergey Zavalnyuk / iStockphotos.com / Dieter Schütz  / pixelio.de 25.09.2014 Wie viele Treibhausgase fallen an, damit Fleisch, Brot und Obst auf unserem Teller landen?

Dr. Guido Reinhardt (IFEU) stellte sich den gängigsten Fragen zu Tipps, wie man sich klimafreundlich ernährt.

zum Artikel ...

 
 
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Neue Studien zu Anbau und Nutzung von Zuckerhirse

 

fig. cover reportfig. cover report22.09.2014 Zuckerhirse (Sweet Sorghum) gilt als Multifunktionspflanze, denn aus ihr können zur selben Zeit nicht nur Biokraftstoffe sondern auch Nahrungs­mittel und Dünger produziert werden. Das Konsortium des von der Europäischen Kommission geförderten Projektes SWEETFUEL beschäftigte sich über 5 1/2 Jahre mit der Optimierung des Sweet Sorghum-Anbaus und dessen Nutzung. Im Rahmen des Projektes leitete das IFEU das Arbeitspaket zur integrierten Nachhaltigkeits­bewertung. Zum Projektende hat das IFEU nun zwei Studien veröffentlicht, die zum einen die rein ökologischen Auswirkungen der Zuckerhirsenutzung analysieren, zum anderen alle Nachhaltigkeits­aspekte (ökologisch, ökonomisch, sozial) der Zuckerhirsenutzung in einer integrierten Analyse bewerten. Beide Studien zeigen Optimierungspotenziale und Handlungs­empfehlungen auf.

Beide Studien zum Download finden Sie hier...

 
 
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IFEU weitet Schwerpunkt "Algen" weiter aus

 

Fig. Jar of Fish, Flax & Borage Oil: Udo Lambrecht12.09.2014 Seit über zwei Jahrzehnten begleitet das IFEU Projekte zu Bioenergieträgern, Bioraffinieren und nach­wachsenden Rohstoffen. Mit zwei weiteren von der Europäischen Kommission geförderten Projekten, PUFAChain und D-FACTORY, weitet das IFEU nun seine Forschung im Bereich Algen weiter aus. Beide Projekte beschäftigen sich mit der industriellen Kultivierung von Mikroalgen und deren Verarbeitung zu hochwertigen Endprodukten wie Omega-3-Fettsäuren, Carotinoide oder Bioenergie. Im Rahmen der Projekte führt das IFEU integrierte Nachhaltigkeits­bewertungen durch, die die Nachhaltigkeit des gesamten Lebensweges vom Algenanbau bis zur Nutzung der Produkte berücksichtigen. Auf diese Weise können die nachhaltigsten Produktportfolios und Produktionsweisen für Mikroalgen-Bioraffinerien identifiziert werden.

Weitere Informationen zum Thema und den einzelnen Projekten finden Sie hier...

 
 
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Erstes Passivhaus in Tianjin/China: Beratung durch IFEU


 



06.08.2014
Seit Juli 2014 berät das IFEU in Kooperation mit dem Passivhaus-Institut/Darmstadt und Culturebridge Architects/Grünstadt das Technological Development Center of Beijing Uni-Construction Group Co., Ltd. (BUCC) bei der Planung für ein Passivhaus in Tianjin, einer großen Hafenstadt im Osten von Beijing. Dort wird bis Ende 2015 ein 14stöckiges Wohngebäude mit einer Geschossfläche von ca. 7.000 m2 errichtet. Der Heizwärmebedarf von 15 kWh pro m2 und Jahr beträgt nur ca. 20 % des Bedarfs für Neubauten nach dem geltenden chinesischen Standard und wird durch elektrische Wärmepumpen in Kombination mit einer solarthermischen Anlage bereitgestellt. In einem 3-tägigen Auftaktworkshop in Tianjin wurden Mitarbeiter von BUCC und der örtlichen Baubehörde geschult sowie eine Vielzahl technischer Details geklärt. Nach dem Projekt Xingfubao in Urumqi/Xinjiang ist dies das zweite Projekt, bei dem mit IFEU-Beteiligung ein Passivhaus in China realisiert wird. IFEU Projektleiter Bernd Franke erklärt dazu "Das Interesse am Bau von Passivhäusern in China nimmt rasant zu. Die Projekte sind ein klares Signal, dass die Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudebereich eine hohe Priorität bei chinesischen Bauträgern und Entscheidungsträgern hat."

