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Auf der Überholspur: Förderpolitik hat E-Busse wettbewerbsfähig gemacht. Deutsche Anbieter weit vorne.
Batteriebusse haben nicht nur die beste Klimabilanz, sie sind auch im Alltag zuverlässig und wirtschaftlich. Die Busbetreiber und deutschen Hersteller sind zuversichtlich, dass dem Batteriebus in den Städten die Zukunft gehört. Das zeigt jetzt eine Begleituntersuchung zur Förderung des Bundes.
Die Förderung von Elektrobussen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat den Markthochlauf von Elektrobussen (E-Bussen) in Deutschland erfolgreich angestoßen. 65 Verkehrsunternehmen in 13 Bundesländern haben mit Unterstützung der Fördermittel fast 1.500 Batteriebusse und die zugehörige
Ladeinfrastruktur angeschafft.
Dies belegt die wissenschaftliche Begleituntersuchung eines Konsortiums aus PwC, ifeu, CP/COMPARTNER, Prognos AG sowie EEBC im Auftrag des BMWK. Ziel der bislang umfassendsten Untersuchung des E-Bus-Einsatzes in Deutschland war es, die Wirksamkeit der staatlichen Förderung zu überprüfen.
Klarer Klimavorteil für Batteriebusse
Die Lebenszyklusanalyse der Klimagasemissionen macht dabei deutlich, dass die Förderung von Batteriebussen klimapolitisch richtig war. Berücksichtigt man alle wesentlichen Phasen des Lebenswegs eines Busses – von der Herstellung des
Fahrzeugs (inkl. Batterie) über die Bereitstellung von Kraftstoffen bzw. von Strom für den Betrieb bis hin zum Ende der Lebensdauer (einschließlich Batterierecycling) - können Batteriebusse die Klimagasemissionen gegenüber Dieselbussen schon
heute mehr als halbieren.
Hinrich Helms, der Projektleiter am ifeu, betont, dass es dafür noch nicht mal der alleinigen Nutzung von Grünstrom bedarf: „Bereits der heutige Strommix reicht dazu aus. Der Batteriebus hat damit im Technologievergleich klimaseitig die Nase
klar vorn und mit dem steigenden Anteil der Erneuerbaren an der Stromerzeugung wird die Klimabilanz immer besser.“
Betriebsdaten zeigen die Alltagstauglichkeit
Dass auch das Vertrauen der Betreiber in den Elektrobus steigt, beweisen die Betriebsdaten. Die Datenauswertung ist die bislang umfangreichste Analyse von realen Fahrzeugeinsätzen in Deutschland. Dabei konnten Betriebsdaten über eine
Gesamtfahrleistung von 41 Mio. Kilometern ausgewertet werden. „Die Daten belegen eindrucksvoll die Alltagstauglichkeit der Batteriebusse - die tägliche Fahrleistung der Elektrobusse nähert sich der von Dieselbussen“ sagt Projektleiter Helms.
Zur vollständigen Pressemitteilung (pdf)
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Hinrich Helms
hinrich.helms@ifeu.de
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Julius Jöhrens
julius.joehrens@ifeu.de
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