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Flottenversuch Elektromobilität

 

           
 

Was ist der Flottenversuch Elektromobilität?

 

Im Rahmen des Förderschwerpunkts "Elektromobilität" des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) wurde von Volkswagen in den Jahren 2008-2012 das Plug-In-Konzept "TwinDrive" entwickelt und über ein Jahr mit 20 Fahrzeugen getestet. Um die Umweltvorteile des TwinDrive und von Plug-In-Hybriden (PHEV) im Allgemeinen zu bewerten sowie die zukünftigen Umweltentlastungspotenziale von Elektromobilität in Deutschland zu ermitteln, führte das IFEU im Rahmen des Forschungsprojektes "Flottenversuch Elektromobilität" eine ökologische Begleitforschung durch.

Projektpartner im Flottenversuch Elektromobilität waren:

  • Volkswagen AG (Koordination)
  • E.ON Energie AG
  • Evonik Litarion GmbH
  • FhG ISiT - Fraunhofer Institut für Siliziumtechnologie
  • GAIA Akkumulatorenwerke GmbH
  • ifeu - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH
  • Westfälische Wilhelms-Universität Münster
 
 
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Welche Rolle spielt IFEU im Flottenversuch?

 

Ziel der ökologischen Begleitforschung des IFEU war eine vergleichende ökologische Analyse und Bewertung der Elektromobilität unter Berücksichtigung der Umweltwirkungen durch Fahrzeugnutzung (Energieverbrauch und Emissionen), Fahrzeugherstellung (Fokus auf Batterien) und Energiebereitstellung.

Konkret wurden der Energieverbrauch und die Emissionen von Plug-In-Hybriden und konventionellen Vergleichsfahrzeugen in verschiedenen Nutzungsmustern analysiert. Weiterhin erfolgte die Ermittlung des "Tankstrommixes" für Elektrofahrzeue unter verschiedenen Randbedingungen. Schwerpunkt war dabei die Systemintegration erneuerbarer Energien mit Elektroautos durch ein Lastmanagementsystem und Systemdienstleistungen. Dafür wurden auch die Potenziale zusätzlicher erneuerbarer Energien analysiert. Zusätzlich wurden ökologische Aspekte der Herstellung eines Elektroautos, insbesondere der Batterie betrachtet.

Insgesamt zeigen sich große Potenziale für eine Reduktion der Treibhausgasemissionen des Verkehrs durch Plug-In-Hybride. Die konsequente Weiterentwicklung der Fahrzeuge und Batterien sowie eine Kopplung von Elektrofahrzeugen an regenerativ erzeugten Strom sind dafür jedoch notwendig. Hier müssen die politischen Weichen in den nächsten Jahren entschieden in Richtung einer mit erneuerbaren Energien gespeisten Elektromobilität gestellt werden.

Download des Endberichts (pdf, 2,6 MB)

 
 
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Ansprechpartner

 

Hinrich Helms (06221/ 4767-33; hinrich.helms@ifeu.de)
Julius Jöhrens (06221/4767-45; julius.joehrens@ifeu.de
Udo Lambrecht (06221/ 4767-35; udo.lambrecht@ifeu.de)

 
 
 
 Druckversion  Link zu dieser Seite versenden Letzte Änderung: 21. 05. 2014