Klimaschutzpotenzial durch Baustoffrecycling in Hessen

Erstellung einer qualitativen Studie zur Untersuchung des Klimaschutzpotenzials durch Baustoffrecycling in Hessen

Untersucht werden die derzeitigen und zukünftigen Entsorgungswege der in Hessen anfallenden Bau- und Abbruchabfälle sowie die ansässige Recyclinginfrastruktur. Neben der Darstellung der Verwertungseigenschaften der Fraktionen erfolgt eine Abschätzung, welches Substitutionspotenzial für mineralische Primärrohstoffe sich zukünftig ergeben kann. Der selektive Rückbau nimmt dafür eine Schlüsselrolle ein. 

Weiterhin wird ein ökobilanzieller Vergleich der relevanten Primär- und Sekundärbaustoffe über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg vorgenommen, einschließlich unterschiedlicher Entsorgungswege. Im Ergebnis werden fact sheets erstellt, die einen direkten Vergleich der Umweltwirkungen der Primär- und Sekundärrohstoffe ermöglichen. Zusätzlich werden Sekundärrohstoffbörsen und digitale Marktplätze betrachtet, um zu prüfen, welche Art der Plattform als landeseigene Börse geeignet wäre. Untersucht werden Geschäftsmodelle, Finanzierungsbedarf, Erfolgsfaktoren und Gründe für das Scheitern bestehender Börsen, damit die für Hessen geeignetste Lösungen identifiziert werden kann.  

Die rechtlichen, ökonomischen und regionalen Rahmenbedingungen zum Einsatz von mineralischen Sekundärrohstoffen werden einer intensiven Analyse unterzogen und mit Handlungsempfehlungen unterlegt.

Laufzeit

Oktober 2025 – Dezember 2026

Auftraggeber

Hessische Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat

Partner

IKEM – Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität e.V. 

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