Nachrichtenarchiv

Auf dem Weg zu Zero Waste: 28 Maßnahmen für verpackungsarme Städte

Öffentliche Flächen zu reinigen, kostet die Kommunen in Deutschland jährlich etwa 700 Millionen Euro. Ein Großteil des Mülls entsteht durch Verpackungen wie Einwegbecher, Getränkeflaschen oder To-go-Schachteln. Was können Städte und Gemeinden dagegen tun? Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) zeigen im Forschungsprojekt „Innoredux“: Städte haben viele Möglichkeiten, auf Unternehmen, Handel und Verbraucher*innen einzuwirken, damit diese weniger Verpackungen einsetzen und verbrauchen. Mit Förderung durch das Bundesforschungsministerium im Programm „Plastik in der Umwelt“ stellen die Forschenden in einem Leitfaden 28 Maßnahmen und zahlreiche Beispiele vor.

Das ifeu begleitet die Modellprojekte Grüner Wasserstoff Baden-Württemberg

Welche Auswirkungen hat die Wasserstofftechnologie auf den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg? Wie werden sich Wertschöpfungsketten verändern und welche ökologischen Vorteile, Folgen oder Zielkonflikte entstehen? Im Rahmen des Projekts »H2 Companion« begleitet das ifeu zusammen mit dem Fraunhofer IAO, dem Fraunhofer ISI und dem IREES Institut für Ressourceneffizienz und Energiestrategie zwei Modellregionen wissenschaftlich, um diese und weitere Fragen zu beantworten.

Recyclingmaterial, Mehrweg, unverpackt? So finden Unternehmen die nachhaltigste Produktverpackung

Plastikverpackungen sind immer schlecht, Glas und Papier per se besser? Viele Verbraucher*innen handeln nach solchen vereinfachten Faustregeln, doch diese führen häufig auf die falsche Fährte. Und nicht nur bei der Kundschaft gibt es Missverständnisse, was das Thema nachhaltige Verpackungen angeht: Auch Unternehmen sind sich oft unsicher, wie eine Verpackungsumstellung in Richtung Nachhaltigkeit gelingen kann, denn die Anforderungen der Kundschaft und der Geschäftspartner sind vielfältig. Unterstützung bietet jetzt ein Leitfaden vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und vom ifeu.

Fernwärmeleitung

Bundesförderung für grüne Fernwärme genehmigt

Die Europäische Kommission hat nach den EU-Beihilfevorschriften eine mit 2,98 Mrd. EUR ausgestattete deutsche Regelung genehmigt, die die Förderung grüner Fernwärme auf Basis von erneuerbaren Energie-trägern und Abwärme vorsieht. Das ifeu hat die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze mitgestaltet und begrüßt die nun erfolgte Genehmigung: „Ein guter Tag für grüne Fernwärme“, sagt ifeu-Geschäftsführer und Energieexperte Martin Pehnt.

Holzfällerarbeiten im dichten Nadelwald, zu sehen ist eine Holzerntemaschine beim Verladen von Holzstämmen.

BioSINK und BioWISE: Teilbericht verfügbar

In Deutschland entfällt mehr als die Hälfte des Endenergieverbrauchs auf die Wärmenutzung. Um die ambitionierten Klimaziele der Bundesregierung im Hinblick auf erneuerbare Energien sowie die Klimaneutralität 2045 zu erreichen, ist die Steigerung des Einsatzes fester Biomasse unumgänglich. Die beiden UBA-Projekte BioWISE und BioSINK untersuchen, wie Regelungen so angepasst werden können, dass die Nachfrage nach fester Biomasse im Wärmesektor und die damit verbundenen negativen Umweltauswirkungen gemindert werden können und wie sich die aktuelle Holzenergienutzung in Deutschland auf die Senkenleistung des Waldes im In- und Ausland auswirkt. Erste dabei gewonnene Erkenntnisse sind nun in einem Teilbericht nachzulesen.

Dein.Klima: Prämienüberreichung und Austauschtreffen für 25 Klimaschutzschulen im Rhein-Neckar-Kreis

Bei bestem Sommerwetter trafen sich Vertreterinnen und Vertreter aus den am Projekt „Dein.Klima“ beteiligten Schulen und Kommunen in Heidelberg im Garten des ifeu. Anlass war die Überreichung der Prämienurkunden an die Projektschulen. Diesen Part übernahm stellvertretend für die beteiligten Kommunen Dr. Klaus Keßler, Geschäftsführer der Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur Heidelberg – Rhein-Neckar-Kreis, kurz KLiBA, Projektpartner des ifeu. Anschließend war Raum für Austausch der besten Ideen für neue Klimaschutzaktivitäten an den Projektschulen und zur Begutachtung von Lern- und Experimentiermaterialien.

Health Care Without Harm (HCWH) Europe und das ifeu etablieren eine Partnerschaft zum Monitoring von Treibhausgasen im Gesundheitssektor

Die Mission von HCWH Europe ist es, das Gesundheitswesen weltweit so umzugestalten, dass es seinen ökologischen Fußabdruck verringert, zu einem Gemeinschaftsanker für Nachhaltigkeit und zu einem führenden Unternehmen in der globalen Bewegung für Umweltgesundheit und -gerechtigkeit wird.

Projektstart: Ganzheitliche Bewertung von alternativen Proteinquellen unter besonderer Berücksichtigung von Insekten

Die Versorgung einer wachsenden Weltbevölkerung mit nachhaltig bereitgestellten, hochwertigen Proteinen ist eine der großen Zukunftsherausforderungen. Der weiterhin hohe Anteil von tierischen Proteinen bewirkt stark negative ökologische und soziale Effekte. Pr:Ins erstellt Nachhaltigkeitsprofile einer Reihe von Proteinzutaten und proteinhaltiger Lebensmittel aus alternativen Proteinquellen, wobei ein Schwerpunkt auf der Nachhaltigkeitsbewertung von Insekten als Bestandteil von Futter- und Lebensmitteln liegt. Das Projekt leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung innovativer zukunftsfähiger Lebensmittelsysteme.

Industrieanlage: Chemiewerk bei Nacht

Abschlussfachgespräch zum Projekt UpChem

Das Forschungsprojekt „Prozessintegrierte Maßnahmen und alternative Produktionsverfahren für eine umweltschonendere Herstellung von Chemikalien“ steht kurz vor dem Abschluss. Am 1. und 2. September findet ein Fachgespräch statt, zu dem alle Interessierten eingeladen sind. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.