Nachrichtenarchiv

Konsumwende: Globale Stoffströme, Biodiversität und Ökosystemleistungen

In Deutschland werden heute so viele und so unterschiedliche Güter und Dienstleitungen wie nie zuvor konsumiert. Über die Auswirkungen der damit verbundenen Stoffströme auf die Umwelt außerhalb Deutschlands gibt es bislang nur wenige quantifizierende Bewertungen. Vor allem die Folgen für Biodiversität und Ökosystemleistungen werden zumeist außer Acht gelassen. Das vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) beauftragte Projekt „Konsumwende“ soll zum Schließen dieser Lücke beitragen.

Lachgas aus Klärschlammverbrennungsanlagen (KVA): Minderungsmaßnahmen erforderlich

Die Monoverbrennung von Klärschlamm im Wirbelschichtofen ist die Technik der Wahl zur Umsetzung der in der Klärschlammverordnung 2017 festgelegten Pflicht zum Phosphorrecycling. Bei der Verbrennung werden jedoch erhebliche Mengen des Treibhausgases Lachgas (N2O) frei. Bei vollständiger Verbrennung des gesamte Klärschlamm Deutschlands könnten hierdurch bis zu 800.000 Tonnen CO2 äq. pro Jahr emittiert werden. Das ifeu untersucht derzeit in mehreren Projekten mögliche Minderungsmaßnahmen.

Bundespreis Ecodesign 2019: ifeu-Experte unter den Juroren

Ökologische Herausforderung gestalterisch überzeugend umsetzen: Der Bundespreis Ecodesign zeichnet Produkte, Dienstleistungen und Konzepte aus, die dieser schwierigen Aufgabe mit herausragenden Ideen begegnen. ifeu-Experte Andreas Detzel hat als einer von neun Juroren an der Auszeichnung mitgewirkt.

Zu wertvoll zum Wegwerfen: biogene Abfälle bergen hohes energetisches Potenzial

Welches Potenzial an biogenen Abfällen und Reststoffen steht dem Energiesystem zur Verfügung, und für welchen Zweck soll es bevorzugt genutzt werden? Diese Fragen standen im Zentrum des gemeinsam mit IZES und dem Öko-Institut durchgeführten UBA-Projekts BioRest.

Rote Rosen als Strauß

Schnittblumen aus Kenia? Das ifeu gibt Empfehlungen aus Nachhaltigkeitssicht

Auf der Jahrestagung des Verbands des Deutschen Blumen-Groß- und Importhandels in Köln hat Guido Reinhardt über die Umwelt- und Nachhaltigkeitsauswirkungen von Schnittblumen und Topfpflanzen informiert. Blumen, die in beheizten Gewächshäusern beispielsweise in den Niederlanden angebaut werden, weisen einen besonders hohen CO2-Fußabdruck auf. Kunden können beim Einkauf beispielsweise darauf achten, Freilandware auszuwählen oder dass importierte Blumen ein Nachhaltigkeitssiegel aufweisen.

AlleFürsKlima - ifeu unterstützt die Aktionswoche gegen die Klimakrise

Das ifeu unterstützt die „Globale Aktionswoche gegen die Klimakrise“, die mit einem globalen Streik am 20. September beginnt. Zahlreiche ifeu-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter in Heidelberg und Berlin werden sich an den Demonstrationen und verschiedenen Aktivitäten beteiligen. „Es ist an der Zeit, gemeinsam zu signalisieren: das jetzige Tempo beim Klimaschutz ist völlig unzureichend“, sagt Martin Pehnt, ifeu-Geschäftsführer und Energieexperte.

Zweite Roadmap des Kopernikus Projektes „Power-to-X“ veröffentlicht

Zum Abschluss der ersten Förderphase des vom BMBF geförderten Projektes Kopernikus Power-to-X wurden zentrale Ergebnisse in der zweiten Roadmap „Optionen für ein nachhaltiges Energiesystem mit Power-to-X Technologien“ festgehalten. Die Roadmap stellt Ergebnisse aus der bisherigen Forschung zusammengefasst vor und bewertet entwickelte Technologiestufen.

Kurzstudie zu sozialem Klimaschutz in Mietwohnungen veröffentlicht

Wie können die dringend erforderlichen Modernisierungen in Mietwohnungen rasch umgesetzt werden, ohne die Mieter zu überlasten? Mit welchen Anreizen wird Klimaschutz für Vermieter attraktiv, und wie können die volkswirtschaftlichen Vorteile der Energieeffizienz in betriebswirtschaftliche Rahmenbedingungen übersetzt werden? Diese Kurzstudie im Auftrag des BUND macht konkrete Vorschläge für entsprechende Änderungen in Mietrecht und Förderregime.

Garzweiler Tagebau

Woher kommt die Fernwärme nach dem Kohleausstieg?

40 % der Fernwärme aus Kohleheizkraftwerken können bereits heute in Bestandsnetzen mit hohen Temperaturen durch Erneuerbare oder Abwärme ersetzt werden – dies ist eines der Ergebnisse einer Kurzstudie, die das ifeu im Auftrag des BMU durchgeführt hat. Ergänzt wurde die darin durchgeführte quantitative Analyse um eine Untersuchung der notwendigen Rahmenbedingungen zur Unterstützung der Transformation mit dem Ziel der vollständigen Dekarbonisierung bis 2050.