Nachrichtenarchiv
Fortschrittliche Biokraftstoffe und ihre Auswirkungen auf den Naturschutz
Fortschrittliche Biokraftstoffe stammen aus Biomasserohstoffen wie Abfällen, Reststoffen und Waldholz. Die Verfügbarkeit dieser Biomassereststoffe spielt eine entscheidende Rolle für die Betrachtung zukünftig relevanter Technologiepfade bezüglich der Produktion von fortschrittlichen Biokraftstoffen.
Effiziente Wohnraumnutzung schützt das Klima
Wohnen auf kleiner Fläche schont die Umwelt. Mit einer speziell konzipierten Orientierungsberatung können Kommunen eine Wohnraummobilisierung anstoßen. Indem Menschen beispielsweise ihre zu groß gewordenen Häuser in der Nachfamilienphase in mehrere Wohnungen umbauen oder in eine kleinere Wohnung ziehen, können vorhandene Wohnflächen nachhaltiger genutzt werden.
Zu oft im Verbrenner-Modus: Plug-in-Hybride gefährden Klimaziele im Verkehr
Der Boom der Elektroautos in Deutschland findet derzeit zu einem wesentlichen Teil bei großen Plug-in-Hybridfahrzeugen statt, von denen mehr als drei Viertel als Firmenwagen zugelassen sind. Da sie im täglichen Betrieb in der Regel überwiegend den Verbrennungsmotor nutzen, emittieren sie deutlich mehr CO2 als für die Berechnungen der deutschen Treibhausgasemissionen im Jahr 2030 bisher angenommen wurde.
Hilft der CO2-Preis dem Klima? ifeu update – der neue Podcast aus der Umweltforschung
Rechtzeitig mit dem neuen CO2-Preis startet das ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung einen eigenen Podcast „ifeu update“. In der ersten Folge geht es um den kommenden CO2-Preis.
Für mehr energetische Sanierung von Wohngebäuden: Hauskauf oder Umbau als Anlass für eine qualifizierte Energieberatung
Angebote für qualifizierte Energieberatungen sind in der Bevölkerung noch nicht ausreichend bekannt. Hausbesitzerinnen und -besitzer gezielt dann anzusprechen, wenn sie etwa ihr Haus umbauen wollen oder müssen, kann mehr Aufmerksamkeit und damit schließlich mehr und bessere energetische Sanierungen bewirken.
Synergien eines urbanen Metabolismus am Beispiel von Kigali, Ruanda
Der Bedarf an Anbauflächen, Bewässerung und Dünger drängt städtische Bauern in Entwicklungsländern zum unhygienischen direkten Kontakt mit Abwasser. Mit Förderung durch das BMBF erhob und testete das ifeu das Potenzial einer dezentralen Grauwasseraufbereitung angepasst an informelle Stadtteile in der ruandischen Hauptstadt Kigali. Ergebnisse sind jetzt in einem Artikel der Fachzeitschrtift Transforming Cities zusammengefasst.
Zeitwohlstand durch Suffizienz: Wie bauliche und organisatorische Strukturen die Zeitnutzung verändern
Im Rahmen einer Koproduktion zwischen dem ifeu und der Projektgruppe des CA wurde der Frage nachgegangen, wie bauliche und organisatorische Strukturen für das suffiziente Wohnen ausgestaltet werden können, um Bewohner*innen und Nutzer*innen ein Maximum an Zeitwohlstand und Selbstbestimmung zu ermöglichen. Erste Ergebnisse sind nun in einem Artikel in der Fachzeitschrift Ökologisches Wirtschaften zusammengefasst.
MobiDik - Entwicklung einer Mobilen und Digitalen Lernfabrik für energieoptimierte und ressourcenschonende Gebäude
Wie kann der Lebenszyklus energieoptimierter, klimaneutraler Gebäude entlang der gesamten Wertschöpfungskette - von der Planung über die Herstellung, Produktion, den Bau und Betrieb, die Instandhaltung und Modernisierung bis hin zum Recycling – effizienter gesteuert werden? Das BMWi-geförderte Projekt MobiDik erforscht die dazu notwendigen Maßnahmen, das ifeu unterstützt dies mit BIM (Building Information Modeling)-basierter Nachhaltigkeitsbewertung.
Die bessere Wahl: Studie zeigt umweltfreundliche Alternativen im Personen- und Güterverkehr
Mit „Umweltfreundlich mobil!“ legt das ifeu in Zusammenarbeit mit INFRAS im Auftrag des Umweltbundesamtes die bisher umfassendste vergleichende Bewertung von Auto, Laster, Flugzeug, Fahrrad und Co. vor.