Nachrichtenarchiv

Recycling Abfälle

Studie zu Klimaschutzpotentialen der Kreislaufwirtschaft – Deutschland, EU veröffentlicht

Die Studie „Ermittlung der Klimaschutzpotenziale in der Kreislaufwirtschaft für Deutschland und die EU“ ist auf der UBA Homepage veröffentlicht. In Teilberichten für Deutschland und für die EU zeigt die durch das ifeu, Öko-Institut und ARGUS durchgeführte Studie die Potenziale zur Treibhausgasminderung für das Basisjahr 2017 und das betrachtete Zieljahr 2030. Mittels der Ökobilanzmethode der Abfallwirtschaft sind Siedlungsabfälle, Lebensmittelabfälle umfassender sowie Produktions- und Gewerbeabfälle, Bau- und Abbruchabfälle überschlägig untersucht. Sowohl für Deutschland als auch die EU27 zeigen sich im Nettoergebnis für alle Bilanzräume THG-Entlastungspotenziale.

Startschuss für SYLPLANT-Projekt

Gestern wurde der Startschuss für das EU-Projekt SYLPLANT bekannt gegeben. SYLPLANT ist ein Gemeinschaftsprojekt von 17 Partnern unter der Leitung von Arbiom, das darauf abzielt, Arbioms nachhaltige und nährstoffreiche Proteininhaltsstoffe auf den Futter- und Lebensmittelmärkten einzusetzen. Das ifeu steuert zu dem Projekt eine umfassende Nachhaltigkeitsbewertung einschließlich LCA bei. Das Projekt erhielt einen Zuschuss von 14 Millionen Euro vom Circular Bio-based Europe Joint Undertaking (CBE-JU) im Rahmen der Finanzhilfevereinbarung 101112555.

Bis zu 10% Energieeinsparung durch digitale Datenerfassung möglich

Im Wärmebereich lässt sich mit digitalen Anwendungen viel Energie einsparen. Durch eine professionelle Betriebs- und Effizienzüberwachung auf Grundlage einer digitalen Datenerfassung lassen sich in großen Mehrfamilienhäusern im Durchschnitt 5 % bis 10 % der Endenergie für Raumwärme und Warmwasser einsparen.

`Bio' = Fortschritt? Wie nachhaltig ist die deutsche Bioökonomie?

Eine biobasierte Wirtschaft, die sich an natürlichen Kreisläufen orientiert, nachhaltig und klimaneutral ist – das ist das Ziel der Bioökonomiestrategie der Bundesregierung. Doch entwickelt sich die Bioökonomie in allen Bereichen in die gewünschte Richtung? Die Nutzung von Biomasse kann zu Zielkonflikten führen, die nicht immer auf den ersten Blick sichtbar sind, weil sie global oder zeitlich versetzt auftreten.

Neue Klärschlammverbrennungsanlage München genehmigt: ifeu erstellte Umweltgutachten

Die Münchner Stadtentwässerung (MSE) plant eine neue Klärschlammverbrennungsanlage (KVA) auf dem Gelände des Klärwerks Gut Großlappen. Für die Genehmigung war nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz die Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) notwendig. Der UVP-Bericht sowie mehrere Fachgutachten wurden dafür vom ifeu erstellt. Die KVA zeichnet sich durch hohe Energieeffizienz aus und ermöglicht mittelfristig die Rückführung von Phosphor in den Wirtschaftskreislauf.

Kommunalen Klimaschutz strategisch angehen: So kann es funktionieren

Seit 2008 begleitet das ifeu die Nationale Klimaschutzinitiative und damit auch die Kommunalrichtlinie. Die strategischen Überlegungen hinter dieser Bundesförderung zum kommunalen Klimaschutz wurden nun erstmals in einem veröffentlichten Papier unter Mitwirkung des ifeu zusammengefasst.

Julius Jöhrens vor ifeu Podcast Logo mit Titel der Podcast Folge 8

ifeu-Podcast: Hürden für den Siegeszug der E-Lkw beseitigen

2021 waren rund 8 % der in Deutschland verkauften Lkw bis 7,5 Tonnen elektrisch - und der Absatz steigt. In Folge 8 des ifeu-Podcasts berichtet Mobilitätsexperte Julius Jöhrens über Klimavorteile der E-Modelle, aktuelle Herausforderungen und Elektrifizierungshürden, die unterschätzt werden.

Bioenergie-Session beim Jahresmeeting der "Global Bioenergy Partnership"

Die Global Bioenergy Partnership (GBEP) traf sich heute zum Jahres-Meeting bei der "Food and Agriculture Organization of the United Nations" (FAO) in Rom. der Fokus auf dem Thema Kohlenstoffbilanzierung von Holzenergie lag. ifeu Bioenergie-Expertin Susanne Köppen moderierte dabei die Session "Applications and policies" mit hochkarätigen wie auch kontroversen Beiträgen.

Konsequente Kreislaufführung von PET-Flaschen kann 60.000 Tonnen CO2 sparen

Wenn der Kunststoff der in Deutschland in Verkehr gebrachten PET-Einwegpfandflaschen wieder vollständig für die Herstellung von solchen Flaschen eingesetzt würde, ließen sich etwa 60.000 Tonnen CO2 einsparen. Stattdessen geht ein zu großer Teil des lebensmittelgeeigneten Recycling-Kunststoffs aus dem Rücklauf des Einwegpfands in alternative Verwendung und dann schnell in die Müllverbrennung. Das ist das Ergebnis einer Studie von ifeu und der GVM Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung.