Konsum naturverträglich gestalten
Handlungsempfehlungen für ausgewählte Produkte
Im Fokus der ifeu-Arbeiten steht die Weiterentwicklung der wissenschaftliche Informationsbasis über die Auswirkungen des europäischen Konsums auf jene Ökosysteme des Globalen Südens, die von Biodiversitätsverlust am stärksten betroffen sind. Dies wird anhand der drei Produkte Soja, Palmöl und Shrimps erarbeitet. Neben den direkten Biodiversitätsauswirkungen werden mögliche Synergieeffekte zwischen dem Klima- sowie dem Biodiversitätsschutz identifiziert.
Darauf aufbauend trägt das IÖW Instrumente und Handlungsempfehlungen zur Förderung eines naturverträglichen Konsums zusammen und bewertet sie. Dabei werden internationale Expert*innen und politische Entscheidungsträger*innen mit einbezogen, es erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe „Biodiversity & Consumption“ (eheml. „Biodiversity Communication“) des Programms für Verbraucherinformation im One Planet Network des Umweltprogramms der Vereinten Nationen.
Die Projektergebnisse werden für verschiedene Zielgruppen in unterschiedlichen Formaten aufbereitet, öffentlichkeitswirksam kommuniziert und in relevante Politikprozesse eingespeist. Ein erster Policy Brief mit Handlungsempfehlungen für politische Entscheidungsträger*innen zur Förderung eines naturverträglichen Lebensmittelkonsums wurde bereits im August 2024 veröffentlicht, weitere werden folgen
Laufzeit
Juni 2023 – Oktober 2025
Auftraggeber
BfN
Partner
Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)
Weitere Informationen
Abschlussbericht “Towards nature-friendly consumption” (auf Englisch)
Pressemitteilung zum Abschlussbericht
Policy Brief: Implementing GBF Target 16
Kontakt
Susanne Köppen
susanne.koeppen@ifeu.de
+49 (0)30 2844578 25
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