Industrieemissionsprognosen für Nordrhein-Westfalen

Mit der Novellierung der EU-Luftqualitätsrichtlinie stehen Bund und Länder vor der Aufgabe, ihre Luftreinhaltepolitik auf verschärfte Zielwerte und neue Anforderungen auszurichten. Für Nordrhein-Westfalen (NRW) ist diese Aufgabe von besonderer Relevanz, da das Land als bedeutendster Industriestandort Deutschlands eine hohe Dichte emissionsintensiver Branchen aufweist und damit für künftige Luftreinhalte- und Klimaschutzsstrategien eine zentrale Rolle spielt.

Gegenstand des Vorhabens ist die Entwicklung belastbarer, sektorenscharfer und zukunftsgerichteter Emissionspfade der Industrie in NRW bis zum Jahr 2045. Die Prognose umfasst die Jahre 2028 und 2030 sowie anschließend 5-Jahres-Schritte bis 2045 und wird sowohl relevante Luftschadstoffe als auch Treibhausgase abbilden.

Im Projekt erfolgt zudem eine Bottom-up-Modellierung zunächst für das Jahr 2025 auf Grundlage des bestehenden Industrieemissionskatasters des LANUK für die Berichtsjahre 2008-2020. Zugleich wird die methodische Anschlussfähigkeit an das nationale Luftreinhalteprogramm des Umweltbundesamtes (UBA) sowie an einschlägige industriebezogene Transformationsstudien sichergestellt.

Laufzeit

Juni 2026 – November 2026

Auftraggeber

Landesamt für Natur, Umwelt und Klima (LANUK) NRW

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