Kreislaufwirtschaft

Die Abfallwirtschaft in Deutschland hat sich seit Anfang der 1990er Jahre entscheidend verändert. Politische bzw. rechtliche Rahmenvorgaben sowie freiwillige Selbstvereinbarungen der Industrie ermöglichten den Paradigmenwechsel von der Beseitigungs- zur Kreislaufwirtschaft. Hierbei geht es um die Schaffung geschlossener Stoffkreisläufe: die eingesetzten Rohstoffe sollen über den Lebenszyklus eines Produktes hinweg und nach dessen Entsorgung wieder vollständig in den Produktionsprozess zurückgeführt werden.

Unsere Arbeitsschwerpunkte

Florian Knappe

Abfallbiomasse

Bioabfälle fallen an vielen Stellen zur Entsorgung an, und dies mit einer großen Vielfalt an wertgebenden Eigenschaften. Die Potenziale zu erkennen und sie – ausgerichtet auf die spezifischen Verhältnisse vor Ort – mit einem hohen ökologischen Nutzen zu heben, ist eine Aufgabe, der sich das ifeu gerne stellt.

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Abfallvermeidung

Abfälle zu vermeiden entspricht nicht nur der Maxime des gelten Kreislaufwirtschaftsgesetzes, sondern hat auch aus Sicht der Ressourcenschonung große Bedeutung. Alle Prozesse in der Produktion und im Konsum sollten daraufhin geprüft werden, wie das Entstehen von Abfällen vermieden oder gemindert werden kann.

© Florian Knappe, ifeu

Mineralische Bauabfälle

Bislang ist es nur im Ansatz gelungen, mineralische Bauabfälle als wertvolle sekundäre Rohstoffe zu verstehen und entsprechend ihren wertgebenden Eigenschaften aufbereitet in den Baustoffkreislauf zurückzuführen. Hierfür neue Wege zu erschließen und gemeinsam mit den Akteuren Lösungen zu erarbeiten war in den letzten Jahren ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt am ifeu.

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Verwertung & Recycling

Die moderne Kreislaufwirtschaft sieht Abfälle als sekundären Rohstoff und trägt damit wesentlich zur Steigerung der Ressourceneffizienz bei. Das ifeu untersucht Systeme, die zu einer Minderung der Umweltbelastung und zur Ressourceneinsparung beitragen.

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Beseitigung

Die Abfallbeseitigung ist ein wichtiger Baustein einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft. Die Bewirtschaftung von Abfallmassen benötigt Senken zur Abreicherung von Schadstoffen oder Ausschleusung umweltschädlicher Materialien.

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Klima- und Umweltschutzpotenziale

Mit dem Paradigmenwechsel von der Beseitigungs- zur Kreislaufwirtschaft geht ein signifikanter Beitrag der Abfallwirtschaft zum Klimaschutz einher. Beiträge der Abfallwirtschaft zum Klima- und Umweltschutz werden mit dem ökobilanziellen Ansatz ermittelt, wodurch die Auswirkungen abfallwirtschaftlicher Aktivitäten in ihrer Gesamtheit beurteilt werden.

Kontakt:

Florian Knappe

Dipl.-Geograph
Tel.: +49 (0)6221 4767 26
E-Mail: florian.knappe@ifeu.de

Horst Fehrenbach

Dipl.-Biologe
Tel.: +49 (0)6221 4767 16
E-Mail: horst.fehrenbach@ifeu.de

Regine Vogt

Dipl.-Ing. für Technischen Umweltschutz
Tel.: +49 (0)6221 4767 22
E-Mail: regine.vogt@ifeu.de