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Ergebnisse aus dem Projekt „FlyingLess“ in der Nature-Portfolio-Zeitschrift „Climate Action“

Erfolgreich forschen – weniger fliegen

Die Reduktion von Treibhausgasemissionen aus dienstlichen Flugreisen zählt zu den wirksamen Klimaschutzhebeln im Wissenschaftsbetrieb, ist jedoch mit nennenswerten Zielkonflikten verbunden. In der Nature-Portfolio-Zeitschrift npj Climate Action haben Susann Görlinger und Caroline Merrem (beide ifeu Institut für Energie- und Umweltforschung gGmbH) gemeinsam mit Maximilian Jungmann und Nicole Aeschbach (beide Universität Heidelberg) einen Artikel veröffentlicht, der Ergebnisse und Produkte aus dem Projekt „FlyingLess“ präsentiert.

Transformation des Wissenschaftsbetriebs als Türöffner

Um das Dilemma zwischen Klimaschutz und Internationalisierung zu mildern, braucht es eine Transformation der internen und externen Rahmenbedingungen im Wissenschaftsbetrieb. Das Engagement von Role Models und Initiativen in den Einrichtungen selbst sowie die Integration von Nachhaltigkeits- und Klimaschutzzielen in die Logiken der Forschungsförderung sind dabei von großer Bedeutung. „In unserem Projekt setzen wir auf ein transdisziplinäres Vorgehen, das heißt, wir beziehen die Perspektiven und Expertisen der verschiedenen Statusgruppen aus Forschung, Lehre und Leitungsebene eng in unsere Arbeit ein“, betont die Verbundpartnerin Nicole Aeschbach, Leiterin des TdLab Geographie an der Universität Heidelberg und Wissenschaftlerin an der Heidelberg School of Education. Die im Projekt „FlyingLess“ gewonnenen Ergebnisse und bereitgestellten Tools leisten einen Beitrag, erfolgreiche Forschung mit Klimaschutz zu verbinden und sind auf andere Branchen übertragbar.

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