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HIBISCUS: Innovative biobasierte Baumaterialien für eine nachhaltige Zukunft

Für das im September 2025 offiziell gestartete europäische Forschungs- und Entwicklungsprojekt HIBISCUS trafen sich zwölf europäische Partner von Forschungs- und Technologieorganisationen über KMU bis hin zu Industriekonzernen zu einem erfolgreichen Kick-off Meeting. Das Projektziel: neuartige, biobasierte Baumaterialien zu entwickeln, um die Abhängigkeit von fossilen Ressourcen zu verringern und den CO₂-Fußabdruck von Gebäuden deutlich zu reduzieren. Koordiniert wird das Projekt von Soprema, einem französischen Baustoffkonzern. Das ifeu übernimmt die integrierte Nachhaltigkeitsbewertung und setzt den „Safe and Sustainable by Design“-Ansatz (SSbD) um, um die Sicherheit und Umweltverträglichkeit der HIBISCUS-Produkte über den gesamten Lebenszyklus zu gewährleisten.

Drei zentrale Ziele stehen im Fokus: 

  • Fossile Rohstoffe durch nachwachsende Alternativen ersetzen,
  • den CO₂-Ausstoß der Produkte senken und die Kreislaufwirtschaft stärken,
  • die technische Leistungsfähigkeit gemäß europäischer Normen sicherstellen.

Das Projekt soll die Effektivität biobasierter Baumaterialien, ihre Machbarkeit und ihr Potenzial für eine großtechnische Produktion demonstrieren, – ein wichtiger Schritt für die Branche, um sich von fossilen Baustoffen zu lösen.

Fünf innovative Produkte für Gebäudehüllen 

Das Konsortium entwickelt fünf biobasierte Lösungen: 

  • Zwei Dachabdichtungen auf Basis von chemischen Substanzen aus Kiefernholz und Altspeiseöl,
  • Zwei Dämmstoffe für Wärme- und Schallschutz aus Pflanzenölen, Lignin und Kohlenhydraten,
  • Ein Material für den Innenausbau, ebenfalls auf Basis von Pflanzenölen und Lignin.

Weitere Informationen

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