 
 
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Schadstoffbelastung
durch mobile Maschinen -
IFEU-Studien und Fachtagung


 

31.07.2014 Die Schadstoffemissionen der mobilen Maschinen, das sind z.B. die Baumaschinen, die Maschinen in der Land- und Forstwirtschaft oder auch die benzinbetriebenen Kleinmaschinen im Privatbesitz, wurden lange Zeit in der Luftrein­halteplanung als vernachlässigbar erachtet. Mit diesem Vorurteil hat eine IFEU-Studie im Auf­trag des Umweltbundesamtes (abgeschlos­sen 12/ 2013, jetzt als UBA-Texte 24/2014 erschienen) aufgeräumt: "Die Partikelemissionen der mobilen Maschinen liegen heute etwa so hoch wie die Abgasemissionen des gesamten Straßenverkehrs, bei Stickoxiden erreichen sie etwa ein Viertel. Da die europäischen Luftqualitätsgrenzwerte hinsichtlich der Feinstaub- und NO2-Belastung nach wie vor an vielen städtischen Messstellen in Deutschland überschritten werden, müssen auch mobile Maschinen in die Luftreinhalteplanung einbezogen werden. Diese haben zwar einen begrenzten Beitrag zur lokalen Hintergrundbelastung in Städten, können jedoch lokal erhebliche Zusatzbelastung verursachen."

Das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur (MVI) des Landes Baden-Württemberg wollte Genaueres wissen: Zwar gehen die Schadstoffbelastungen in Baden-Württemberg von Jahr zu Jahr zurück, jedoch zeigen mehrere städtische Messstellen des Landes weiterhin eine Grenzwertüberschreitung. IFEU ermittelte jetzt im MVI-Auftrag, dass mobile Maschinen auch in Baden-Württemberg einen hohen Anteil an der Schadstoffemission haben und was dagegen getan werden kann. Zudem wurden von der IVU Umwelt GmbH Ausbreitungsrechnungen für konkrete Orte mit bekannter hoher Schadstoffbelastung durchgeführt. Das Land tut also gut daran, auch für eine baldige Minderung insbesondere der Partikelemissionen aus den Baumaschinen zu sorgen.


Die Ergebnisse der IFEU-Studie wurden am 17. Juli 2014 auf einer Fachtagung des MVI in Stuttgart vorgestellt (im Bild Projektleiter Hinrich Helms) und zusammen mit ergänzenden Vorträgen von rund 100 Fachleuten diskutiert. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie eine Landesverordnung ausgestaltet werden kann, damit Baumaschinen früher mit einem Partikelfilterminderungssystem ausgestattet werden, als es die aktuelle Gesetzgebung vorsieht. Denn dieses hatte sich in den Untersuchungen als die schnellste Maßnahme erwiesen, eine Verbesserung der für die Bauarbeiter und Anwohner gesundheitsbelastenden Luftqualität zu erreichen.

IFEU-Studie für das Umweltbundesamt (Texte 24/2014)

IFEU-Studie für das MVI-Baden-Württemberg (Juli 2014)

Fachtagung des MVI Baden-Württemberg am 17.07.2014 – Pressemitteilung


 
 
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Workshop zu "Building Renovation Strategies" in Brüssel


 

Foto Martin Pehnt30.05.2014 Gebäudesanierungsstrategien – Von der Richtlinie zur Ausführung – Präsentationen verfügbar

Das BPIE (Buildings Performance Institute Europe) und das IFEU organisierten, unterstützt vom Land Baden-Württemberg, am 16.05.2014 einen Brüsseler Fachworkshop zu Gebäudesanierungs­strategien. Es wurden innovative nationale und regionale Beispiele aus Frankreich, Brüssel, Tschechien und Deutschland präsentiert, die zu einer angeregten Diskussion zwischen den Vortragenden und über 100 Teilnehmern führten.

