Technologieneutralitaet

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Technologieneutralität im Kontext der Verkehrswende – Kritische Beleuchtung eines Postulats

Langfassung Studie

Kurzfassung Studie

Technologieneutralität im Kontext der Verkehrswende

Kritische Beleuchtung eines Postulats

Laufzeit

02/2019 – 12/2019

Auftraggeber

Agora Verkehrswende

Partner

Umweltforschungszentrum Leipzig

Projektbeschreibung

In der politischen Diskussionen zur Verkehrswende steht oftmals die ökonomische Idee der Technologieneutralität. Dahinter steht die Forderung, dass klimapolitische Maßnahmen nicht explizit zwischen verschiedenen technologischen Optionen zur Vermeidung von Treibhausgasemissionen differenzieren sollten. Vielmehr sollte nach Meinung der Befürworter von Technologieneutralität der regulatorische Rahmen technologieübergreifend Anreize zur CO2-Reduktion setzen – beispielsweise über einen einheitlichen CO2-Preis. Die eigentliche Technologiewahl sollte dann den privaten Akteuren überlassen werden.

Vor dem Hintergrund dieser kontrovers geführten Debatten untersucht die vorliegende Studie die folgende Leitfrage: Welcher technologiepolitische Regulierungsansatz – technologieneutral, technologiespezifisch oder eine Kombination beider Ansätze – ist für eine erfolgreiche Energiewende im Verkehrssektor aus ökonomischer Sicht zielführend?

Der Fokus der Studie liegt auf der regulatorischen Steuerung von Entscheidungen zu Antriebstechnologien und Kraftstoffen im Straßenverkehr in Deutschland. Betrachtet werden insbesondere der Pkw-Verkehr sowie der Güternah- und -fernverkehr auf der Straße (im Folgenden als Straßenverkehr zusammengefasst). Die Diskussion klima- und technologiepolitischer Ansätze erfolgt dabei stets vor dem Hintergrund der bis zum Jahr 2030 zu erreichenden Klimaziele für den Verkehrssektor in Deutschland. Die Ergebnisse der Studie zeigen, an welchen Stellen eine erfolgreiche Antriebswende im Verkehr auf technologiespezifische Maßnahmen angewiesen ist und in welchen Fällen technologieneutrale Instrumente geeigneter sind.

Das Projekt führte das ifeu gemeinsam mit dem Umweltforschungszentrum Leipzig (UFZ) durch. Während das UFZ die theoretischen Konzepte erarbeitete, wandte das ifeu sie auf die verfügbaren Antriebs- und Kraftstofftechnologien des Straßenverkehrs an und führte in diesem Zuge eine Einordnung der Technologien hinsichtlich wichtiger ökonomischer Kriterien durch.

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