Nachrichtenarchiv
CoAct-Zwischenstand mit Zusammenfassung der bisherigen Erkenntnisse online
Nach gut dreijähriger Forschungs- und Entwicklungszeit hat die Bodensee-Stiftung den bisherigen Zwischenstand des CoAct-Projektes in prägnanter Form zusammengefasst. Der Bericht gibt einen guten Einblick in die wichtigsten Ergebnisse und Erkenntnisse, die das Projektkonsortium erarbeitet hat. In dem Projekt wird untersucht, ob und wie man Aktivkohle zur Abwasseraufbereitung aus Restbiomassen wie Holz- und Rasenschnitt oder landwirtschaftlichen Resten herstellen kann. „Das CoAct-Projekt am Bodensee durchzuführen, Europas größtem Trinkwasserspeicher, hat eine besondere Bedeutung für uns“, freut sich Volker Kromrey, Geschäftsführer und Projektleiter bei der Bodensee-Stiftung.
Ökobilanzen können bei Flächenverbrauch jetzt auch den Qualitätsverlust berücksichtigen
Durch eine neue Studie des ifeu können Ökobilanzen jetzt auch die ökologische Qualität beim Eingriff in Flächen berücksichtigen. Bisher ließ sich vor allem die Größe der Fläche sicher heranziehen – nicht aber eine geänderte Qualität. Die Studie „Flächenrucksack“ (Englisch: „The Land Rucksack“) im Auftrag des Umweltbundesamtes ändert das.
Von der Bioabfallverwertungsanlage zur Bioraffinerie
Das Projekt „Biowaste to products“ (BW2Pro) leistet einen positiven Beitrag zur Klimaneutralität, da Bioabfall als wertvoller Rohstoff anerkannt und einer möglichst hochwertigen stofflichen Nutzung zugeführt wird. Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg finanziert das Projekt, bei dem eine bestehende Bioabfallverwertungsanlage zur dezentralen Bioraffinerie mit der Möglichkeit der Gewinnung von Sekundärrohstoffen und Endprodukten erweitert werden soll.
Sektorziele 2030 und klimaneutrales Baden-Württemberg 2040: Studie vorgestellt
Baden-Württemberg hat sich mit dem Landes-Klimaschutzgesetz das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2040 Klimaneutralität zu erreichen. Als Zwischenziel ist für das Jahr 2030 eine Minderung der Treibhausgasemissionen um 65 % gegenüber dem Jahr 1990 vorgesehen.
Universitätsklinikum Heidelberg will Ausstoß von Treibhausgasen reduzieren
Das ifeu-Projekt KliOL in Kooperation mit dem Universtitätsklinikum Heidelberg nimmt Lieferketten in den Blick: Medizinprodukte, Verbrauchsmaterialien, Arzneimittel und Dienstleistungen verursachen zwei Drittel der Treibhausgasemissionen im Gesundheitssektor. Ein eigens entwickelter Treibhausgasrechner soll zukünftig den Erfolg von Klimaschutzmaßnahmen messbar machen.
Weniger Treibhausgase-Ausstoß: Leitfaden zur klimaneutralen Kommunalverwaltung erschienen
Baden-Württemberg muss bis 2040 klimaneutral werden. Das gilt auch für die kommunalen Verwaltungen. Wie Städte, Gemeinden und Landkreise den Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen in ihrem Dienstbetrieb systematisch verringern können, zeigt jetzt ein neuer Leitfaden. Er beschreibt, welche Schritte auf dem Weg erforderlich sind und gibt Handlungsempfehlungen, wie Kommunen am besten vorgehen sollten.
Mit Insekten zur Kreislaufwirtschaft
InBiRa, eine neue Insekten-Bioraffinerie, setzt organische Reststoffe und Bioabfälle als wertvolle Rohstoffe ein und wandelt sie in technisch nutzbare höherwertige Produkte um. Damit leistet die Bioraffinerie einen positiven Beitrag zur Klimaneutralität. Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg und die Europäische Union fördern eine Pilotanlage, die am Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB in Stuttgart aufgebaut wird.
Startschuss für das vom BMBF geförderte Projekt EnaTex
EnaTex hat zum Ziel, die indonesische Textilindustrie auf dem Weg zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz zu begleiten. Der Transformationsprozess fokussiert dabei zunächst auf Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Beim Kick-off in Jakarta am 24. Mai und dem anschließenden wissenschaftlichen Symposium zeigten die indonesischen Ministerien für Energie, Textilwirtschaft und Bildung sowie indonesische Unternehmen ein großes Interesse an der Entwicklung des europäischen Green Deals. Konsortiumspartner ifeu war durch Dr. Guido Reinhardt vertreten.
Biomethan als Ersatz für russische fossile Energie? Nur eingeschränkt zu empfehlen
Kann die forcierte Produktion von Biomethan dazu beitragen, sich aus der Abhängigkeit von russischem Gas zu befreien? Ein Stück weit ja, die Kosten für die Widerstandsfähigkeit des EU-Nahrungsmittelsystems sind jedoch höher als der Nutzen, so das Fazit einer ifeu-Studie.