Eine vorläufige Analyse der nationalen Gebäudestrategien im Rahmen von Art. 4 der europäischen Effizienzrichtlinie zeigt: weniger als die Hälfte der Staaten reichten termingerecht eine Strategie ein. Die eingereichten Berichte unterscheiden sich stark hinsichtlich Zielorientierung, Konkretisierung und neuen Politikinstrumenten.

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Agrotreibstoff im Flugverkehr

 

26.05.2014 Der Flugsektor weist die stärkste Zunahme im Verkehrsbereich auf und verfügt anders als der Straßen- und Schienenverkehr nur über wenige Optionen zum Klimaschutz: neben der Erhöhung der Energieeffizienz sieht die Flugverkehrsbranche ihren Klimaschutzbeitrag vor allem in der Substitution fossilen Kerosins durch Biotreibstoff. Der Evangelische Entwicklungsdienst "Brot für die Welt" setzt sich mit der Klimagerechtigkeit im Tourismus auseinander und dabei auch mit der Frage, ob der Flugverkehr seinem Anspruch auf Klimaverträglichkeit und Nachhaltigkeit insgesamt gerecht werden kann. "Brot für die Welt" hat hierzu IFEU beauftragt, eine Kurzstudie zur Nachhaltigkeit von Agrotreibstoffen zu erstellen. Im Vordergrund stehen dabei die Fragen:

Wie ist die Nachhaltigkeitszertifizierung zu bewerten? Welche Anforderungen sind zu stellen, was fordert die Gesetzeslage, was kann die Praxis dazu leisten?

Welche spezielle Rolle spielen dabei Probleme wie die Ernährungssicherung aufgrund von Konkurrenzen zur Nahrungsmittelproduktion und Klimaeffekte sowie über den Klimaschutz hinausgehende relevante Umweltaspekte?

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Nachhaltiges Design von Multiinput / Multioutput-Bioraffinerien


 

Bildrechte: BIOCORE (links) / CIMV (rechts)08.05.2014 Nach vier Jahren Arbeit wurde unlängst das von der EU (RP7) geförderte geförderte Projekt BIOCORE (BIOCOmmodity REfinery) erfolgreich abgeschlos­sen, bei dem ein neuartiges Konzept für Bioraffinerien ausgehend von Lignocellulose entwickelt wurde. Der Fokus des Projekts lag auf der Verarbeitung unterschiedlicher, nicht zur Ernährung verwendbarer Biomasserohstoffe zur Herstellung einer Vielzahl unterschiedlicher Produkte auf Basis der innovativen Organosolv-Technologie. Dabei leitete das IFEU das Arbeitspaket zur integrierten Nachhaltigkeitsbewertung.

Zu den Ergebnissen zählt, dass sich die nachhaltigsten der untersuchten Szenarien auf eine stoffliche Verwertung der Biomassefraktion konzentrieren, beispielsweise zur Herstellung des Kunststoffvorläufers Itakonsäure, auf Lignin basierender Harze und des Süßstoffs Xylitol. Allerdings sind derartige fortgeschrittene Bioraffinerien nicht per se nachhaltig, sondern können stattdessen auch zu zusätzlichen Lasten führen, was u. a. wesentlich vom Produktportfolio beeinflusst wird.

Weitere Informationen können Sie im Bericht zur Umweltbewertung, der u. a. auch Ökobilanzergebnisse enthält, sowie im Bericht zur integrierten Nachhaltigkeits­bewertung nachlesen (auf Englisch).

 
 

 
     
 Druckversion  Link zu dieser Seite versenden Letzte Änderung: 30. 09. 2014

 

 

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